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Pokémon Go: Update 0.45.0 und 1.15.0 soll Attraktivität erhöhen

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Mobilspiel-Hit von Niantic  

Pokémon Go: Neues Update soll Attraktivität erhöhen

08.11.2016, 13:58 Uhr | jr / ams

Pokémon Go: Update 0.45.0 und 1.15.0 soll Attraktivität erhöhen . Spiele-App Pokémon Go (Quelle: imago)

Spiele-App Pokémon Go (Quelle: imago)

Entwickler Niantic verstärkt nach dem erfolgreichen Halloween-Event mit dem Update auf Version 0.45.0 (Android) und 1.15.0 (iOS) seine Bemühungen, die nach dem anfänglichen Hype abgewanderten Pokémon Go-Spieler wieder zurückzuholen. Dazu wird der Mobilspiel-Hit mit einem Bonus-System aufgerüstet, die Spielregeln für Arena-Kämpfe modifiziert und Tempolimits für die Monster-Jäger eingeführt. Bis zum 9. November 2016 sollen die Updates zur Verfügung stehen.

Pokémon Go soll interessanter werden

Die in der vergangenen Woche zusätzliche eingerichteten Erscheinungspunkte für Pokémon werden laut Niantic weiter beibehalten - das gilt auch für den Zeitrahmen von 30 Minuten, innerhalb dessen die materialisierten Monster an Ort und Stelle bleiben. Auch seltene Pokémon-Spezies sollen fortan häufiger auftauchen.

In Pokémon Go kann man sich Sternenstaub und Erfahrungspunkte bei bestandenen Herausforderungen täglich verdienen. Darüber hinaus ist eine Art Superbonus geplant, den man bekommt, wenn man mehrere Tage hintereinader erfolgreich aktiv war. Wer täglich ein Taschenmonster fängt, bekommt dafür laut Niantic zum Beispiel künftig 500 Erfahrungspunkte und 600 Sternenstaub gutgeschrieben (der dient dazu, die eigenen Pokémon-Figuren zu stärken). Wer eine Woche hintereinander mindestens ein Mini-Monster fängt, darf sich über einen Bonus-Boost freuen, der aus 2000 Erfahrungspunkten und 2400 Sternenstaub besteht.

Doch damit nicht genug: Wer täglich einen Pokéstop besucht, bekommt weitere 500 XP auf sein Konto gebucht, dazu gibt es nun sechs bis sieben Items - zwei bis drei mehr als zuvor. Natürlich ist auch hier ein Superbonus im Spiel: Wer sieben Tage hintereinander einen Pokéstop ansteuert, heimst dafür 2000 Erfahrungspunkte, 2400 Sternenstaub und noch mehr Bonus-Items ein.

Auch in den Arenen gelten neue Spielregeln, die es erleichtern sollen, etablierte Level-10-Platzhirsche schneller zu vertreiben. Bei Angriffen sinkt das Prestige/Level der Arena jetzt schneller ab. Parallel dazu wird das Hochleveln bei Trainingskämpfen verlangsamt. Im Detail heißt das: Mit jedem besiegten Verteidiger verliert das Arena-Team 1000 Punkte (zuvor: 500), während es für ein erfolgreiches Training nun maximal 500 statt wie vorher 1000 Punkte dazu gibt. So soll erreicht werden, das mehr und kürzere Übernahme-Kämpfe entstehen. Hat man gerade frisch eine Arena erobert, kann man nun auch ein Pokémon aus dem Iventar dort platzieren, um "Sniping"-Schmarotzer von der Kaperung der gerade eroberten Arena abzuhalten, bevor der siegreiche Angreifer selbst zum Zug kommt.

Abgerundet wird der Maßnahmenkatalog durch ein rigides Tempolimit, das fahrenden Jägern den Erfolg verleiden soll. Nach der Beschränkung beim Ausbrüten von Eiern (bei einem Tempo von mehr als 10,5 km/h zählt der zurückgelegte Weg nicht mehr) und dem Tracker-Limit (ab zirka 20 km/h leert sich die wilde Pokémon in der Umgebung anzeigende Liste) geht Niantic im Update noch einen Schritt weiter. Bei mehr als 30 km/h werfen Pokéstops nichts mehr ab, und man bekommt den Hinweis "Versuche es später nochmal" angezeigt. Rasende Jäger, die mehr 65 km/h drauf haben, werden ganz ausgebremst: Bei Überschreitung dieses Limits lassen sich gar keine Pokémon mehr fangen.

Viele ehemalige Spieler von Pokémon Go hatten die fehlende Langzeitmotivation kritisiert und auch nach einem Belohnungssystem verlangt. Zumindest Letzteres ist nun im Anmarsch. Obwohl der Hype um Pokémon stark zurückgegangen ist - das Mobilspiel hat gut 80 Prozent seiner zahlenden Kundschaft wieder abgegeben - ist der Titel für iOS und Android immer noch das profitabelste Smartphone-Game in der Geschichte. Analysten schätzen die Tageseinnahmen für Niantic zur Zeit auf zirka zwei Millionen US-Dollar.

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