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Das Minispiel aus "The Witcher 3" wird flügge

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Preview zu Gwent: The Witcher Card Game | Sammmelkartenspiel | PC, PS4, Xbox One  

Das Minispiel aus "The Witcher 3" wird flügge

12.07.2016, 15:10 Uhr | (jr / tz), Medienagentur plassma

Das Minispiel aus "The Witcher 3" wird flügge. Das Spielprinzip von Gwent ist klasse und die Standalone-Version spielt sich dank den neuen Karten und Strategien noch komplexer als das Original. (Quelle: CD Projekt Red)

Das Spielprinzip von Gwent ist klasse und die Standalone-Version spielt sich dank den neuen Karten und Strategien noch komplexer als das Original. (Quelle: CD Projekt Red)

Das Kartenspiel "Gwent" aus dem Rollenspiel-Hit "The Witcher 3" sollte nicht mehr als eine launige Nebenbeschäftigung für geplagte Hexerseelen sein. Doch die taktischen Duelle und die Jagd nach neuen Karten machten derart viel Spaß, dass sich der Hype um Gwent (in der deutschen Version "Gwint") schnell verselbstständigte. Viele Fans bastelten sich eigene Decks, um zuhause eine Partie spielen zu können. Wer dagegen die Originalkarten der Sammler-Editionen von The Witcher 3 haben möchte, muss im Netz hohe Preise zahlen. Es verwundert daher kaum, dass Entwickler CD Projekt Red auf der E3 2016 das digitale Free-to-Play-Sammelkartenspiel "Gwent: The Witcher Card Game" für PC, PS4 und Xbox One angekündigt hat. Wir geben einen ersten Ausblick darauf.

Foto-Serie mit 7 Bildern

Gwent, wie es leibt und lebt 

Das Wichtigste zuerst: Das Grundprinzip von Gwent bleibt in der Standalone-Version erhalten. Beide Spieler ziehen zu Beginn zehn Karten, mit denen sie in einem "Best of 3"-Duell mindestens zwei Runden für sich entscheiden müssen. Abwechselnd legen sie also Infanterie-, Fernkampf- und Belagerungs-Einheiten aufs Spielbrett, streuen Wettereffekte ein, um die Stärke der Truppen zu beeinflussen, oder passen - dann dürfen sie jedoch in der aktuell laufenden Runde keine Karte mehr ausspielen. 

Sobald die Duellanten keine Karten mehr legen können (oder wollen), wird der Kampfwert der auf dem Spielbrett liegenden Einheiten addiert. Wer die meisten Punkte besitzt, gewinnt die Runde. Gwent spielt sich dabei angenehm taktisch. Zum einen aufgrund der zahlreichen Synergien, die die Karten dank ihrer passiven Effekte untereinander besitzen. Zum anderen gilt es, mit den wenigen Karten klug hauszuhalten und eine Runde auch mal zu verlieren, nur um dann am Ende dank des Kartenvorteils doch noch den Gesamtsieg einzufahren.

Mehr Karten, Fraktionen und Strategien

Für ein Minispiel innerhalb von The Witcher 3 mag die Zahl an Gwent-Karten ausreichend gewesen sein, doch bei einem Free-to-Play-Titel, der sich mit etablierten Titeln wie "Hearthstone", "Hex" und Co. messen will, sieht das anders aus. Daher bekommt das Kartenspiel von CD Projekt Red Hunderte neue Karten spendiert, darunter neben weiteren Einheiten und Zaubern auch unterschiedliche Ausführungen der besonders mächtigen Heldenkarten. Gab es in The Witcher 3 zum Beispiel nur eine normale Geralt-Karte, können Sie nun auch die feurige Igni-Version des Hexers aufs Brett legen, die automatisch den stärksten Nahkampfsoldaten des Gegners grillt, wenn der Wert aller feindlichen Frontstreiter über 15 liegt. 

Zum Start von Gwent soll es zudem vier verschiedene Fraktionen geben, zwischen denen sich die Spieler entscheiden müssen. Egal, ob Nördliche Königreiche, Scoia'tael, Skellige oder Monster - jede Gruppe besitzt eigene Karten und Strategien, die sich dank der integrierten Handwerksmechanik sogar anpassen lassen sollen. Weitere Fraktionen, darunter das mächtige Kaiserreich Nilfgaard, sollen im Laufe der Zeit folgen.

Kampagne oder Duell?

