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Forza Horizon 3 im Test: Vollgas in Down Under

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Test zu Forza Horizon 3 | Rennspiel | PC, Xbox One  

Vollgas in Down Under

22.09.2016, 15:57 Uhr | ams, Richard Löwenstein

Forza Horizon 3 im Test: Vollgas in Down Under. Forza Horizon 3 (Quelle: Microsoft)

Forza Horizon 3 (Quelle: Microsoft)

Was ergibt Party plus Racing plus Cruisen durch eine offene Welt unterm Strich? Forza Horizon 3 natürlich. Dass der Arcaderacer für Xbox One und Windows 10 mit dieser simplen Formel zum dritten Mal gut funktioniert, hängt mit der handwerklich tollen Umsetzung zusammen. Über 350 sündhaft teure Traumautos vor der traumhaft schönen Kulisse von Australiens Südküste – keiner bietet mehr.

Eine erbarmungslose Sonne am Himmel und ein in Rennspielen selten anzutreffender KI-Gegenverkehr auf der rechten Spur deuten es an: Australien tut sich diesmal als Gastgeber des Horizon-Festivals hervor. An einem Küstenzipfel namens Cape Byron nimmt alles seinen Anfang: Das Introvideo zeigt ein paar Zelte, ein paar Autos und versprengtes Publikum vor einer kleinen Bühne. So sieht also der Ausgangspunkt aus. Das Festival soll im Rahmen der Kampagne gedeihen und sich ausbreiten - und der Spieler einen entscheidenden Teil dazu beitragen.

Die schnellsten Autos der Welt

Soweit die Aufgabenstellung. Zur Erfüllung muss der Spieler weder Verhandlungen führen noch Kalkulationen durchrechnen, sondern markierte Punkte in der Karte ansteuern und dort Rennen starten. Das, so erzählt es eine charmante Stimme am Funk, lockt Autonarren, Tuningbegeisterte und Zuschauer in die Region und das Festival wächst. Typisch Forza Horizon, wächst parallel zum Festival die verfügbare Ausstattung an Autos, Rennvarianten, Lackierungen, Tuningteilen und Spielmodi. Teil Drei behält die bewährte Horizon-Formel weitgehend bei und will erneut mit den Reizen umwerfender Ausstattung verführen. Gleich zu Beginn fährt daher Spektakuläres vor: Horizon 3 setzt den Spieler im Rahmen erster Schnupperrennen ans Steuer eines Lamborghini Centenario, das ist der flache Flitzer vom Spielecover. Danach jagt der Spieler im Buggy auf einem Trampelpfad quer durch das Outback, und erlebt im Positionskampf mit einem knapp 1000 PS starken LaFerrari den Rausch der Geschwindigkeit.

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Freie Routenwahl

Anschließend öffnet sich die Welt. Ab jetzt herrscht freie Routenwahl. Ein kluges Navigationssystem namens Anna macht Zielvorschläge und zeigt wo Rundrennen, A-nach-B-Rallyes, Cross Country Events oder Wettrennen gegen Hubschrauber oder Züge stattfinden. Außerdem locken Weitsprung-Wettbewerbe, Blitzerkamera-Competitions, Herausforderungen durch andere Racer und vieles mehr. Der Spieler entscheidet selbst, ob er den Vorschlägen folgen mag; ob er sich woanders hin treiben lässt und an Bord welches Fahrzeugtyps er das tun möchte. Zu Beginn stellt das Spiel BMW M4 Coupé, Nissan Silvia Spec-R, Ford Shelby GT350R und den flotten Pickup namens HSV Gen-F GTS Maloo als Lokalmatador zur Wahl.

