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Mark Cerny: Die PS4 Pro hat mehr als 8 Teraflops Leistung drauf

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Neue Spielkonsole von Sony  

Mark Cerny: Die PS4 Pro hat mehr als 8 Teraflops Leistung drauf

21.10.2016, 14:54 Uhr | jr / ams

Mark Cerny: Die PS4 Pro hat mehr als 8 Teraflops Leistung drauf. Sony PS4 Pro (Quelle: Sony)

Sony PS4 Pro (Quelle: Sony)

Dass Microsoft mit der für Ende 2017 angekündigten Xbox One Scorpio die Leistungskrone für sich reklamiert, hat Sony anscheinend keine Ruhe gelassen. Wie Systemarchitekt Mark Cerny jetzt gegenüber Eurogamer erklärt hat, kann die neue High-End-Konsole "Playstation Pro" sogar eine Leistung von mehr als 8 Teraflops abrufen - mit ein paar Tricks und einer RAM-Erweiterung.

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PS4 Pro: Mehr Performance als gedacht

Die bisher im Raum stehenden 4,2 Teraflops Rechenleistung für die PS4 Pro hätten sich nur auf die AMD-Grafik-CPU bezogen. Tatsächlich, erklärte Cerny, könne die Rechenleistung der Konsole durch eine Halbierung der Bitrate und die Verwendung eines sogenannten "Work Distributors" in der GPU verdoppelt werden: "Eines der Features, die zum ersten Mal auftauchen, ist die Handhabung von 16-Bit-Variablen. Es ist möglich, statt einer 32-Bit-Operation zwei 16-Bit-Operationen laufen zu lassen. In anderen Worten: Bei einer vollen Nutzung ["Full Floats", Anmerkung der Redaktion] haben wir 4,2 Teraflops. Und bei der Halbierung wird es verdoppelt, was bei 16-Bit-Berechnungen 8,4 Teraflops bedeutet. Das hat das Potential, die Performance radikal zu verbessern."

Ob und gegebenenfalls welche Vorteile sich daher für PS4-Pro-Titel ergeben, muss sich erst noch zeigen - möglicherweise lassen sich Hintergrundberechnungen um einiges schneller ausführen, sofern die Entwickler die Spiele daraufhin optimieren. Die Technik der Bitraten-Reduzierung zur Verbesserung der Performance ist noch nicht erprobt - sie wird erst in der kommenden Generation von AMD-Grafikkarten für den PC Verwendung finden.

Bestätigt hat Cerny auch die Arbeitsspeicher-Erweiterung der PS4 Pro. Die Konsole soll demnach zehn Prozent mehr Arbeitsspeicher bieten, da Sony das Gerät mit zusätzlich 1 GB DDR3 RAM bestückt hat. Dieser soll dazu dienen, schneller zwischen Spielen und anderen Anwendungen wie zum Beispiel Netflix zu wechseln. Während die Original-PS4 mit den 8 Gigabyte DDR5 RAM Arbeitsspeicher vorlieb nehmen muss, kann die Pro Anwendungen Anwendungen auf den zusätzlichen Arbeitsspeicher auslagern, sodass mehr vom schnelleren Arbeitsspeicher für Spiele-Zwecke zur Verfügung steht.

Cerny bezifferte das Plus hier auf rund 512 MB DDR5 RAM. Damit können die Entwickler auf insgesamt 5,5 GB für Spiele zurückgreifen - der sonstige Arbeitsspeicher wird für Benutzerschnittstelle und das Betriebssystem der Konsole benötigt. Der Vorteil liegt für die Games liegt laut Cerny darin, dass weitere Puffer für die Berechnung von hohen Auflösungen und qualitativ hochwertigere Grafiken zur Verfügung steht. Daher würden die Objekte innerhalb der Spiele zwar dieselben bleiben, das Ganze soll auf der Pro aber deutlich besser aussehen.

Bereits bestätigt wurde auch, dass Sony die PS4 Pro mit einem schnelleren Speicherinterface ausstattet. Der Wechsel von SATA 2.0 auf SATA 3.0 lässt die mit Datentransferraten auf bis zu 6.0 Gbit/s steigen. Nach dem Update auf eine leistungsfähigere Schnittstelle wird man die PS4 Pro auch wieder von Hand mit schnelleren und kapazitässtärkeren Festplatten ausstatten können, was wiederum der Performance der Konsole zugute kommt. Den Tausch des standardmäßig verbauten 1-TB-Modells gegen eine größere und schnellere Festplatte lässt Sony wie bei den Vorgängermodellen auch bei der Pro zu. Positiver Nebeneffekt: Durch den schnelleren Datentransfer verkürzen sich die nervigen Installations- und Ladezeiten von Spielen sowie der Bootvorgang deutlich.

Die PS4 Pro ermöglicht 4K-Gaming hochskaliert und nativ, ist aber nicht darauf fokussiert, sondern soll laut Sony vor allem bei der Videowiedergabe von Ultra-HD-Material reüssieren. Die Playstation 4 Pro wird am 10. November zum Preis von 399 Euro in den Handel kommen.

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