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Test zu F1 2016: Mit Vollgas Karriere machen

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Test zu F1 2016 | Rennspiel | PC, PS4, Xbox One  

Mit Vollgas Karriere machen

22.08.2016, 14:02 Uhr | jr / ams, Richard Löwenstein

Test zu F1 2016: Mit Vollgas Karriere machen. So wirds richtig gemacht: Codemasters stellt seine Motorsport-Simulation F1 2016 in so mancher Hinsicht neu auf. (Quelle: Codemasters)

So wirds richtig gemacht: Codemasters stellt seine Motorsport-Simulation F1 2016 in so mancher Hinsicht neu auf. (Quelle: Codemasters)

So wird das richtig gemacht: Codemasters stellt seine Motorsport-Simulation "F1 2016" in mehrfacher Hinsicht neu auf. Der aktuelle Jahrgang reiht nicht einfach nur Rennen an Rennen und bettet das Ergebnis in eine aktuelle Datenbank ein. Dreh- und Angelpunkt des Einzelspieler-Modus ist vielmehr ein stimmungsvoller Karriere-Modus. Vom Grünschnabel zum Siegkandidaten steigt auf, wer auf PC, PS4 und Xbox One Schnelligkeit und Präzision geschickt verbindet

Spiele-Videos 
F1 2016: Als Rennfahrer zur Legende werden

Launch-Trailer zeigt Szenen aus der Rennsimulation. Video

Die F1-Serie von Codemasters hat in den letzten Jahren mit ihren jährlichen Iterationen ordentliche Qualität abgeliefert. Trotzdem blieb Grund zur Klage. Es soll zum Beispiel Simulationsprofis geben, die werfen dem Jahrgang 2015 einen Mangel an Herausforderung vor. Nun, ihnen wird geholfen. Der aktuelle Jahrgang F1 2016 zeigt einen überraschend breites Spektrum an Verbesserungen und Neuheiten. Die sieben Schwierigkeitsgrade von "Einfach" bis "Legende" beispielsweise decken so ziemlich alle Stufen des Könnens ab. 

Breit gefächerter Schwierigkeitsgrad 

Die Schwierigkeitseinstellung beeinflusst einen breiten Fächer an Faktoren. Dazu gehören das Können der Computergegner, die Sensibilität von Gas und Bremse, die Auswirkungen des Schadensmodells, sogar das Startprozedere. Profis dürfen in der Einführungsrunde die Reifen durch schnelles Hin- und Herzacken auf Temperatur bringen, anschließend während der Rotphase die Kupplung gedrückt halten und gleichzeitig den Motor mit Hilfe des Gaspedals innerhalb eines bestimmten Drehzahlkorridors halten - was einen schönen Katalog an Herausforderungen darstellt, der in der Summe gar nicht leicht zu meistern ist. Doch sofern das Timing passt, gelingt nach Umspringen der Ampel auf Grün ein perfekter Sprint in die erste Kurve. 

Boxenstop, Safety Car und Co. 

Der neue F1-Jahrgang ist geprägt durch solche und ähnliche Ideen, die spürbar die Spannung steigern und die Atmosphäre verdichten. So manche Idee zielt klar auf Motorsportkenner. Das gilt zum Beispiel für die Integration der aktuellen Reifenregeln und Einflussmöglichkeit auf Reifenwahl (Soft, Supersoft et cetera) im Rahmen der Boxenstop-Strategie. Andere Neuerungen werden auch Einsteigern gut gefallen, die weniger tief in die Materie eintauchen mögen. 

Mehr Hilfe für Einsteiger 

Die Piloten bekommen während der Fahrt mehr Unterstützung als bisher. In Ergänzung zum Grand-Prix-Wochenende oder der Komplett-WM gibt es nicht mehr nur Einzelrennen oder Trainingsfahrten allein, gegen den eigenen Ghost oder den eines speziellen Computergegners. Man darf sich außerdem den Verlauf einer Strecke Kurve für Kurve vom Boxenfunk erklären lassen, während man den Kurs abfährt.

Recht spannend und lehrreich fallen auch die Testfahrten aus. Da gibt das Team beispielsweise Qualifyingzeiten vor, die zu knacken sind. Wer das nicht schafft, der weiß: besser erst üben, dann im Rennen starten. 

Der neue Karriere-Modus 

Dass ein Team überhaupt Qualfiying-Zeiten und damit Startpositionen vorgibt, hängt mit dem neuen Karriere-Modus zusammen. F1 2016 reiht nicht bloß die 21 Großen Preise der laufenden Saison 2016 aneinander. Das Spiel umrahmt vielmehr die Rennen mit choreographierten Momenten aus dem Grid und aus dem Paddock.

