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Monster Hunter Generations: Kämpfen, sammeln, wochenlang

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Test zu Monster Hunter Generations | Rollenspiel | 3DS  

Kämpfen, sammeln, wochenlang

16.08.2016, 14:19 Uhr | (jr / ams), Richard Löwenstein

Monster Hunter Generations: Kämpfen, sammeln, wochenlang. Ausstattung und Umfang von Monster Hunter Generations sind gigantisch. (Quelle: Nintendo)

Ausstattung und Umfang von Monster Hunter Generations sind gigantisch. (Quelle: Nintendo)

Das neue Sammel-Rollenspiel aus Capcoms Monster-Hunter-Reihe versteht sich als Hommage an vergangene Zeiten: Monster Hunter Generations für Nintendos 3DS-Konsolen kombiniert vertraute Monster und Jagdareale mit modernisierter Optik, neuen Gameplay-Elementen und frischen Herausforderungen. Das Ergebnis ist ein Fest für Jäger und Sammler.

Die Herausforderung: Monster besiegen

Liebhaber filigraner Geschichtenerzählung oder schlüssiger Spannungsbögen können an dieser Stelle aufhören zu lesen: Das neue Monster Hunter bietet nichts davon. Die weltweit 36 Millionen Mal verkaufte und vor allem in Japan beliebte Reihe treibt dafür aber das Lootprinzip auf die Spitze: Der Spieler baut sich also zu Beginn seinen Helden oder seine Heldin. Das Dorf namens Bherna bildet dann den ersten Ausgangspunkt für Reisen in wechselnde Jagdgebiete, sprich Arenen. Dort legt sich der frischgebackene Weidmann mit stetig wachsenden Kreaturen und / oder Monsterhorden an und verbessert Quest um Quest Rüstungen, Schwerter, Tränke und was-nicht-noch-alles.

Sammeln macht glücklich

Allein des Helden Schatzkiste hortet bis zu 900 gefundene Objekte. Diese Zahl mag als Veranschaulichung dafür dienen, was es in Monster Hunter Generation alles zu entdecken gibt. Die anziehende Wirkung lässt sich außerdem auf ein großes Maß an Abwechslung zurückführen. Monster Hunter Generation bringt viele neue Elemente mit, wiederverwertet aber auch Areale und Biester aus vergangenen Spielen. Warum das Wiedersehen Freude macht und nicht langweilt? Das Game peppt Vertrautes so auf, dass sich Serienkenner trotz gegebener Wiedererkennbarkeit herausgefordert fühlen. Einsteiger sowieso.

Simples Kampfsystem mit taktischen Finessen

Ausgeprägte Hügel und Klippen beispielsweise motivieren zu Sprungattacken und verlagern so den Kampf vom Boden in die Luft. Grundsätzlich eher auf simples Draufhauen fokusierte Duelle mit Sandkrabben in den Dünen oder Drachen in den Wäldern gewinnen so an räumlicher und taktischer Tiefe.

Die großen Jagdgebiete / Arenen sind allerdings nicht durchgängig zu begehen, sondern durch Portale verbunden. Bei Betreten der Portale kommt es zu Spielfluss störenden Ladepausen. Schön wiederum: Die Questgeber im Dorf Bherna und den drei weiteren Ausgangspunkten - Kokoto, Pokke, Yukumo - laden Einzelkämpfer, aber auch gesellige Abenteurer zur Jagd ein. Bis zu vier Mitspieler können sich zu gemeinsamen Raids zusammenschließen.

Vier Bossgegner vor der Brust 

Sinn macht das vor allem bei Konfrontationen mit den Bossgegnern, den sogenannten Fatalen Vier: Gammoth ist ein ziemlich beeindruckend aussehendes Mega-Mammut. Glavenus würden wir als besonders übelgelaunten Kampfsaurier aus der Gattung der Kampfwyvern klassizieren. Dazu kommt ein Leviathan - also eine echsenähnliche XXL-Kreatur - namens Mizutsune. Last not least ist da ein herrliches Flugwyvern, sprich ein Drache namens Astalos.

Wundervolle Grafik 

Dass die Jagd so viel Laune macht, hängt nicht zuletzt auch mit der starken Präsentation zusammen. Monster Hunter Generations sieht schlicht bombig aus und malt Details, wie man sie auf dem 3DS nur sehr, sehr selten sieht. Mizutsune zum Beispiel trägt sichtbar Fell auf den Schuppen und zeigt auf jedem einzelnen Kopf- und Rückenschild filigrane Farbverläufe. Zur genaueren Betrachtung bleibt in der Hektik des einzelnen Kampfes zwar wenig Gelegenheit. Insgesamt aber ergibt sich ein sehr schönes Bild, gerade auch bei Ruhepausen in Dörfern und Jägerlagern. 

Was uns gefällt

Im Rahmen der Geburt darf man seinem Helden beziehungsweise seiner Heldin einen aus vier Kampfstilen mit in die Wiege legen. Luftkämpfer beispielsweise spezialisieren sich eher auf Attacken von oben. Konterkrieger erwidern Monsterangriffe mit besonders wuchtigen Hieben, allerdings nur sofern das Timing auf die zehntel Sekunde genau stimmt.

14 Waffengattungen dienen als Basis für weitere Spezialisierung. Ausstattung und Umfang sind gigantisch. Viele Wochen oder sogar Monate vergehen, bevor alle Monster besiegt und Objekte gesammelt sind. Praktisch: Auf New-3DS-Konsolen unterstützt das Spiel den C-Stick für manuelle Kameraschwenks. 

Was uns nicht gefällt 

Das blendende Aussehen von Landschaften und Monstern steht in Kontrast zu einigen schlicht gezeichneten Elementen. Statistikbildschirme zeigen sich schmucklos, Ladepausen werden durch simple 2D-Animationen kaschiert. Weder das eine noch das andere bildet eine adäquate Ergänzung zur sonst so oppulenten Erscheinung. Die Bedienung wirkt nicht ganz rund. Teils soll man Optionen per Touchscreen anwählen, teils per D-Pad - wann was der Fall ist, ist Erfahrungssache. Außerdem fallen teils unverständliche Abkürzungen und schlechte Lesbarkeit wichtiger Beschreibungen durch seltsame Farbwahl auf.  

Fazit 

Wie die Vorgängerspiele ist auch dieses Monster Hunter ein wundervoll gezeichnetes Loot-Game, ein vielschichtiges Action-Rollenspiel und eine unerschöpfliche Fundgrube für Jäger und Sammler. Serien- und Genrekenner können wochenlang Wüsten und Wälder durchstreifen, dort lebende Bestien erlegen, Beute anhäufen und den eigenen Helden verbessern mögen. Genre-Einsteiger rennen allerdings wie vor eine Wand aus Quests, Statistiken und Ausstattung. Da heißt es dann: durchbeißen. 

Infos zum Spiel 

Titel: Monster Hunter Generations 
Genre: Action-Rollenspiel 
Hersteller: Capcom 
Publisher: Nintendo 
System: 3DS, New Nintendo 3DS 
Preis: zirka 40 Euro 
USK-Freigabe: Ab 12 Jahren 
Wertung: Sehr gut 

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