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Aufbau-Sandboxspiel  

Minecraft in der Schule: Microsoft bringt Vollversion

03.11.2016, 10:48 Uhr | jr / ams

Minecraft in der Schule: Microsoft bringt Vollversion. Minecraft (Quelle: Mojang)

Minecraft (Quelle: Mojang)

Microsoft hat die Vollversion der "Minecraft Education Edition" an den Start gebracht. Die Schulversion des Aufbau-Sandboxspiels Minecraft des schwedischen Entwicklers Mojang ist speziell für die Anforderungen des Schulunterrrichts designt und soll Lerninhalte besser veranschaulichen.

Minecraft: Mojang ergänzt neue Spielvariante 

In einer seit dem 10. Juni 2016 laufenden Early Access-Probierphase hatten zuvor 50.000 Tester - darunter Lehrer, Schüler sowie Mitarbeiter der Schulverwaltung - die "Minecraft Education Edition" auf Herz und Nieren getestet.

Nach Angaben der Entwickler steht die Software in elf verschiedenen sprachen in insgesamt 50 Ländern zur Verfügung. Das empfohlene Mindestalter der Anwender liegt bei fünf Jahren. Nach oben hin sind die Grenzen offen - selbst Studenten sollen die Software verwenden.  

Wichtiger Bestandteil der Minecraft Education Edition ist die Companion-App mit dem Titel "Classroom Mode". Die erlaubt es dem Lehrer, jederzeit die Konditionen des jeweiligen Spiel-Szenarios zu verändern oder mit Hilfe der Chatfunktion Kontakt aufzunehmen und zu helfen. Dabei kann er auch Gegenstände verteilen oder die Schüler an bestimmte Stellen im Spiel beamen. Wer wo aktiv ist, zeigt eine Übersichtskarte Karte der gerade benutzten Spielwelt an.

Microsoft plant, eine Bibliothek mit verschiedenen Einsatz-Szanerien aus verschiedenen Aufgabengebieten - Wissenschaft, Technik, Mathematik, Geschichte, Sprache oder Kunst - anzubieten. Diese soll regelmäßig erweitert werden. Auch will man bewährte Features aus anderen Minecraft-Editionen übernehmen.

Mit der Minecraft Education Edition  können Klassen mit bis zu 30 Schülern gemeinsame Projekte ohne einen dedizierten Server entwickeln - zum Beispiel, um die Auswirkungen des Klimawandels grafisch zu illustrieren. Dabei soll die spielerische Herangehensweise die Schüler zum engagierten Mitmachen ermutigen. Die Lehrer legen im Projekt zum Beispiel einen Spielcharakter an und führen ihre Schüler anhand dieser Identifikationsfigur durchs Spiel. Dabei lassen sich mit Hilfe von Screenshots erstellte Bauwerke und Szenarien dokumentieren und Zwischenstände diskutieren.

Für die Customer-Version der Minecraft-Schuledition verlangt der Anbieter eine jährliche Lizenzgebühr in Höhe von fünf US-Dollar pro Nutzer. Bildungsinstitutionen können mit Microsoft spezielle Rabatte vereinbaren. Als Systemvoraussetzung gibt Microsoft einen PC mit Windows 10 oder MacOS an. Zudem muss ein Gratis-Account für die Education-Version von Office 365 bestehen, in der die offizielle E-Mail-Adresse der Schule hinterlegt ist.

"Minecraft in der Schule" ist kein komplett neues Projekt im Bildungssektor. Bereits seit 2011 ist die Mod "MinecraftEdu" des finnischen Entwicklers "Teacher Gaming" am Start, die bis heute an mehr als zehntausend Schulen in über 40 Ländern eingesetzt wird.

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