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Hands-on-Preview zu Titanfall 2 | Taktik-Shooter | PC, PS4, Xbox One  

Mech-Shooter 2.0

07.07.2016, 15:11 Uhr | Kratsch / Plass-Fleßenkämper (jr / tz), Medienagentur plassma

Mech-Shooter 2.0. Schnell, explosiv, kreativ: Titanfall 2 begeistert beim ersten Anspielen mit neuen Titanen und spannenden Gameplay-Mechaniken. (Quelle: Electronic Arts)

Schnell, explosiv, kreativ: Titanfall 2 begeistert beim ersten Anspielen mit neuen Titanen und spannenden Gameplay-Mechaniken. (Quelle: Electronic Arts)

Als die Xbox One 2013/14 erschien, zählte "Titanfall" zu den Highlights der neuen Konsolen-Generation - nachdem schon die Xbox 360-Version viele Spieler begeistern konnte. Das von ehemaligen CoD-Entwicklern kreierte Spiel überraschte nicht nur mit innovativen Gameplay-Mechaniken, es krempelte auch das Genre ordentlich um. Der Multiplayer-Shooter war schnell, dynamisch und akrobatisch. Der Spieler konnte Häuserwände entlang laufen und von Dach zu Dach springen, jederzeit in einen drei Stockwerke hohen Titan einsteigen und so plötzlich einen Panzer auf zwei Beinen steuern. Dem Nachfolger wird nun eine emotionale Kampagne spendiert, er punktet beim ersten Anspieltest in Los Angeles aber auch mit intelligenten Neuerungen im Mehrspieler-Modus.  

Einer für alle, alle für einen

Dieser Ruf der drei Musketiere steht für Zusammenhalt - eine Komponente, die Titanfall 2 deutlich stärker als der Vorgänger verinnerlicht. Im ersten Titanfall war gutes Teamplay schwierig, weil sich die Kämpfe zwischen den mächtigen Robotern mehr wie Duelle spielten. Das waren klassische Eins-gegen-Eins-Situationen, und nur wenn die Teilnehmer ausstiegen, verwandelte sich das Spiel in einen Team-Shooter à la Call of Duty.

Spieler stürzten sich dabei von einem Hochhaus aus auf den Kopf des gut drei Stockwerke hohen Mechs. Während der sich wie beim Rodeo schüttelte und wild um sich schoss, um die Angriffe abzuwehren, bohrte der Spieler mit einem elektrisch geladenen Werkzeug in dessen Steuermechanik in Form eines Chip-Hirns rein. Das war sehr cineastisch inszeniert und fühlte sich an wie ein "Transformers"-Film. 

Spiele-Videos 
Titanfall 2: Offizieller Single-Player-Trailer

Der Action-Shooter mit Kampfrobotern geht in Runde zwei. Video

Weniger Rodeo, mehr Teamplay 

Aber man war auch immer alleine dabei - Teamplay war schlicht nicht nötig, um einen feindlichen Mech zu Fall zu bringen. In Titanfall 2 wird dies nicht mehr so leicht zu bewerkstelligen sein. Vielmehr muss man mehrere Batterien aus dem Transformer entfernen und ihn so erst nach und nach schwächen. Das Duell Mensch gegen Maschine dauert künftig also deutlich länger.

Zudem können Sie die Batterien wiederum in andere Titans schieben und deren Energieregeneration so beschleunigen. So helfen Sie automatisch auch Ihrem Team. Die Titans fühlen sich ebenfalls individueller an: Die alten Mechs bleiben in der Garage, sechs neue Transformers erobern die Schlachtfelder. 

"Im ersten Titanfall spielten sich die Titans zu gleichförmig, das Gameplay variierte zu wenig", erklärt Produzent Drew McCoy im Gespräch mit t-online.de/spiele. "Titanfall 2 geht deutlich stärker Richtung Street Fighter: Sie wählen eine Klasse, experimentieren damit, lernen die Stärken sowie Schwächen kennen und müssen Sie wirklich meistern." 

Sechs neue Titans für das Schlachtfeld 

Der neue Ronin ist ein Titan, der ein mehrere Meter langes Schwert mit sich führt. Mit diesem blockt man MG-Feuer, schaltet aber vor allem auf Angriff und versucht, die Panzerung der feindlichen Robos zu durchbrechen. Dafür machen Sie sich einen Rammangriff zunutze: Sie katapultieren sich via Jetdüse auf einen Feind zu und nutzen den Schwung für den ersten Treffer.