Sport- und Geländewagen

Egal wofür man sich entscheidet, keines der Autos bleibt lange allein in der Garage. In kurzen Abständen ergänzt Horizon 3 neue Rennmodi und dazu passende Autos, jagt dich im sportlichen Allrad-SUV durch urbane Zonen und leichtes Gelände. Oder im Buggy mitten durch die Pampa, wilde Sprünge und Flussdurchfahrten inbegriffen. Offene Welt hin und freie Wahl der Ziele her: Manche Rennen sind ein Muss. Man kommt beispielsweise als Liebhaber schnittiger Straßensport- oder Supersportwagen nicht um gelegentliche Geländeeinsätze herum.

Umwerfende Ausstattung

Die Computergegner fahren keine allzu harte Linie. Abkürzen wird nicht bestraft, dafür darf man Fahrfehler per Y-Taste bzw. Rückspulfunktion ungeschehen machen: All das sind keine Charakteristika einer ernsthaften Rennsimulation. Vielmehr lädt Forza Horizon 3 zum Cruisen durch die Landschaft und Entdecken der äußerst üppigen Ausstattung ein. Nach einer Stunde hat man gerade mal ein Prozent der Inhalte freigespielt. Wer sich Zeit nimmt, kann rund 350 originalgetreu nachgebaute Autos freispielen. Kann 488 Straßen entdecken, mit einer Drohnen-Kamera Luftaufnahmen machen oder Aussichtspunkte besuchen und dort kurzen Erklärungen zu Land und Leuten lauschen. Und vieles mehr.

Was wir mögen

Quasi im Vorbeigehen überrascht Horizon 3 immer wieder mit schönen Momenten. Zum Beispiel wenn die Sonne unter- und einige Minuten später wieder aufgeht, oder wenn erste Regentropfen von der Windschutzscheibe perlen, sich allmählich zum ausgewachsenen Schauer verdichten und schließlich gewaltige Pfützen in Straßensenken bilden. Schade nur, dass man den Unterschied zwischen trocken und nass nicht allzu deutlich spürt; auch die Merkmale von Front- und Heckantrieb sind kaum spürbar.

Was wir nicht mögen

Microsoft betreibt eine unsympathische Aufpreispolitik. Das Spiel kostet in der Standardversion 69 Euro, egal ob auf Disk für Xbox One oder als digitaler Download für Xbox One und Windows 10. Darin sind aber nicht alle Fahrzeuge enthalten. Wer die Komplettausstattung inklusive „Motorsport All-Stars“-Paket mit zehn weiteren Rennwagen downloaden möchte, muss den Kauf der Deluxe-Edition ins Auge fassen. Sie gibt es nur als Download für Xbox One und PC. Aufpreis: 20 Euro. Die inhaltsgleiche Ultimate-Edition kostet nochmal 10 Euro mehr. Man erkauft sich mit ihr aber das Recht, Horizon 3 bereits ab dem 23. September starten zu können, also vier Tage bevor das Normalvolk Gas geben darf. Microsoft trennt die eigene Community damit in eine Zweiklassen-Gesellschaft.

Fazit

Größer, schneller, schöner: Der dritte Arcaderacer aus der Forza- Horizon-Reihe enthält mehr Ausstattung als die meisten Interessenten jemals freispielen werden. Das Füllhorn an Fahrzeugen, Strecken, Tuning und Social-Funktionen begeistert Autonarren, die sich gerne im Online-Multiplayer mit Kumpels zum flotten Cruise verabreden - oder die im Singleplayer nächtelang Freispiel-Ausstattung jagen und entspannt ein paar Rennen gewinnen mögen. Show, Spaß und Fahrkomfort stehen im Vordergrund. Mit messerscharfer Präzision an Rundenzeiten feilen und den Gegner im ernsthaften Positionskampf niederringen? Das klappt woanders besser.

Titel: Forza Horizon 3
Genre: Rennspiel
Hersteller/Publisher: Microsoft
Release-Termin: 27. September 2016
Preis: zirka 60 Euro
System: PC, Xbox One
USK-Freigabe: Ab 6 Jahren
Wertung: Gut

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