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AMD schreibt wieder schwarze Zahlen: Konsolen-Geschäft boomt

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Chip-Hersteller im Aufwind  

Konsolen-Geschäft boomt: AMD schreibt wieder schwarze Zahlen

22.07.2016, 16:32 Uhr | jr

AMD schreibt wieder schwarze Zahlen: Konsolen-Geschäft boomt. AMD Zentrale (Quelle: dpa)

AMD Zentrale (Quelle: dpa)

Der Chip-Hersteller AMD hat für das zweite Geschäftsquartal gute Zahlen vorgelegt. Der Umsatz stieg von 942 auf 1,027 Millionen US-Dollar, zudem konnte man einen Gewinn von 69 Millionen US-Dollar (Vorjahresquartal: 181 Millionen Dollar Verlust) verbuchen. Als Gründe für die positive Geschäftsentwicklung wurden das gute laufende Konsolen-Ausstattungsgeschäft von AMD sowie bessere Verläufe bei Notebook-Chips und ein neues Joint Venture für Server-Chips in China genannt. 

Konsolenspielern sei Dank: Chip-Hersteller AMD im Aufwind 

Vor allem im Konsolen-Business hat sich AMD richtig freigestrampelt und versorgt sowohl Sony (PS4)  als auch Microsoft (Xbox One) mit leistungsfähigen SOC-Recheneinheiten. Auch bei der im August 2016 an den Start gehenden Xbox One S stammt das verbaute System-on-a-Chip von AMDs Semi-Custom-Sparte. Und damit nicht genug: Auch der Chip für die für Ende 2017 angekündigte Xbox One Scorpio wird von AMD designt. 

Weitere "Design Wings" sollen laut AMD-Chefin Lisa Wu folgen - Experten tippen in diesem Zusammenhang auf die Nintendo NX und die Playstation Neo. Folgerichtig legte AMD in diesem Geschäftsbereich tüchtig zu. Der Umsatz stieg von 563 auf 592 Millionen US-Dollar, der Gewinn legte von 27 auf 84 Millionen US-Dollar zu.

Bei Grafikkarten und Prozessoren konnte AMD den Umsatz dank neuer Mobile-Chips (unter anderem Bristol Ridge und Stoney Ridge) um 56 Millionen auf 435 Millionen US-Dollar steigern, fuhr allerdings immer noch einen Verlust von 81 Millionen US-Dollar ein. Die Ende Juni 2016 auf den Markt gekommene, in der oberen Mittelklasse platzierte Radeon RX 480 wird laut Lisa Su gut nachgefragt, spielt in der aktuellen Umsatzausweisung aber natürlich noch keine bedeutende Rolle.Mit der Radeon RX 470 und die Radeon RX 460 für Desktop-Systeme will man hier aber weiter nachlegen und im PC-Gamer-Massenmarkt reüssieren. 

AMD ist ein deutlich kleinerer Konkurrent des Chip-Riesen Intel. Die Firma ist noch stärker als der Marktführer von der Flaute im PC-Markt getroffen worden, hatte zuletzt aber durch die Lieferung von Prozessoren für die Spielekonsolen von Microsoft und Sony wieder Aufwind bekommen.

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