Die für September geplante geschlossene Beta-Testphase für PC und Xbox One (hier geht's zur Anmeldung) wird sich vor allem auf den PvP-Modus konzentrieren, in dem sich zwei Spieler am virtuellen Kartentisch duellieren. Wer will, darf sich mit zufälligen Gegenspielern messen, um sich eine Rangliste hochzuspielen. Es soll aber genauso möglich sein, einen Kumpel zum Spaß herauszufordern. Für den Release versprechen die Entwickler weiterhin eine Variante, in der man auf Wunsch die KI zum Tanz bitten darf.

Außerdem ist für Gwent eine echte Einzelspielerkampagne geplant, in der man Geralt in isometrischer Perspektive über eine Weltkarte steuert, auf der er NPCs trifft, Quests annimmt und Truhen nach neuen Karten durchsucht. Das erste Kapitel der Kampagne soll eine Spielzeit von rund zehn Stunden besitzen und eine eigenständige Geschichte erzählen, die aus der Feder der Autoren stammt, die bereits für The Witcher 3 verantwortlich waren. Im Laufe des Abenteuers warten auf den Spieler diverse Entscheidungen, die sich sogar auf den Verlauf der Handlung auswirken sollen. Klingt vielversprechend!

Technik und Bezahlmodell

Sie haben Gwent in The Witcher 3 schon gespielt? Dann wird Ihnen in dem Standalone-Ableger gleich die aufgebohrte Grafik auffallen. Die Bilder auf den Karten sind hübsch gezeichnet, einige besitzen sogar eine beeindruckende 3D-Animation. Die Wettereffekte können sich ebenfalls sehen lassen - beispielsweise, wenn Tropfen aufs Spielbrett prasseln, weil ein Spieler einen Regenzauber gewirkt hat. Das Spielbrett wurde ebenfalls um zusätzliche Details erweitert. Hinzu kommen hervorragend vertonte Sprüche, die immer wieder das Spielgeschehen kommentieren. 

Gwent wird ein Free-to-Play-Bezahlmodell besitzen, sich also über Ingame-Käufe finanzieren. CD Projekt Red verspricht jedoch, dass man sich alle Karten auch ohne Geldinvestition erspielen kann. Wie die Mikrotransaktionen im Detail funktionieren, wird sich aber erst noch zeigen müssen. Klar ist indes: Möchte man Gwent am PC spielen, benötigt man ein Konto bei GOG-Galaxy. Für PC und Xbox One ist ferner eine Cross-Play-Funktion geplant. 

Was uns gefällt 

Das Spielprinzip von Gwent ist klasse, und die Standalone-Version spielt sich dank den neuen Karten und Strategien noch komplexer als das Original. Die unterschiedlichen Solo- und Multiplayer-Modi werden Kartenspieler aller Couleur an den Tisch ziehen - zumal dank des Free-to-Play-Modells Interessierte kostenlos reinschnuppern dürfen. 

Was uns nicht gefällt

Ein Fragezeichen steht - wie bei allen Free-to-Play-Titeln - hinter den Ingame-Käufen. Gelingt den Entwicklern eine faire Balance zwischen dem, was umsonst angeboten und dem, was gekauft wird? Dann kann sich Gwent zu einem Hit entwickeln. Bekommen die Spieler jedoch das Gefühl, dass sie zwingend Geld investieren müssen, um mithalten zu können, dürfte das dem Spiel schaden.  

Fazit

CD Projekt Red behält mit Gwent: The Witcher Card Game das grundlegende Spielprinzip des jetzt schon Kult gewordenen Kartenspiels aus The Witcher 3 bei und reichert es mit neuen Karten, Strategien, Fraktionen und liebevollen Grafikeffekten an. Dazu kommen die neuen Spielmodi, die sowohl Solisten als auch PvP-Fans ansprechen. Nach dem exzellenten Preis-Leistungsverhältnis der DLCs für The Witcher 3 haben sich die Entwickler beim Bezahlmodell zudem einen gewissen Vertrauensbonus verdient. Für Fans kann die Veröffentlichung von Gwent nicht früh genug kommen.  

Infos zum Spiel 

Titel: Gwent The Witcher Card Game 
Genre: Sammelkartenspiel  
Publisher / Hersteller: CD Projekt 
Release-Termin: Noch nicht bekannt 
Preis: Free-to-Play (mit optionalen Ingame-Käufen) 
System: PC, PS4, Xbox One
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Eindruck: Sehr gut 

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