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Olympia 2016: Sportler müssen in Rio auf Pokémon Go verzichten

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Echtes Training statt virtueller Mini-Monsterjagd  

Keine Pokémons in Rio de Janeiro: Athleten sind enttäuscht

01.08.2016, 15:02 Uhr | jr / ams, dpa-AFX, dpa

Olympia 2016: Sportler müssen in Rio auf Pokémon Go verzichten. Auf einem Smartphone, das ein Nutzer vor dem olympischen Dorf in Brasilien hochhält, ist das Logo des Mobilspiels Pokémon Go zu sehen - das in Brasilien noch nicht offiziell gestartet ist.  (Quelle: dpa)

Auf einem Smartphone, das ein Nutzer vor dem olympischen Dorf in Brasilien hochhält, ist das Logo des Mobilspiels Pokémon Go zu sehen - das in Brasilien noch nicht offiziell gestartet ist. (Quelle: dpa)

Ohne die Jagd auf Pokémons muss sich Anna Green jetzt doch mehr auf ihr Training konzentrieren. Weil es in Brasilien keinen Zugriff auf den Spiele-Renner gibt, müssen auch die Olympia-Athleten auf das beliebte Spiel verzichten. 

Pokémon-Jagd wohl bald auch in Brasilien möglich 

Die neuseeländische Fußballspielerin Green hätte zum Beispiel sehr gerne im Olympischen Dorf mit ihrem Handy Pokémons gejagt, wie sie dem britischen "Guardian" (Sonntag) sagte. "Aber ich kriege es einfach nicht auf mein Handy." Was sie denn nun stattdessen tun werde? "Trainieren", antwortete die 25-Jährige trocken. 

Schon in den nächsten Tagen könnte die US-amerikanische Firma Niantic das Spiel auch für den brasilianischen Markt freigeben. Bis dahin müssen sich Sportler, Touristen und Einheimische aber noch gedulden. Das könnte auch für den französischen Kanu-Slalom-Fahrer Matthieu Peche zur harten Probe werden. "Keine Pokémons im Olympischen Dorf", schrieb er in der vergangenen Woche kurz nach seiner Ankunft in Rio de Janeiro auf Twitter. Dahinter postete er drei weinende Smileys. 

Update: Mit dem Aufruf, das Smartphone-Spiel "Pokémon Go" nach Brasilien zu bringen, haben Hacker den Twitter-Account von Niantic-Chef John Hanke gekapert. "This hack for Brazil" oder #PokemonGo4Brazil hieß es am Sonntag auf dem Profil von Hanke. Gekennzeichnet waren die Posts jeweils mit #OurMine. Der Hacker-Gruppe "Our Mine" war es zuvor bereits gelungen, die Social-Media-Profile berühmter Personen aus der Tech-Szene zu manipulieren.

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