Anschließend lassen sich Beine, Arme oder der verwundbare Kopf anvisieren. Doch Vorsicht ist geboten, denn auch die anderen Mechs haben einige Kniffe in petto. Scorch beispielsweise kämpft mit einem Thermitwerfer, dessen Projektile sich in feindliche Titans graben und diese in Flammen setzen, was auf lange Zeit Schaden macht. Gegen Infanterie kann er ferner einen Thermitstrahl über eine lang gezogene Fläche ziehen und so ähnlich wie mit einem Flammenwerfer die Umgebung anzünden und Gegner aus der Deckung treiben.

Der dritte der bislang gezeigten Neu-Titans ist ein Vanguard, der eine ganz besondere Rolle in der Solokampagne spielt und einen richtigen Namen hat.

Wenn Roboter Persönlichkeit entwickeln

Die ersten Szenen aus der neuen Einzelspieler-Kampagne erinnern an Filme wie " WALL·E" oder "Chappie", auch wenn Sie hier mit einem riesigen Titan interagieren. Er hat nicht die treuen Augen der genannten Hollywood-Protagonisten und auch nicht deren tollpatschige Art, aber in der Zwischensequenz macht der Titan namens "BT" subtil klar, dass er traurig ist über den Tod seines Piloten, der im Gefecht ums Leben kommt.

Laut Produzent McCoy hat BT keine Gefühle, aber er spricht und sorgt sich um seinen neuen Piloten, einen Soldaten namens Jack Cooper. "Ich kann noch nicht zu sehr ins Detail gehen, aber wir wollen definitiv keine klassische Schlauch-Shooter-Kampagne abliefern, sondern die Freiheit des Multiplayers in den Singleplayer integrieren", sagt McCoy zum Ansatz der Kampagne. Geplant sei es, immer mehrere Lösungswege in recht offenen Levels anzubieten. 

Die Qualität der Renderszenen macht auf jeden Fall Lust auf mehr, und eine Geschichte zwischen Roboter und Mensch könnte durchaus hohen Unterhaltungswert bieten. Schon jetzt ein Pluspunkt: BT klingt ein wenig wie Optimus Prime aus dem 2017 in den Kinos anlaufenden "Transformers 5: The Last Knight". 

Was uns gefällt 

Titanfall 2 hat eine Menge spannender Ideen an Bord. Nicht nur fühlen sich die Titans neu und frisch an, auch die Modi spielen dem Titel in die Karten. Im neuen "Bounty Hunt" etwa können Spieler ein Kopfgeld in Form zusätzlicher Punkte einsacken, wenn sie einen feindlichen Transformer nicht aus der Entfernung mit Distanzwaffen ausschalten, sondern im Nahkampf vernichten.

Des Weiteren ist das Gameplay insgesamt noch eine Stufe dynamischer und zackiger als im Erstling – unter anderem, weil es Klassen gibt, die sich via Enterhaken über die Karte schwingen können. Und es ist schön, dass Entwickler Respawn auf die Fans hört und auch eine Solokampagne abliefert. 

Was uns nicht gefällt

Auch wenn sich die Framerate auf den Konsolen bei 60 Bildern pro Sekunde einpendelt, hinterlässt die technische Umsetzung von Titanfall 2 noch keinen bleibenden Eindruck. Gerade im Vergleich mit anderen großen Titeln des Weihnachtsgeschäfts 2016 muss das Entwicklerteam grafisch noch eine Schippe drauflegen. 

Fazit

Schnell, explosiv, kreativ: Titanfall 2 begeistert beim ersten Anspieltermin mit neuen Titanen und spannenden Gameplay-Mechaniken, die das Spiel noch dynamischer und rasanter machen, aber eben auch das für den Mehrspieler-Part so wichtige Teamplay stärken. Prima auch, dass Solisten diesmal eine vollwertige Kampagne geboten bekommen. Nur grafisch dürfen die Entwickler bis zur Veröffentlichung im Herbst gerne im Niveau zulegen. 

Infos zum Spiel

Titel: Titanfall 2 
Genre: Taktik-Shooter 
Entwickler: Respawn Entertainment   
Publisher: Electronic Arts  
Release-Termin: 28. Oktober 2016 
Preis: zirka 60 Euro (PC-Version) / zirka 70 Euro (Konsolen-Version)  
System: PC, PS4, Xbox One 
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt 
Eindruck: Sehr gut 

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