Man sieht dann zum Beispiel den Mercedes-Piloten Lewis Hamilton durch den Hospitality-Bereich huschen oder Ferrari-Maestro Sebastian Vettel im Gespräch mit seinem Teamchef Arrivabene. Die digitalen Pendants von Rosberg und Co. sehen zwar nicht allzu lebendig aus, und die Lippensynchronität gerät gelegentlich derart aus dem Takt, dass sie ihren Namen kaum verdient. Trotzdem eine schöne Ergänzung des Gameplays. Man fühlt sich als Teil des Motorsport-Zirkus, viel mehr als beim Vorgängerspiel. 

Bau Dir Deinen Piloten 

Der Spieler erschafft zuerst seinen eigenen Piloten. Name, Helm, Startnummer und Teamnummer, nur das Geschlecht steht leider nicht zur Disposition. Danach schlendert Emma ins Bild. Emma ist die adrette Managerin des aufstrebenden Jungpiloten. Sie hat einen Fahrervertrag aufgerissen. Von Mercedes über Ferrari und Force India bis McLaren und Haas stehen alle elf aktuellen Teams zur Disposition.

Wer sich für Mercedes oder ein anderes Topteam entscheidet, wählt den eher leichten Weg. Piloten mit Renault- oder Manor-Chassis stehen aber keineswegs auf verlorenem Posten. Ihnen bietet sich die Möglichkeit, durch gute Leistungen Teamupgrades zu erspielen und mit der Zeit den Hinterbänkler-Status ab zu streifen. Das steigert die Spannung. Maximal zehn Saisons lang bleibt Zeit, um den begehrten Weltmeistertitel abzusahnen. 

Was uns gefällt 

Der Karriere-Modus gewinnt erheblich an Reiz durch den Wegfall von Ladepausen. Sobald der Schauplatz eines Formel-1-Rennens erreicht ist, ergibt sich ein schöner Spielfluss das komplette Grand-Prix-Wochenende hindurch. Dialogszenen, Boxenaufenthalte, Trainingsfahrten, Setup-Arbeiten, Qualifying und so weiter folgen Schlag auf Schlag. Das Game unterstützt zudem alle gängigen Lenkräder und Pedalsysteme. Das geht bis hin zum Einsatz von Sprechtaste für gesprochene Anweisungen an die Boxencrew und DRS-Taste für einen flachgestellten Heckflügel zwecks optimierter Endgeschwindigkeit auf langen Geraden. 

Was uns nicht gefällt 

So gut uns der Karriere-Modus gefällt: In der Praxis tut sich im Rahmen der maximal zehn Saisons zu wenig Substantielles. Es wäre großartig, wenn man sich durch Kart und Formel 3 in die Königsklasse des Motorsports hochkämpfen könnte wie im echten Pilotenleben. Auf der PS4 und Xbox One sind uns außerdem in seltenen Situationen ruckelnde Bilder und etwas Zeilenversatz aufgefallen. Schade auch, dass das Game nicht konsequent eingedeutscht wurde. Kommentator Heiko Wasser und Managerin Emma sprechen deutsch, aber der Boxenfunk bleibt englisch. Wer die Sprache weniger gut beherrscht, dem entgehen trotz Untertiteln wertvolle Tipps. 

Fazit 

Der Jahrgang 2016 aus Codemasters´ F1-Serie unterscheidet sich deutlich von den Vorgängerspielen. Durch die Integration atmosphärischer Szenen im Paddock und auf dem Grid fühlt man sich als Teil des Grand-Prix-Zirkus - dagegen wirkt die nackte Aneinanderreihung von Rennen bei F1 2015 fast schon steril. Karrieremodus und der breiter gestaffelte Schwierigkeitsgrad sind wichtige und richtige Schritte für mehr Spannung im Einzelspielermodus. Dass bis zu 22 Online-Piloten eine komplette WM gegeneinander spielen können, rundet die Sache ab. 

Infos zum Spiel

Titel: F1 2016 
Genre: Rennspiel   
Hersteller / Publisher: Codemasters  
Release-Termin: Im Handel 
Preis: zirka 45 Euro (PC) / zirka 60 Euro (Konsolen
System: PC, PS4, Xbox One 
USK-Freigabe: Ab 18 Jahren  
Wertung: Sehr gut 

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