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Verstummte Stimmen: Spiele-Synchronsprecher drohen mit Streik

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Spiele-Branche  

Verstummte Stimmen: Spiele-Synchronsprecher drohen mit Streik

18.10.2016, 12:56 Uhr | jr / ams

Verstummte Stimmen: Spiele-Synchronsprecher drohen mit Streik. Spiele-Sprecher drohen mit Streik: Die US-Gewerkschaft Sag-Aftra verlangt bessere Löhne und Arbeitsbedingungen. (Quelle: Sag-Aftra)

Spiele-Sprecher drohen mit Streik: Die US-Gewerkschaft Sag-Aftra verlangt bessere Löhne und Arbeitsbedingungen. (Quelle: Sag-Aftra)

Die US-Schauspielergewerkschaft Sag-Aftra, die rund 160.000 Mitglieder vertritt, droht Spiele-Entwicklern und Publishern mit Streik, wenn sie nicht nach mehr als einem Jahr Verhandlungen einen Tarifvertrag unterschreiben, in dem die Mindestbezahlung und bessere Arbeitsbedingungen für Sprecher festgelegt sind. 

Mehr Geld und Erholung für Synchronsprecher gefordert

Betroffen von dem Streikaufruf ab Freitag, den 21. Oktober 2016 sind prominente Namen in der Spiele-Branche. Dazu zählen unter anderem Activision, Blizzard Entertainment, Electronic Arts, Take 2, Insomniac Games und die Spiele-Sparte von Warner Bros.

Bei dem Streit zwischen der Sag-Aftra und den Herstellern geht es um die angemessene Entlohnung der Sprecher. Zur Zeit liegt der gültige Mindestlohn bei 100 US-Dollar für eine Stunde Studioarbeit, die tatsächliche Bezahlung liegt - allerdings auf freiwilliger Basis - in der Regel darüber. Zusätzlich zur geforderten fixen Entgeltreglung für die Arbeit will die Gewerkschaft auch eine Verabredung über verkaufszahlenbezogene Boni durchsetzen.

Dazu sollen längere Pausen bei der Vertonung eingelegt werden, um die Stimmbelastung der Sprecher in Grenzen zu halten. Das wird von der Arbeitgeberseite mit dem hinweis abgelehnt, dass es in diesem Punkt so gut wie keine Probleme gebe und man durch flexiblere Arbeitszeiten und intelligente Organisation für ausreichend Entlastung sorgen könne.

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