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Zelda: Breath of the Wild - So spielt sich Zeldas NX-Debüt

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Vorschau zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild | Rollenspiel-Adventure | Wii U, NX  

Zeldas großes NX-Debüt

22.07.2016, 16:08 Uhr | Olaf Bleich (jr / tz), Medienagentur plassma

Zelda: Breath of the Wild - So spielt sich Zeldas NX-Debüt. Spielemesse E3: Nintendo hat das neue Zelda-Abenteuer "Breath of the Wild" für Wii U und NX vorgestellt. (Quelle: AP/dpa/Nintendo)

Spielemesse E3: Nintendo hat das neue Zelda-Abenteuer "Breath of the Wild" für Wii U und NX vorgestellt. (Quelle: Nintendo/AP/dpa)

Wie spielt sich das erste Game für Nintendos kommende NX-Konsole? Na, so: Neun Monate vor dem geplanten Start im März 2017 konnten wir mit "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" bereits zu großen Abenteuern aufbrechen. Das Erlebte verspricht ein farbenfrohes, abwechslungsreiches, märchenhaftes Erlebnis. Ein großartiges Debüt für die NX und zugleich wohl ein würdiger Abgesang auf die Wii U-Ära. 

Spiele-Videos 
Zelda: Breath of the Wind - E3 Gameplay-Trailer

Das neue Zelda erscheint für Wii U und die kommende NX. Video

Das erste Game für NX 

Nintendo startet spektakulär ins Jahr 2017. Kommenden März soll das neue Actionabenteuer aus Nintendos vielfach preisgekrönter Zelda-Reihe bereit sein. Uns erwartet ein Debüt in mehrfacher Hinsicht. Breath of the Wild wird das erste Game überhaupt für Nintendos NX-System, dessen Start ebenfalls für März 2017 angekündigt ist. Gleichzeitig soll das Nintendo-Abenteuer auch für WiiU erscheinen: Wird nach zwei HD-Updates das erste wirklich neue Zelda für Nintendos Glücklos-Konsole. Es wird ein Zelda, das viele anders macht als seine Vorgänger. Neun Monate vor Spielstart konnten wir Breath of the Wild anspielen und umfassende Eindrücke sammeln. 

Hyrule in Gefahr 

Held der bunten Fantasywelt ist erneut ein Bub namens Link, der sich im Verlauf der Geschichte zum Krieger entwickelt und wacker große Herausforderungen meistert. Link erwacht aus hundertjährigem Schlaf. Er trägt zu Beginn nichts am Körper außer einem Unterleibchen. Also anziehen. Das per Touchscreen jederzeit erreichbare Inventar gestattet schnellen Zugriff auf Kleidungsstücke. Dann raus aus dem Haus. Was das Auge sieht, lässt nicht gerade das Herz höher schlagen. In weiter Entfernung weisen dunkle Wolkenwirbel die bevorstehende Ankunft bedrohlicher Mächte an. Links Heimat Hyrule - mal wieder in Bedrängnis. 

Gesteigerte Bewegungsfreiheit 

Nähere Erläuterungen zur Rahmenhandlung hält Nintendo zurück. Nun denn, beschränken wir uns auf das Gameplay. Link steht im Mittelpunkt einer Openworld, die laut Nintendo frei begehbar ist soweit das Auge reicht – genauer gesagt bis zu den hohen Bergen am Horizont. Dazwischen malt das Spiel herrliche Landschaften aus sattem Grün, geschwungenen Hügeln und zum Klettern einladenden Felsformationen. Diesen Weg zu bewältigen, das war im Rahmen des Probespiels nicht gestattet - obwohl wir´s gerne ausprobiert hätten. Aber auch so fällt bereits nach wenigen Augenblicken die, im Vergleich zu bisherigen Zelda-Abenteuern gesteigerte Bewegungsfreiheit des Helden auf. 

Veränderte Steuerung 

Link kann zum Beispiel Bäume und Gesteinformationen erklet-tern. Er zeigt sich dabei als geübter Boulderer, der senkrechte Lagen meistert und erst an längeren überhängenden Felspartien seine Grenzen erreicht. Zusätzlicher Freiraum ergibt sich aus der Tatsache, dass der Spieler Sprünge von Hand auslöst. Zur Erin-nung: In bisherigen Abenteuern setzt Link automatisch zum Hopser an, sobald er beispielsweise eine Klippe erreicht. Wo er springt und wo nicht, ist dort weitgehend klar definiert. Somit scheiterte der "alte" Link vielfach an kleinen Mauern und Zäunen, konnte sie nicht überwinden. Der "neue" Link meistert deutlich größere und schwierigere Hindernisse, etwas Geschick und Timing vorausgesetzt. Ausgestattet mit diesem Plus an Athletik, lädt das offen gestaltete Areal zum Experimentieren und Ausprobieren ein. 

