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50.000 Games: Bundestag finanziert weltgrößte Spielesammlung

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Spiele als Kulturgut  

50.000 Games: Bundestag finanziert weltgrößte Spielesammlung

18.11.2016, 10:32 Uhr | jr

50.000 Games: Bundestag finanziert weltgrößte Spielesammlung. Die bunten Siegel der USK geben Aufschluss, ab welchem Alter ein Spiel freigegeben ist. (Quelle: dpa/tmn/Andrea Warnecke)

Die bunten Siegel der USK geben Aufschluss, ab welchem Alter ein Spiel freigegeben ist. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa/tmn)

Der Bundestag wird nach einem Beschluss des Haushaltsausschusses ab 2017 die Mittel für die Zusammenführung der weltweit größten Computer- und Videospiele-Sammlung bereitstellen. Organisiert und koordiniert wird das Projekt von der "Stiftung Digitale Spielekultur" in Berlin.

Politik erkennt Spiele als Kulturgut an

Die Sammlung soll durch die Zusammenlegung der Bestände der Unabhängigen Selbstkontrolle (USK) und des Deutschen Computerspiele-Museum entstehen. Darüber hinaus werden auch die Computerspiele-Sammlung des "Zentrums für Computerspielforschung" an der Universität Potsdam (DIGAREC) sowie die Bestände der Zentral- und Landesbibliothek Berlin mit einbezogen.

Daraus will man dann in mehreren Stufen eine Sammlung mit mehr als 50.000 Computer- und Videospielen aufbauen. In einem ersten Schritt sollen die Spiele ab 2017 in einer zentralen digitalen Datenbank erfasst werden. Danach ist geplant, die verschiedenen Sammlungen an einem Standort zusammenzuführen und zur öffentlichen Nutzung freizugeben. Privatausleihen sind dabei aber nicht vorgesehen. Das Fachwissen der beteiligten Institionen für die Erschließung und ern Erhalt von Spielen soll in der neuen Institution in ein wissenschaftliches Gesamtkonzept eingebettet werden. Geplant ist, Forschungseinrichtungen und Wissenschaftler zu unterstützen, die sich mit fachspezifischen Studien beschäftigen. 

"Die Computerspielesammlung wird mit ihrem weltweit einzigartigen Bestand und der Expertise seiner Initiatoren zu einem international beachteten Leuchtturm für das Kulturgut Computerspiele werden", erklärten die zuständigen Fachpolitiker Johannes Kahrs (SPD) und Rüdiger Kruse (CDU). "Der Deutsche Bundestag unterstreicht mit seiner Unterstützung die große Bedeutung der Bewahrung dieses kulturellen Erbes auch mit Blick auf den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland."

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