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Palmer Luckey: Oculus-Gründer bedauert Folgen der Unterstützung für Trump

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Palmer Luckey: Oculus-Gründer bedauert Folgen der Unterstützung für Trump

26.09.2016, 09:58 Uhr | jr / ams, dpa-AFX

Palmer Luckey: Oculus-Gründer bedauert Folgen der Unterstützung für Trump. Oculus Rift-Prototyp "Crescent Bay": Nahe an der Consumer-Version der VR-Brille. (Quelle: Oculus VR)

Oculus Rift-Prototyp "Crescent Bay": Nahe an der Consumer-Version der VR-Brille. (Quelle: Oculus VR)

Der zu Facebook gehörende Virtual-Reality-Spezialist Oculus ist um Schadensbegrenzung bemüht, nachdem die heimliche Unterstützung des Lagers von Donald Trump durch Gründer Palmer Luckey für Spannungen mit Spieleentwicklern gesorgt hat.

Aufregung bei VR-Games-Entwicklern

Der 24-jährige Luckey räumte am Wochenende in einem Facebook-Eintrag ein, er habe mit 10.000 Dollar die Organisation Nimble America unterstützt, die eine aggressive Plakat-Kampagne gegen Trumps Rivalin im Kampf um das US-Präsidentenamt, Hillary Clinton, organisierte.

"Es tut mir sehr leid, dass mein Vorgehen negative Folgen für die Wahrnehmung von Oculus und dessen Partner hat", schrieb Luckey. Nachdem seine Unterstützung von Nimble America vergangene Woche durch einen Bericht der Website "The Daily Beast" bekanntgeworden war, hatten mehrere Software-Entwickler angekündigt, keine Spiele mehr für Oculus zu entwickeln.

Oculus ein Pionier bei virtueller Realität, in diesem Jahr brachte die Firma nach jahrelanger Entwicklung die Brille Rift auf den Markt, mit der man in künstliche Welten eintauchen kann. Das Oculus-Gerät konkurriert mit der Brille Vive von HTC, von Sony kommt im Oktober ein ähnliches Gerät für die Spielekonsole Playstation. Facebook hatte Oculus für zwei Milliarden Dollar gekauft, an Luckey sollen dabei Medienberichten zufolge rund 700 Millionen Dollar geflossen sein.

Luckey betonte zugleich in seinem Eintrag, dass er Nimble America als Privatperson unterstützt habe. Stimmen bei der Wahl wolle er für der libertären Kandidaten Gary Johnson. Oculus-Chef Brendan Iribe betonte, jedem in der Firma stehe es frei, die Sachen zu unterstützen, die ihnen am Herzen lägen, "egal, ob wir diese Ansichten teilen oder nicht". Er wisse, dass Luckey die Situation sehr bedauere.

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