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Test zu Ruins Ahead: Von Hannover aus in die Hölle

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Test zu Ruins Ahead | Geschicklichkeitsspiel | iOS, Android  

Von Hannover aus in die Hölle

31.08.2016, 15:53 Uhr | Jürgen Kroder (jr / ams), Medienagentur plassma

Test zu Ruins Ahead: Von Hannover aus in die Hölle. Ruins Ahead besitzt Charme und Witz, zudem fordert es einen mit einem knackigen Schwierigkeitsgrad heraus. (Quelle: Robot Cake)

Ruins Ahead besitzt Charme und Witz, zudem fordert es einen mit einem knackigen Schwierigkeitsgrad heraus. (Quelle: Robot Cake)

Bisher war der Hannoveraner Entwickler Robot Cake vor allem mit Auftragsarbeiten befasst. Mit "Ruins Ahead" für iOS- und Android-Geräte ist nun die erste eigene App des Studios erschienen. Diese wirkt – vereinfacht gesagt – wie eine Mischung aus "Indiana Jones", "Temple Run", "Crossy Road" und "Tomb Raider" - eine interessanten Mixtur. 

Foto-Serie mit 8 Bildern

Indiana Jones aus Deutschland

Ruins Ahead entführt den Spieler in exotische Locations. Die Spiele-App bietet aktuell fünf verschiedene Szenarien, die unter anderem in der Wüste, im Dschungel und in einer Art Hölle angesiedelt sind. Man kommt also viel herum. Die Settings wie auch der Hauptcharakter - ein Lederhut tragender Abenteurer - erinnern an die Indiana-Jones-Filme. Und an Tomb Raider. Letzteres lieferte für Ruins Ahead eine weitere Inspirationsquelle: Es gilt, durch Geschick und Können gefährliche Hindernisse zu meistern.

Aber auch mit "Minecraft" und "Temple Run" hat die App aus Norddeutschland Gemeinsamkeiten - beispielsweise die blockartige Grafik und den Spielablauf. Wie bei Temple Run handelt es sich bei Ruins Ahead um einen sogenannten Endless Runner. Das heißt, es gibt keine klassischen Levels, die man nacheinander absolviert. Stattdessen generiert das Spiel bei jedem Start per Zufall eine ganz neuartige und endlos lange Strecke. Das Ziel ist somit nicht, ein Ende zu erreichen, sondern möglichst lange zu überleben.

Schritt für Schritt 

Ruins Ahead ist allerdings nicht ein weiterer Endless Runner, bei dem das Geschehen blitzschnell übers Display flitzt und man innerhalb von Millisekunden Entscheidungen treffen muss. Die App läuft meist deutlich gemächlicher ab. Tatsächlich geht es mit dem Indy-Jones-Verschnitt als Held nur schrittweise voran. Mit jedem Tipp auf den Smartphone- oder Tablet-Bildschirm macht er einen Schritt vor. Ein Zurück gibt es nicht, ebenso wenig ein Ausweichen nach links oder rechts. Und springen? Ebenfalls Fehlanzeige! 

Stattdessen läuft man über einen Steg, auf dem alle paar Pixelmeter ein Hindernis steht. Dieses umgehen Sie, indem Sie nach links oder rechts über das Display streichen - dann dreht sich der Steg in 90-Grad-Schritten in die entsprechende Richtung. Auf diese Weise erreicht man auch Goldmünzen und Artefakte, die auf der "Rückseite" liegen.

Einfach zu erlernen, schwer zu meistern

Worin liegt nun die Herausforderung? Erstens: Man darf nicht mit den Hindernissen kollidieren, indem man in sie hineinläuft oder beim Drehen mit ihnen zusammenstößt. Zudem warten fiese Fallen auf den Abenteurer: Spieße, die aus dem Boden schnellen, rotierende Klingen und Pfeilschuss-Anlagen machen einem das Leben schwer. Ferner gibt es Abschnitte, in denen der Boden wegbröckelt.

Durch diese Widrigkeiten bekommt Ruins Ahead eine zeitliche Komponente, man kann also nicht vor sich hin trödeln. Und hierdurch erhält das Gelegenheitsspiel seinen knackigen Schwierigkeitsgrad: Anfänger sterben im Sekundentakt tausende Tode, Fortgeschrittene halten wenigstens ein paar Minuten durch. 

Ruins Ahead ist also kein Spiel, das man mehrere Stunden am Stück daddelt. Stattdessen entpuppt es sich als typisches Casual Game, das man startet, um in Bus oder Bahn etwas Spaß zu haben. Dafür, dass man das Mobilspiel regelmäßig hervorholt, sorgt der "Das muss ich doch schaffen!"-Faktor, den man von ähnlichen herausfordernden Titeln kennt: Man will unbedingt seinen eigenen Highscore knacken.

Zudem kann man sich neue Kostüme beziehungsweise Charaktere - darunter Astronaut, Koch, König oder Clown - erspielen. Und eine seltene Lore sorgt dafür, dass man für einige Sekunden durch das endlose Level heizt, ohne Rücksicht auf Hindernisse - das sorgt für Laune. 

Was uns gefällt 

Eine gute Idee mit einem sympathischen Setting, kombiniert mit einem superschnell zu erlernenden, aber herausfordernden Gameplay: das ist Ruins Ahead. Es fesselt den Spieler also schnell und erinnert schon etwas an den hohen Suchtfaktor des Kultspiels "Flappy Bird". 

Was uns nicht gefällt

Bei seinen Eingaben muss man sehr präzise sein. Aktuell wird so manche lasch durchgeführte Wischbewegung als Tippen interpretiert - und schon knallt der Charakter gegen ein Hindernis. Zudem würden wir uns weitere Anreize zum Wiederspielen wünschen. Die Artefakte, wechselnden Umgebungen und die Lore sind ein guter Anfang. Bitte mehr davon. 

Fazit

Ruins Ahead ist eines dieser tollen Spiele, die man liebend gerne mal zwischendurch spielt. Es besitzt Charme und Witz, zudem fordert es einen mit einem knackigen Schwierigkeitsgrad heraus. Wenn die deutschen Entwickler noch mehr Inhalte per Update nachliefern, könnten wir uns sehr gut vorstellen, dass dieses Gelegenheits-Game über die Monate hinweg eine Art Kultstatus erreicht. 

Infos zum Spiel 

Titel: Ruins Ahead 
Genre: Geschicklichkeit 
Publisher / Hersteller: Robot Cake 
Release: Im Handel  
Preis: Free-to-Play (finanziert über In-App-Käufe) 
System: iOS, Android
USK-Freigabe: Ab 0 Jahren
Wertung: Gut 

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