Startseite
Sie sind hier: Home > Spiele > News >

"Pokémon Go" in Deutschland: Kurioses rund um das Augmented-Reality-Spiel

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Eine Woche Monsterjagd in Deutschland  

Kurioses rund um "Pokémon Go"-Spieler

21.07.2016, 12:37 Uhr | jr, dpa

"Pokémon Go" in Deutschland: Kurioses rund um das Augmented-Reality-Spiel  .  (Quelle: Screenshot)

Spielt man Pokémon Go, kommt es schon einmal vor, dass einem auf dem Weg zur Arbeit ein niedliches Pummeluff erscheint. (Quelle: Screenshot)

Der eine findet ein Pärchen beim Sex statt virtueller Monster. Der andere wird direkt festgenommen. "Pokémon Go" hält Deutschland in Atem. Seitdem das Online-Spiel hier zu haben ist, steht so einiges Kopf.

Die Mini-Monster sorgen hierzulande für viel Wirbel 

In den 1990er Jahren war "Pokémon" ein Hype - dann verschwanden die kleinen gelben Monster in der Versenkung. Jetzt sind sie zurück - als Online-Spiel fürs Smartphone. In Deutschland ist "Pokémon Go" seit einer Woche zu haben - und hat einigen Wirbel verursacht.

ENTDECKER: "Pokémon" bringt die Menschen vor die Tür - und manchmal auch an ungewöhnliche Orte. In den dunklen Gängen eines gesperrten S-Bahn-Tunnels in Frankfurt sollen sich einige Spieler bei der Monsterjagd verirrt haben. Für den Rhein-Main-Verkehrsverbund war das ein bisschen zu viel Abenteuer: "Auch wenn es euch schwerfällt, doch für die Jagd ist und bleibt der #tunnelzu ;)", twitterte das Unternehmen. Ebenfalls in Frankfurt stiegen Jugendliche auf das zehn Meter hohe Dach eines Einkaufszentrums, um dort nach den virtuellen Viechern zu suchen.

GEFAHR: Auf der Suche nach kleinen gelben "Pokémons" haben sich einige Spieler in Gefahr gebracht. In Niedersachsen wurden drei "Pokémon"-Fänger auf einem Truppenübungsplatz erwischt, auf dem gerade mit scharfer Munition geschossen wurde. Der Wachdienst hat das Trio auf dem Gelände der Bundeswehr in der Lüneburger Heide entdeckt. Eine 16-Jährige aus Schleswig-Holstein wurde sogar Opfer eines Verbrechens. Auf der Suche nach einem "Pokémon" riss ihr ein Radfahrer das Handy aus der Hand.

KRIMINALITÄT: Dem ein oder anderem hat "Pokémon" Ärger mit dem Gesetz eingehandelt. Eigentlich wollte ein Marihuana-Konsument in München kleine "Pokémons" fangen, dabei ging er allerdings selbst der Polizei ins Netz. Der 30-Jährige war in München mit einen Joint unterwegs - und dabei so in das Spiel auf seinem Handy vertieft, dass er die Streife nicht bemerkte. Und in Trier wurde ein per Haftbefehl gesuchter Mann beim "Pokémon"-Spiel von der Polizei aufgegriffen - und muss nun für ein halbes Jahr ins Gefängnis.

LIEBE: Mancher findet beim Spielen nicht nur kleine Monster, sondern auch die wahre Liebe. Nun ja, nur leider nicht die eigene. Ein junger Mann in Schwaben stieß in einer Grünanlage auf ein alkoholisiertes Pärchen, dass gerade Sex in freier Natur hatte. Das ließ sich auch von dem "Pokémon"-Spieler nicht in seiner Lust bremsen.

NACHT: Als Kind wanderten viele auf der Suche nach Geistern mit Klassenkameraden durch die Nacht. Heute stehen die virtuellen Monster im Mittelpunkt. Knapp 1000 Teilnehmer haben sich in Hannover zur "Pokémon Go Nachtwanderung" getroffen. "Man lernt extrem viele Leute kennen, und es ist ein Kindheitstraum von mir, draußen "Pokémons" zu fangen", sagte ein 23-jähriger Teilnehmer. Auch etwa in Berlin gab es eine "Pokémon"-Jagd.

GESCHICHTE: Nicht überall ist die Monsterjagd angebracht. Die bayerischen KZ-Gedenkstätten etwa wollen keine "Pokémons". Die ehemaligen Konzentrationslager Dachau und Flossenbürg sollten nach Wunsch der verantwortlichen Stiftung als mögliche Spielorte aus der Smartphone-App herausgenommen werden. Auch die Gedenkstätte Auschwitz hatte die Macher der App aufgefordert, das Gelände des ehemaligen deutschen Konzentrationslagers in Polen aus dem Spiel zu entfernen.

VERKEHR: Mit einem Fahrzeug jagt es sich besser als zu Fuß? Auf diese Idee kam ein 24-Jähriger in Bochum. Der Mann war einem Fahrradpolizisten aufgefallen, als er während der Fahrt sein Handy in der Hand hielt und bediente. Auch in Berlin war ein Spieler auf Monstersuche - mit dem Fahrrad. Der Mann suchte mit Schrittgeschwindigkeit und einer Hand am Lenker die Umgebung nach den "Pokémons" ab. Die Handynutzung ist im Straßenverkehr allerdings verboten - das gilt nicht nur fürs Telefonieren. 

News, Tests & Previews, Onlinegames und mehr auf Facebook: Werden Sie Fan von t-online.de/spiele!

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal