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Retro-Konsole  

Nintendo Classic Mini: Neue Details zum NES-Remake

30.09.2016, 10:36 Uhr | jr

Nintendo Classic Mini: Neue Details zum NES-Remake. Nintendo Classic NES (Quelle: AP/dpa)

Nintendo Classic NES (Quelle: AP/dpa)

Nintendo hat rund einen Monat vor dem Verkaufsstart neue Details zum "Classic Mini"-Remake der mehr als 20 Jahre alten Nintendo Entertainment System (NES)-Konsole bekannt gegeben. Demnach werden drei Darstellungsmodi angeboten, und man hat die Möglichkeit, unabhängig vom Spiel vier Speicherstände pro Titel auf der Konsole abzulegen. Das Konsolen-Remake soll mit 30 vorinstallierten Spielen aus der "NES"-Erfolgsära am 11. November 2016 zum Pries von rund 70 Euro auf den Markt kommen.

Mini-Spielkonsole soll Gamer mit alten Zeiten vertraut machen 

Die im NES-Look gehaltene Classic Mini-Konsole wird per HDMI-Kabel an HDTV-Geräte angeschlossen. Ein eigenes Netzteil fehlt, stattdessen dient der USB-Port zur Stromversorgung. Ein entsprechendes, allerdings sehr kurzes Kabel wird mitgeliefert.

In der Standardausstattung wird nur ein Original-Gamecontroller mitgeliefert. Ein Zusatzcontroller kostet noch einmal zirka zehn Euro. Nintendo verweist aber darauf, dass man auch den Classic Controller und den Classic Controller Pro der Wii-Spielkonsole verwenden kann. Nicht ganz unwichtig, da viele der Spiele über einen Multiplayer-Modus verfügen.

Erzielte Spielfortschritte lassen sich abspeichern, wofür die sogenannten "Fortsetzungspunkte" ("Suspend Points") zum Einsatz kommen. So ist es möglich, nach einer Pause die Partie an zuletzt erspielten Stelle die Partie fortsetzen zu können. Die installierten Titel - darunter Klassiker vom Schlage eines Super Mario Bros, Mega Man 2, Kid Icarus, Gradius, The Legend of Zelda, Castlevania, Donkey Kong und Co. - laufen in einer Emulation. Weitere Spiele lassen sich laut Nintendo nicht installieren. 

Dargestellt werden Spiele in einer HD-Auflösung von 480p oder 720p bei einer Bildrate von 60 Hertz. Drei über den Startbildschirm erreichbare Darstellungsmodi stehen dem Nutzer dabei zur Verfügung: Im Retro-Modus soll die Darstellung per Röhrenfernseher simuliert werden, während im 4:3-Modus das Original-Seitenverhältnis ohne Filter angeboten wird. Im Pixel Perfect-Modus wird dagegen jedes Pixel im Spiel auf dem Bildschirm dargestellt.

Die Spiele werden nach Angaben der Entwickler im Originaltempo ablaufen.

Eine Internetverbindung ist mit dem Nintendo Classic Mini nicht möglich. 

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