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Counter-Strike: Waffen-Skin-Geschäfte sorgen für Ärger

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Online-Taktik-Shooter von Valve  

Counter-Strike: Waffen-Skin-Geschäfte sorgen für Ärger

05.07.2016, 12:43 Uhr | jr / tz

Counter-Strike: Waffen-Skin-Geschäfte sorgen für Ärger. Counter-Strike Taktik-Shooter von Valve (Quelle: Valve)

Counter-Strike Taktik-Shooter von Valve (Quelle: Valve)

Valves "Waffenskin"-Geschäft im Kontext des beliebten Online-Taktik-Shooters Counter-Strike ist nach den Schätzungen der Wirtschaftsagentur Bloomberg extrem lohnenswert: Im Frühjahr 2015 schätzten die Wirtschaftsfachleute den erzielten Jahresumsatz auf rund 2,3 Milliarden US-Dollar. Doch wo soviel Geld im Spiel ist, geht nicht immer alles korrekt zu. Wie das IT-Magazin Golem berichtet, hat der Hersteller eine Klage am Hals, in dem ihm im Zusammenhang mit den Skins illegales Glücksspiel vorgeworfen wird. Und auch von anderer Seite her weht ein rauer Wind. 

Counter-Strike: Mit Baller-Action Geld verdienen

Neuester Aufreger: Die prominenten Youtuber Tom Cassell (ProSyndicate) und Trevor Martin (TmarTn) haben ihre Gefolgschaft - zusammen immerhin über zehn Millionen Abonnenten - per Video-Empfehlung auf eine angeblich besonders lohnenswerte Skin-Webseite gelockt, die tatsächlich ihnen selbst gehörte. Auf "CS:GO Lotto" konnte man mit Waffen-Skins auf Partien in "Counter-Strike: Global Offensive" wetten. Diese nicht gekennzeichnete Werbung in eigener Sache verstößt gegen gegen Youtube-Richtlinien und bereitet dem geschäftstüchtigen Duo gerade mächtig Ärger. 

Problematisches Skin-Business 

Das Geschäft mit den Skins, das sich aus Wetten auf den Ausgang von Counter-Strike-Partien entwickelt hat, ist alles andere als unproblematisch. Die Prozedur ist Folgende: Spieler können für einen niedrigen Dollar-Betrag bei Valve sogenannte "Virtuelle Truhen" kaufen. Die enthalten meistens Nieten, mitunter aber auch die begehrten Skins. Diese lassen sich wiederum weiterverkaufen - und zwar zum Teil für Dollar-Preise, die im drei- und vierstelligen Bereich liegen.

Einige der Käufer wollen ihre Waffen und Spielfiguren in Counter-Strike verzieren, andere planen die Wertsteigerung für seltene Skins mit ein und legen sie quasi wie bei einem Sparguthaben auf die hohe Kante. Bei jedem Verkauf von Skins gegen Echtgeld streicht Valve eine Provision von 15 Prozent ein. 

Der Vorwurf an Valve lautet nun, mit den Skins eine rechtlich nicht regulierte, auch für Minderjährige zugängliche Form des Glücksspiels aufgebaut zu haben. Die Klärung dieses Sachverhalts findet jetzt auf juristischem Weg statt.Valve selbst hat sich zu dem Sachverhalt noch nicht offiziell geäußert 

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