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Test zu The Elder Scrolls 5: Skyrim Special Edition

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Nachtest zu The Elder Scrolls 5: Skyrim Special Edition | Rollenspiel | PC, PS4, Xbox One  

Besser mit Mods und PS4 Pro

28.11.2016, 15:51 Uhr | Benedikt Plass-Fleßenkämper (jr / ams), Medienagentur plassma

Test zu The Elder Scrolls 5: Skyrim Special Edition. Die Konsolenversionen der Skyrim Special Edition nähern sich dank Mod-Support und Rechenkraft der Playstation 4 Pro der PC-Fassung an. (Quelle: Bethesda Softworks)

Die Konsolenversionen der Skyrim Special Edition nähern sich dank Mod-Support und Rechenkraft der Playstation 4 Pro der PC-Fassung an. (Quelle: Bethesda Softworks)

Seit dem 28. Oktober dürfen sich Rollenspieler mit der Special-Edition von "The Elder Scrolls 5: Skyrim" auf PC, PS4 und Xbox One nach Himmelsrand begeben, um dort in eine der faszinierendsten Welten der Videospiel-Geschichte einzutauchen. Im Test konnte die Neuauflage des Fantasy-Klassikers vor allem dank der visuellen Updates punkten. Spielerisch gibt es ohnehin kaum etwas zu meckern. Doch wie hat sich seit der Veröffentlichung eigentlich die Mod-Unterstützung für die Konsolen gemausert? Und wie schlägt sich die die Special Edition von "Skyrim" auf der Playstation 4 Pro, die am 10. November erschienen ist?

Die Xbox One ist im Vorteil

Noch vor der Veröffentlichung der "Skyrim Special Edition" gab es für Konsolenbesitzer, die sich auf die angekündigte Mod-Unterstützung gefreut haben, eine bittere Pille zu schlucken. Die Nutzung der privat entwickelten Programme ist mit einigen Restriktionen verknüpft, die vor allem Besitzer einer PS4 hart treffen. So dürfen bei der Erstellung einer PS4-Modifikation beispielsweise nur originale Assets aus dem Spiel benutzt werden. Außerdem steht den Erweiterungen auf der Sony-Konsole maximal ein Gigabyte an Speicherplatz zur Verfügung. Die Xbox-One-Version bekommt immerhin fünf Gigabyte Stauraum spendiert, hier fallen die Vorgaben weniger restriktiv aus.

Die Einschränkungen wirken sich spürbar auf das Mod-Angebot aus. Xbox-One-Besitzer dürfen sich derzeit über zirka 1800 Modifikationen freuen, die PS4-Sammlung liegt deutlich darunter bei knapp 1200. Während es die meisten Erweiterungen der PS4-Version von Skyrim auch für das Microsoft-Pendant gibt, müssen Playstation-Nutzer auf einige echte Highlights wie das preisgekrönte "The Forgotten City"-Paket verzichten. Dieses erweitert das Hauptspiel um einen neuen Geschichtsstrang rund um einen mysteriösen Mord, dessen Aufklärung Spieler sechs bis acht Stunden in Atem hält.

Mods für jeden Geschmack

Das breite Angebot an Mods für die PC-Fassung von Skyrim wird auf beiden Konsolen (noch) nicht erreicht, zudem gibt es einige bekannte Erweiterungen wie "Falskaar" oder "Sea of Ghosts" nur in einer leicht abgespeckten Version, weil etwa die Sprachausgabe oder einige Videosequenzen von den Wohnzimmer-Plattformen nicht unterstützt werden. Dennoch können sich die Mod-Sammlungen auf den Konsolen nach einem Monat sehen lassen. Es gibt Grafik-Updates, mit denen man etwa die Vegetation dichter gestalten oder die Texturen des Wasser aufhübschen kann, ebenso Mods, die das Verhalten der NPCs verändern oder die Beute in Kisten beziehungsweise Urnen aufwerten. Das Skill-System anpassen, neue Objekte wie Waffen und Rezepte hinzufügen oder die Weltkarte um farbliche Markierungen erweitern? Alles kein Problem!

