Startseite
Sie sind hier: Home > Spiele > News >

Pokémon Go in einigen islamischen Ländern verboten

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Boykott in islamischen Ländern  

Kleine Monster, große Wirkung: Mehrere Pokémon Go-Verbote weltweit

08.08.2016, 17:00 Uhr | jr / ams, dpa

Pokémon Go in einigen islamischen Ländern verboten.  (Quelle: Screenshot)

Spielt man Pokémon Go, kommt es schon einmal vor, dass einem auf dem Weg zur Arbeit ein niedliches Pummeluff erscheint. (Quelle: Screenshot)

Fast überall auf der Welt spielen Menschen mit ihren Handys Pokémon Go. Doch eben nur fast, denn in manchen Ländern wie dem Iran, Malaysia und Saudi-Arabien ist die beliebte virtuelle Monsterjagd entweder verboten oder nur sehr eingeschränkt möglich. 

Gefährliches Spiel: Pokémon Go in islamischen Ländern umstritten

In mehreren Ländern dürfen die Menschen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt das weltweit beliebte Handyspiel Pokémon Go spielen. Im Iran wurde das Spiel mit den kleinen Monstern aus Sicherheitsgründen komplett verboten. Die Sicherheitsbehörden und die Abteilung für Internet-Kriminalität seien einstimmig zu dem Ergebnis gekommen, dass Pokémon Go ein gefährliches Spiel sei und daher verboten werden müsse, erklärte die Staatsanwaltschaft laut Medienberichten vom Samstag. Der Zugang zu der App wurde blockiert. Wie viele Internetnutzer im Land bereits auf virtuelle Monsterjagd gehen, ist unklar - laut Staatsanwaltschaft sind es nur wenige. 

Auch Malaysias oberste islamische Autoritäten haben den Muslimen des südostasiatischen Landes das weltweit beliebte Handyspiel Pokémon Go verboten. Die Bevölkerung solle davor bewahrt werden, von dem Spiel verdorben zu werden, heißt es in einem am späten Freitagabend verkündeten Beschluss des Muftis der malaysischen Bundesterritorien. Das Spiel könne die Privatsphäre gefährden und zu Sucht sowie emotionalen Störungen führen. Gut 60 Prozent der mehr als 30 Millionen Einwohner Malaysias sind Moslems, der Islam ist dort Staatsreligion. 

In Thailand forderte die Militärregierung dazu auf, in der Nähe von Wahllokalen auf Pokémon Go zu verzichten. Das Spiel war in Thailand am Samstag auf den Markt gekommen, einen Tag vor dem Referendum über eine neue Verfassung. "Die Menschen sollten es unterlassen, nahe Wahllokalen zu spielen - auch, wenn ein "seltenes" Pokémon dort auftauchen sollte", sagte der Wahl-Beauftrage Supachai Somcharen.

Mit dem Smartphone-Spiel Pokémon Go von Niantic gehen Spieler in der realen Welt auf die Suche nach kleinen virtuellen Monster-Figuren, die sie einfangen, trainieren und gegeneinander kämpfen lassen können. Das Spiel hat einen internationalen Hype ausgelöst. 

News, Tests & Previews, Onlinegames und mehr auf Facebook: Werden Sie Fan von t-online.de/spiele!

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal