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Pokémon Go: Sexualstraftäter dürfen in New York die App nicht nutzen

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Mobile Game als Lockmittel  

New York verbietet Sexualstraftätern auf Bewährung Pokémon Go

02.08.2016, 12:43 Uhr | jr / ams, dpa

Pokémon Go: Sexualstraftäter dürfen in New York die App nicht nutzen. Spiele-App Pokémon Go (Quelle: imago)

Spiele-App Pokémon Go (Quelle: imago)

Sexualstraftäter auf Bewährung dürfen im US-Bundesstaat New York künftig kein "Pokémon Go" mehr spielen. Die Gefahr, dass Kinder über das Smartphone-Spiel in unsichere Gegenden gelockt würden, sei zu groß, teilte Gouverneur Andrew Cuomo mit. 

Gefahr, dass Kinder angelockt werden

Die fast 3000 unter Aufsicht lebenden Sexualstraftäter dürfen das Spiel und vergleichbare Spiele nicht mehr herunterladen oder darauf zugreifen. Cuomos Büro habe die Google-Tochter Niantic Labs, die die App zusammen mit Nintendo entwickelte, kontaktiert und um Hilfe bei Umsetzung der neuen Regelung gebeten. Die Behörden hätten Niantic Labs auch darum gebeten, Pokéstops im näheren Umfeld von Wohnstätten von Sexualstraftätern zu entfernen.

Sexualstraftäter könnten mit Hilfe von "Pokémon Go" etwa sehen, wo Kinder sich versammeln, sagte Senatorin Diane Savino. Spieler können gegen eine geringe Gebühr selbst sogenannte "Lures" platzieren, um andere Spieler an bestimmte Orte zu locken. Savinos gemeinsam mit Senator Jeffrey Klein vorgenommene Untersuchung habe einen "erschreckenden Zusammenhang zwischen Wohnsitzen von Sexualstraftätern und Zielen des Spiels" ergeben, sagte Klein. 

Gouverneur Cuomo erklärte gegenüber Pokémon Go-Hersteller Niantic Labs, dass es in im Staat New York legal ist, Sexualstraftäter speziell zu überwachen. Ausgewählte Internetfirmen würden regelmäßig Informationen zu Tätern zu erhalten, um sie so aus ihren Diensten "zu entfernen". Das soll laut Cuomo auch für Entwickler von Augmented-Reality-Apps wie Pokémon Go gelten. 

Gegenüber der Zeitung "New York Times" bezeichnete ein Bürgerrechtsanwalt dieses Vorgehen als überzogen, solange man keinen Beweis dazu erbracht habe, dass Straftäter tatsächlich Pokémon Go als Hilfsmittel verwenden würden. 

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