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For Honor: Wenn Wikinger und Ritter die Klingen kreuzen

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Hands-on-Preview zu For Honor | Actionspiel | PC, PS4, Xbox One  

Wenn Wikinger und Ritter die Klingen kreuzen

26.07.2016, 15:33 Uhr | Olaf Bleich (jr / tz), Medienagentur plassma

For Honor: Wenn Wikinger und Ritter die Klingen kreuzen. Die Mischung aus gewaltigen Kämpfen, zeitgemäßer Inszenierung und gelungener Spielmechanik machen bei For Honor den Reiz aus. (Quelle: Ubisoft)

Die Mischung aus gewaltigen Kämpfen, zeitgemäßer Inszenierung und gelungener Spielmechanik machen bei For Honor den Reiz aus. (Quelle: Ubisoft)

Mit lautem Geschrei fallen die Nordmänner an der Küste Japans ein und durchbrechen die Verteidigungsmauern der Samurai: Schwerter klirren, Männer schreien, Pfeile zischen durch die Luft. Selten zuvor wurden mittelalterliche Kämpfe mit derartiger Intensität dargeboten wie in Ubisofts Schlachtspektakel "For Honor". Das Actionspiel für Playstation 4, Xbox One und PC erscheint zwar erst im Februar 2017, gehört aber schon heute zu den meist erwarteten Titeln überhaupt. 

Frische Infos zur Kampagne 

Präsentierte Ubisoft bei der Ankündigung von For Honor im vergangenen Jahr lediglich knackige Mehrspieler-Duelle, gewährte man vor wenigen Wochen erstmals auch Einblicke in die Einzelspieler-Kampagne. Im Verlauf der fiktiven Geschichte schlüpft der Spieler in die schmutzigen Rüstungen der Wikinger, Samurai und Ritter. Als Anführer der Parteien kämpft man an vorderster Front und versucht, das eigene Volk vor der nach Blut dürstenden Kriegsherrin Apollyon zu verteidigen. 

Wie sich die Wege der drei Helden im Spielverlauf kreuzen, ist bislang noch nicht bekannt. Fest steht aber, dass es mehr als einmal zu Aufeinandertreffen der Lager kommt. In der spielbaren Mission beispielsweise legen die Nordmänner an der Küste Japans an und überfallen dort eine Festung der Samurai. Allerdings ist dieser Angriff nur ein Akt der Verzweiflung. Den Wikingern gehen in der Heimat die Lebensmittel aus, da sie von Apollyon belagert werden. 

Schere, Stein, Schwert? 

For Honor entfaltet seine volle Faszination jedoch erst im Mehrspieler-Modus. Selbst die Kampagne kann man daher mit bis zu zwei Spielern wahlweise online oder im geteilten Bildschirm bestreiten. Damit gehört die Schlachtensimulation zu den wenigen Actionspielen der aktuellen Generation, die auch einen traditionellen Couch-Koop bieten.

In puncto Grafikbombast und Sound-Gewitter lässt sich For Honor nicht lumpen. Als die Wikinger den Strand hoch stürmen, kontern die Samurai mit wuchtigen Katapultgeschossen und Pfeilhageln. Das Actionspiel richtet sich in der Inszenierung seiner Gefechte eindeutig an ein erwachsenes Publikum. Zwar verzichtet Ubisoft bislang noch auf Splatter-Effekte, dennoch ist die Präsentation der Gewalt deftig und intensiv. 

Am Kampfsystem hat sich indes im Vergleich zur Vorjahresversion kaum etwas verändert. Als Anführer überragt die eigene Spielfigur die Soldaten der Feinde um mehr als einen Kopf. Wie für sein Volk typisch schwingt der Wikinger eine gewaltige Kriegsaxt. Diese ist zwar langsamer als beispielsweise das Katana der Samurai, richtet aber umso mehr Schaden an. 

