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Nintendo Switch statt NX: Was die neue Nintendo-Konsole kann

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Neue Spielkonsole vorgestellt  

Nintendo setzt auf Switch

21.10.2016, 14:02 Uhr | jr / ams

Nintendo Switch statt NX: Was die neue Nintendo-Konsole kann. Nintendo Switch (Quelle: Nintendo)

Neue Spielkonsole Nintendo Switch (Quelle: Nintendo)

Wie angekündigt hat Nintendo per Videotrailer seine für März 2017 geplante neue Spielkonsole vorgestellt. Von dem bisher gehandelten Namen "Nintendo NX" kann man sich nun verabschieden. Das neue Zugpferd in Nintendos Konsolenstall hört auf den Namen "Switch" und verbindet das mobile Spielen mit der Power einer Heimkonsole.

Nintendo Switch: Noch keine technischen Einzelheiten bekannt

"Be among the first to discover #NX. Watch the Preview Trailer at 7am PT/10am ET" hieß es im Tweet der US-amerikanischen Nintendo-Niederlassung. In dem 3:37 Minuten langen Trailer war dann zu sehen, dass die Switch aus einer "Switch Dock" genannten Docking-Station - über die der Kontakt zu den HD-fähigen TV-Geräten hergestellt wird - mit eingestecktem Tablet-Teil besteht. Das Tablet verfügt über einen zirka 7 Zoll großen Bildschirm. An das Mobilteil können links und rechts zwei Joy-Con genannte Controller angesteckt werden. Jeder verfügt über einen Analogstick, vier Druckknöpfe und zwei Hebel, die per Zeigefinger bedient werden.

Die Spiele werden per Cartrige am oberen Rand dieses Tablet-Teils eingesteckt. Zu den internen Speicherkapaziäten von Dock und / oder Mobilteil hat sich Nintendo leider noch nicht ausgelassen. Neben den zu erwartenden Nintendo-Marken (gezeigt wurden Szenen aus Mario Kart, Splatoon sowie Zelda: Breath of the Wild) hat man auch wieder Third-Party-Hersteller mit ins Boot geholt. In einer Pressemitteilung heißt es, dass Electronic Arts, Konami, Activision und Ubisoft mit von der Partie sind. Im Trailer wurden stellvertretend Szenen aus Bethesdas Rollenspiel "The Elder Scrolls 5: Skyrim - Special Edition" auf der Nintendo Switch vorgespielt. Noch wichtiger: Unity, Epic Games (Unreal Engine) und Havoc stehen ebenfalls auf der Unterstützerliste - damit würden wichtige Entwicklungs-Engines abgedeckt.  

Den Tablet-Teil der Nintendo Switch kann man aus der Basis entnehmen und autark weiterbetreiben. Ziel ist es, dass der Spieler nahtlos vom Sofa auf Reisen oder zu Treffen mit seinen Freunden gehen kann und dabei seine Partie forstsetzen kann. Die klassische Unterscheidung zwischen Mobile Gaming und stationärem Spielen soll mit der "Switch" perdu sein.

Für das Spielen unterwegs kann man die Joy-Con-Controller abziehen und als externe Bluetooth-Mobilcontroller verwenden. Es lassen sich aber auch große Nintendo Switch Pro-Controller zum Spielen verwenden, die man vermutlich separat erstehen muss. Das Switch-Tablet lässt sich ähnlich wie beim Microsoft Surface mit Hilfe eines Ausstellers am hinteren Teil auf einen Tisch stellen, um bei Bedarf im geselligen Freundeskreis zu zocken. Vier-Spieler-Matches sind bei gekoppelten Switch-Konsolen ebenso möglich wie Splitscreen-Action. Dürfte interessant sein zu klären, wie lange der Akku dabei mitspielt.

Absolut unklar ist noch, was die Nintendo Switch an Hardware-Power und internen Speichermöglichkeiten bietet. Bekannt ist vorerst nur, dass Nintendo bei der "Switch" auf ein SOC-System mit Tegra-GPU und CPU-Chip setzt, das man zusammen mit Nvidia entwickelt hat. Auch bei der Systemsoftware haben die beiden Unternehmen zusammengearbeitet und neue Bibliotheken, eine Physik-Engine sowie APIs programmiert.

Zur Leistungsfähigkeit der Konsole kann man noch keine Aussagen treffen. Das gilt auch für wichtige Fragen wie die Spiele-Kompatibilität und den Preis. Vor 2017 wird sich daran nichts ändern: Wie der Nintendo-Präsident Tatsumi Kimishima gegenüber dem Wall Street Journal erklärt hat, wird man vor dem Jaheswechsel keine offiziellen Informationen zu Spielen, Hardware-Spezifikationen oder Region-Lock der Nintendo Switch veröffentlichen.

Gerüchte um die neue Nintendo-Konsole hatte es bisher viele gegeben - jetzt ist immerhin klar, dass Nintendo eine Heimkonsolen-Hybrid-Hardwarekombination favorisiert. Ob das die angesichts der primären Familienorientierung lange vernachlässigte Zielgruppe der Hardcore-Gamer wieder in Nintendos Einflussbereich treibt, darf entweilen bezweifelt werden.

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