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Pokémon Go: Niantic lässt Verbannte teilweise wieder zu

30.08.2016, 10:01 Uhr | jr / ams

Pokémon Go: Niantic lässt Verbannte teilweise wieder zu. Ein Pokemon Go-Spieler steht in Braunschweig (Niedersachsen) unter dunklen Wolken. (Quelle: dpa)

Ein Pokemon Go-Spieler steht in Braunschweig (Niedersachsen) unter dunklen Wolken. (Quelle: dpa)

Ein Teil der Mitte August 2016 verbannten Spieler, die beim Zocken von Pokémon Go illegale Tools benutzt hatten, bekommen nach einem "Gnadenakt" von Entwickler Niantic eine zweite Chance eingeräumt. Das richtet sich vor allem an die Nutzer, denen beim Verwenden von Tracking-Apps nicht klar gewesen sei, dass sie damit im Hintergrund die Spielserver enorm belasten. 

Pokémon Go: Verbannte dürfen zum Teil wieder mitspielen 

Mitte August 2016 hatte Niantic zahlreiche Tracking-Apps sperren lassen und deren Nutzer von der weiteren Teilnahme an der Mini-Monsterjagd in Pokémon Go ausgeschlossen. Jetzt haben die Entwickler einige der Verbannungen wieder zurückgenommen. Als Begründung führt Niantic an, dass es vielen Nutzern der Tracking-Apps nicht klar gewesen sei, welchen Schaden sie angerichtet hätten. 

Das Problem sei nicht das erleichterte Aufspüren von Taschenmonstern gewesen, sondern die von den Tracking-Tools durch illegales Datensammeln im Hintergrund generierte Systemlast auf den Pokémon Go-Servern. Das habe sich im schlimmsten Fall ähnlich Auswirkungen wie ein Hacker-Angriff gehabt und die Launch-Planungen durcheinander gewirbelt. Nach internen Umstrukturierungen wolle man diesen Spielern nun aber die Rückkehr ermöglichen. Eine erneute Nutzung der Tools will Niantic aber nicht tolerieren und droht in diesem Fall mit dem endgültigen Ausschluss. 

Wer Cheating-Tools eingesetzt hat, um sich die Jagd nach den begehrten Mini-Monstern zu erleichtern, bleibt laut Niantic dauerhaft gesperrt.. "Unser Ziel ist es, eine faire, unterhaltsame und legitime Spielerfahrung für alle Spieler anzubieten", begründen die Entwickler die Maßnahmen. 

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