Kleinere Widersacher räumt der Spieler damit problemlos aus dem Weg. Bei dickeren Brocken zoomt die Kamera hinein und nimmt den Gegner in den Auto-Fokus. Attacken und Blocks führt man ausschließlich mit Hilfe des rechten Analog-Sticks aus. Mit den Richtungen hoch, links und rechts legt man fest, wo man blocken oder attackieren möchte. Als Angreifer gilt es, Lücken in der feindlichen Deckung zu suchen, als Verteidiger die Aktionen des Opponenten vorherzusehen.

Autsch, das tut weh 

Durch die einfache, aber fair ausbalancierte Kampfmechanik entwickeln sich auch in der Einzelspieler-Kampagne spannende Gefechte. Beim Erobern der Festung beispielsweise treten dem Wikingerhauptmann immer wieder sogenannte Kensai - japanische Generäle - entgegen. Mal ist es ein schwer gepanzerter Soldat, dessen Attacken man besser ausweicht. Dann wiederum taucht ein wendiger Krieger auf, den man nur offensiv zur Strecke bringen kann. Auf diese Weise möchte Ubisoft mehr Abwechslung ins Spiel bringen und die Gefechte frisch halten. Auf Reaktionstests wie beispielsweise seinerzeit in "Ryse: Son of Rome" verzichtet das Spiel komplett. 

Dennoch gibt es verschiedene Möglichkeiten, um die Umgebung zu seinem Vorteil einzusetzen. In der Demo nimmt der Wikinger etwa Anlauf, hebt einen Wachmann vom Boden und wirft ihn in Spieße oder vom Balkon. Greift man gar von einer höheren Position aus an, können sich die Gegner nicht mehr verteidigen. Höhepunkt der Missionen stellen schließlich die ausufernden Bosskämpfe dar. Ähnlich wie im Action-Rollenspiel "Dark Souls 3" besitzen die Obermotze ihre eigenen Angriffsmuster und Aktionen, sodass der Spieler sie erst lernen und die Schwächen in der Defensive erkennen muss. 

Was uns gefällt 

Die Mischung aus gewaltigen Kämpfen, der zeitgemäßen Inszenierung und der gelungenen Spielmechanik machen bei For Honor letztlich den Reiz aus. Gerade die Eins-gegen-Eins-Kämpfe besitzen eine Intensität, wie man sie schon lange nicht mehr gesehen hat. Zugleich aber ist auch ordentlich Spieltiefe vorhanden: Das Kampfsystem wirkt gut ausbalanciert und sorgt im Mehrspieler wie in der Solokampagne für tolle Auseinandersetzungen. Ein großer Pluspunkt scheint indes die flexible Multiplayer-Komponente zu werden. Schließlich ist der Titel nicht nur online, sondern auch mit einem geteilten Bildschirm offline spielbar. 

Was uns nicht gefällt

Wie wird sich For Honor über eine längere Spielzeit schlagen? Gerade die Gefechte mit kleineren Gegnern wirken wie Lückenfüller. Auch ist noch nicht bekannt, wie Ubisoft den Spieler langfristig motivieren möchte. Sich einfach nur durch Heerscharen von Vasallen zu kloppen, das könnte auf Dauer monoton werden. 

Fazit

For Honor beschreitet weiter den Pfad, der bei der Ankündigung 2015 begonnen hat, ist kompromisslos, clever und knallhart. Es gab schon lange kein Spiel mehr, das Schwertkämpfe mit derartiger Wucht und mit so viel Inbrunst umgesetzt hat. Genau aufgrund dieses unkonventionellen Ansatzes ist For Honor aktuell eines der interessantesten Spiele im Action-Genre. 

Infos zum Spiel

Titel: For Honor
Genre: Action
Hersteller: Ubisoft Montreal 
Publisher: Ubisoft  
Release-Termin: 14. Februar 2017  
Preis: zirka 60 Euro (PC) / zirka 70 Euro (Konsolen
System: PC, PS4, Xbox One
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt  
Eindruck: Gut 

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