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Das neue "Metal Gear"-Zeitalter bricht an

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First Look auf Metal Gear Survive | Actionspiel | PC, PS4, Xbox One  

Das neue "Metal Gear"-Zeitalter bricht an

29.09.2016, 14:29 Uhr | Olaf Bleich (jr / ams) , Medienagentur plassma

Das neue "Metal Gear"-Zeitalter bricht an. Mit Metal Gear Survive unternimmt Konami den Versuch, technisch und inhaltlich neue Wege zu beschreiten. (Quelle: Konami)

Mit Metal Gear Survive unternimmt Konami den Versuch, technisch und inhaltlich neue Wege zu beschreiten. (Quelle: Konami)

Konami weht derzeit ein rauer Wind aus der Gaming-Community entgegen. Erst erfolgte der unrühmliche Abgang von Entwickler-Legende Hideo Kojima, dann kündigten die Japaner mit "Metal Gear Survive" ein Spin-off der berühmten Action-Adventure-Reihe an, das augenscheinlich in einer zombieverseuchten Paralleldimension spielt.

Beinharte Fans beäugen das Projekt kritisch - schließlich ist es das erste "Metal Gear"-Game, das nicht von Mastermind Kojima entwickelt wird. Das Koop-Spiel soll 2017 für PS4, Xbox One und PC erscheinen.

Mit der Ölplattform in eine andere Dimension

Metal Gear Survive beginnt dort, wo "Metal Gear Solid: Ground Zeroes" aufhörte: Titelheld Big Boss flüchtet sich in einen Hubschrauber und entkommt nur knapp von der explodierenden Mother Base. Doch die ausgebaute Bohrinsel versinkt nicht etwa im Meer, stattdessen öffnet sich über ihr ein gewaltiges Wurmloch und zieht alles und jeden in eine fremde Welt. Auf diesem Weg fliegen die Mother Base selbst, aber auch Soldaten, Waffen und Ausrüstung gen Himmel. Wie es danach weitergeht, verrät Konami allerdings nicht. Der Spieler übernimmt nun einen bislang namenlosen Überlebenden und muss sich in einem vertrockneten Ödland durchschlagen.

Zombies und andere Herausforderungen

Schon zu Hideo Kojimas Zeiten jonglierte die Metal-Gear-Serie immer wieder mit fantastischen Motiven, doch man begab sich nie ins Horror-Metier. Anders Metal Gear Survive: Das Actionspiel nimmt scheinbar Anleihen bei der erfolgreichen TV-Serie "The Walking Dead". Die wenigen Menschen in der Paralleldimension haben sich in Camps zusammengerottet und versuchen, sich die umherstreifenden Zombies vom Leib zu halten.

Die fauligen Gesellen scheinen indes merkwürdig mutiert zu sein. Statt Köpfen tragen sie lediglich einen vermoderten Stumpf und einen orangefarbenen Kristall auf ihren Schultern. Allzu viel Grips haben die Burschen ganz offensichtlich nicht. Sie lassen sich nämlich geradezu bereitwillig von den Menschen abmurksen. Mit Speeren und Bögen erledigen die Soldaten einen Untoten nach dem anderen.

Während der Gamescom-Präsentation erklärte Community Manager Robert Allan Peeler, dass es nicht nur "normale" Zombies geben würde, sondern auch größere Widersacher. Der veröffentlichte Trailer deutet dies in den letzten Sekunden an. Dort vibriert nämlich plötzlich der Erdboden unter den Füßen der Überlebenden, ehe diese staunend nach oben blicken. Etwas Großes scheint auf sie zu warten.

Survival-Action mit vielen Fragezeichen

Ganz so blutig und schnell, wie es der Trailer suggeriert, soll Metal Gear Survive aber nicht werden. Niemand sollte daher einen Reflex-Shooter im Stil von "Left 4 Dead (dt. Version)" oder dem Zombie-Modus von "Call of Duty: Black Ops 3" erwarten. Stattdessen handelt es sich bei dem Titel um ein Survival-Abenteuer, das man online mit Vierer-Teams angehen wird.

Neben dem typischen Ressourcen-Management soll es besonders auf gut geplantes Vorgehen ankommen, bei dem das Schleichen nicht zu kurz kommt. Wie die Zusammenarbeit der Gruppen funktionieren soll oder welche Möglichkeiten einem dabei zur Verfügung stehen, hat Konami bislang noch nicht verraten. Die Rolle der Mother Base, die ja ebenfalls durch das Wurmloch gesaugt wurde, ist ebenfalls noch unklar.

Interessanterweise wurden noch nicht einmal Grundlagen wie beispielsweise die Perspektive bestätigt. Das könnte darauf hindeuten, dass Metal Gear Survive nicht auf die traditionelle Verfolgeransicht setzt. Das Spiel basiert - wie "Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain" oder "PES 2017" - auf der Fox Engine. Dem Vernehmen nach plant Konami kein Vollpreisspiel, sondern will den Titel zu einem reduzierten Preis in die Läden bringen.

Was uns gefällt

Mit Metal Gear Survive geht Konami zweifellos neue Wege. Auch wenn das Unternehmen nach Hideo Kojimas Abgang damit aneckt, so muss man doch den Mut anerkennen, eine eingefahrene Lizenz in neue Bahnen zu lenken. Der Trailer allein repräsentiert sicherlich nicht die Spielmechanik.

Konami zufolge bleiben Tugenden wie das überlegte und möglichst leise Vorgehen weiterhin erhalten, nur eben in einem 4-Spieler-Koop-Gerüst. Technisch dürfte Metal Gear Survive dank der leistungsstarken Fox Engine überzeugen und macht auch in dem Trailer schon einen guten Eindruck.

Was uns nicht gefällt

Zum aktuellen Zeitpunkt fehlen noch die notwendigen Fakten, um Metal Gear Survive so kurz nach der Ankündigung zuverlässig zu bewerten. Es bleibt abzuwarten, ob Konami wirklich alle Werte der legendären Schleichserie bewahrt. Allein, dass die Entwickler eine Paralleldimension für das Koop-Spiel erschaffen, lässt auf einige Veränderungen schließen.

Fazit 

Man muss Metal Gear Survive dieser Tage ein wenig in Schutz nehmen. Bislang ist noch viel zu wenig über das eigentliche Spiel bekannt, um fundiert darüber zu urteilen. Der Ansatz mag zwar gewöhnungsbedürftig klingen, trotzdem könnte das aus der Serie bekannte Stealth-Gameplay in Kombination mit dem abgedrehten Setting und Koop-Missionen durchaus Spaß machen. Wir sind gespannt, wie sich das erste Metal Gear nach der Ära Kojima letztlich schlagen wird.

Infos zum Spiel 

Titel: Metal Gear Survive
Genre: Actionspiel
Publisher / Hersteller: Konami 
Release-Termin: 2017
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC, PS4, Xbox One
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Eindruck: Noch nicht möglich

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