Orks mit Eigenleben 

Die überarbeitete Engine gestattet dem Nintendo-Team um den verantwortlichen Produzenten Eiji Aonuma deutlich Umbauten des vertrauten Gameplays und der Art der Geschichtenerzählung. Eine exemplarische Spielszene sei kurz beschrieben. Der Spieler führt Link in der Abenddämmerung über einen Hügel. Dahinter ist ein Glimmen zu erkennen: ein Rudel Orks in ihrem Lager, ums Lagerfeuer versammelt. Ein Ork läuft Patrouille, zwei weitere erwärmen sich an der Glut. Ob Link angreift oder die Gefahr umpirscht, bleibt dem Spieler überlassen. Solche Szenen und die damit Hand in Hand gehenden Entscheidungen gab es bisher nicht in der Zelda-Reihe. Böse Buben waren stets nur zum Besiegen da. 

Westliche Rollenspiel-Elemente 

Dass Angreifer mehr sind als bloß Brennstoff für Kampfszenen, das ist neu. Damit übernimmt Breath of the Wild unverkennbar Ideen aus aktuellen westlichen Rollenspielen vom Format Witcher oder Skyrim. So etwas verzahnt alle beteiligten Figuren mit der Umwelt, steigert die Lebendigkeit und den Erlebniswert der Fantasiewelt. Die bezaubernde Musik trägt das ihre dazu bei: Bei Wanderungen eher betuliche und in Kampfsituationen dramatisch anschwellende Klänge unterstreichen das Geschehen wirkungsvoll. 

Open-World-Struktur 

Ob und in welcher Reihenfolge sich Link den Quests widmet, um letztlich Hyrules Bedrohung zu entlarven und sie zu besiegen, das entscheidet laut Nintendo der Spieler. Er könnte die Kampagne demnach ebensogut außer acht lassen und sich ausschließlich rund 100 Dungeons widmen. Sie liegen – von der Kampagne abgekoppelt – in der Openworld verstreut, bergen reichlich Beute und locken zur Schatzsuche. Indem sich Link dort gegen allerlei Biester durchsetzt und zur Belohnung Schilde, Schwerter und Bögen aneignet, erhält er seine Einsatzfähigkeit. Untypisch für Zelda, unterliegen zumindest bestimmte Waffen nämlich dem Verschleiß und können zerbrechen. 

Zusätzliche Rollenspiel-Elemente

Dass sich das neue Zelda im Vergleich zu Vorgängerspielen sehr viel mehr als Rollenspiel versteht, darauf weisen etliche weitere Elemente hin. Das Vorhandensein von Nahrung, Holz und ande-ren Ressourcen. Eine Temperatur-Anzeige, die das aktuelle Klima wiederspiegelt. Bei Kälte und falscher Kleidung droht Link zu erfrieren. Schlägt Link im Umfeld eines Orklagers eine unvorsichtige Gangart ein, lösen die entstehenden Geräusche Alarm aus und es kommt zu Kampfsituationen, die sich vermeiden ließen. All diese Facetten unterstützen letztlich das dominante Thema dieses Zelda-Abenteuers: Nämlich dass Mensch und Natur einander beeinflussen und dass der Mensch sich anpassen muss, wenn er überleben will. 

Was uns gefällt

Breath of the Wild pflegt einen ungewöhnlichen Look im sogenannten Gouache-Stil. Vor allem bei den Figuren setzt das Game Farben großflächig ein und nutzt starke Kontraste von Licht und Schatten. Der unwiderstehliche Charme wurzelt außerdem in liebevoll gezeichneten Figuren, herzerwärmender Mimik und ergreifender Musik. Breath of the Wild fühlt sich an wie ein spielbares Märchen. 

Was uns nicht gefällt

Die Technik kann bisher nicht vollends überzeugen. Die wundervolle Stimmung leidet etwas unter der niedrigen Framerate. Das Bild wird nur rund 20- bis 30-mal pro Sekunde aktualisiert, zumindest bei der uns gezeigten WiiU-Version. Das führt zu sichtbarem Rucken und bedeutet außerdem, dass sich das Timing bei Sprüngen und Kampfhandlungen einen Tick zu unpräzise anfühlt. Wollen wir mal hoffen, dass das mit der frühen Spielversion zusammenhängt und bis März 2017 behoben wird. 

Fazit

Breath of the Wild sieht aus wie ein neues Zelda-Abenteuer und fühlt sich so an: wunderschön, stimmungsvoll, verzaubernd. Open-World-Architektur und deutlich gesteigerte Aktions- und Bewegungsfreiheit bedeuten eine willkommene Kursänderung für Nintendos Rollenspiel-Reihe. Sofern die Verzahnung von Quests und Geschichtenerzählung über die komplette Spieldauer funktioniert und das Kampfsystem ebenso lange motiviert: Dann wäre Breath of the Wild der erste Muss-Kauf für Nintendo NX - und vermutlich der letzte für Wii U.  

Infos zum Spiel

Titel: The Legend of Zelda - Breath of the Wild 
Genre: Rollenspiel-Abenteuer 
Hersteller / Publisher: Nintendo 
Release-Termin: März 2017   
Preis: Noch nicht bekannt  
System: Wii U, Nintendo NX 
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt 
Einschätzung: Sehr gut

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