Installation leichtgemacht 

Für Installation und Einrichtung der Modifikationen muss man übrigens kein Profi sein. Über das Hauptmenü von Skyrim erreicht man den Mod-Bereich, in dem sich die Programme mit verschiedenen Filtern wie "Bestbewertet" sortieren lassen. Die Installation erfolgt mit einem Klick, und genauso leicht lassen sich die Erweiterungen auch wieder von der Festplatte kicken. In den Infotexten wird auf eventuelle Inkompatibilitäten mit anderen Mods hingewiesen oder ob die Mods in einer bestimmten Reihenfolge geladen werden müssen - simpler geht es kaum. Die Nutzung der Programme sollte übrigens gut überlegt sein: Solange auch nur eine Mod aktiviert ist, lassen sich auf den Konsolen keine Erfolge erspielen.

PS4 Pro im Blickpunkt

Die Special Edition von Skyrim ist nicht nur einer der ersten Titel, der von Beginn an die neue Playstation 4 Pro unterstützt, das Rollenspiel von Bethesda läuft sogar nativ mit einer 4K-Auflösung. Dank der höheren Zahl an Pixeln freuen sich Besitzer der "Pro" mit einem entsprechenden UHD-Fernsehgerät über einen spürbar höheren Detailgrad sowie eine schärfere Darstellung der Texturen. Im direkten Vergleich mit der normalen PS4 werden zudem entfernte Objekte wie Gräser früher dargestellt, Treppeneffekte und Artefakte fallen nicht auf. Wer einen normalen HD-Fernseher im Wohnzimmer stehen hat, wird zwar ebenfalls eine Verbesserung der Optik bemerken, doch hält sich diese in Grenzen.

In anderen Bereichen zeigt die Power der neuen Sony-Konsole dagegen keine Wirkung, beispielsweise bei der Qualität der Schatten, den Effekten oder bei der Darstellung von geometrischen Objekten wie Gebäuden, die in Entfernung genauso früh auftauchen wie auf der normalen Playstation 4. In Sachen Bildwiederholrate schneidet die PS4 Pro sogar einen Tick schlechter ab als die Standardkonsole, da die angepeilten 30 Bilder pro Sekunde nicht zu jeder Zeit erreicht werden. Unterm Strich bleibt damit - bei entsprechender Hardware - die PC-Version der Skyrim Special Edition mit 4K-Auflösung die hübscheste und leistungsstärkste auf dem Markt. .

Was uns gefällt 

Die umtriebige Mod-Community war in den letzten Jahren ein Grund, warum Skyrim auf den PCs vieler Gamer einen Stammplatz auf der Festplatte einnahm. Jetzt dürfen endlich auch Konsolenbesitzer in den Genuss der zahlreichen Mods kommen, und es werden jeden Tag mehr! Wer neben der Playstation 4 Pro auch einen guten UHD-Fernseher im Wohnzimmer stehen hat, freut sich über ein Skyrim, das grafisch fast die Qualität der PC-Fassung erreicht. 

Was uns nicht gefällt

Schade nur, dass es für Mod-Bauer vor allem auf der PS4 deutlich mehr Restriktionen als auf dem PC gibt. Highlights wie Falskaar wird es auf der Sony-Plattform nicht geben, einige andere Erweiterungen finden nur in einer abgespeckten Variante den Weg auf die Konsolen. Enttäuscht darf man zudem über die Leistung der PS4 Pro sein, die nicht ganz die Bildwiederholrate der normalen Playstation 4 erreicht. Wer einen normalen HD-Fernseher besitzt, wird nur einen geringen Sprung der Grafikqualität feststellen.

Fazit

Die Konsolenversionen der Skyrim Special Edition nähern sich dank Mod-Support und Rechenkraft der Playstation 4 Pro der PC-Fassung an, ohne deren Potenzial wirklich zu erreichen. Wer sämtliche Modifikationen ohne Einschränkungen genießen will und zugleich eine ausreichend starke PC-Hardware besitzt, um Skyrim mit 4K-Auflösung und maximalen Grafikeinstellungen zu erleben, greift weiterhin zum Rechenknecht. Davon abgesehen ist Skyrim auch fünf Jahre nach Veröffentlichung ein Rollenspiel, das man erlebt haben muss - egal auf welcher Plattform.

Infos zum Spiel

Titel: The Elder Scrolls 5 Skyrim - Special Edition
Genre: Rollenspiel
Hersteller: Bethesda Game Studio
Publisher: Bethesda
Release-Termin: Im Handel
Preis: zirka 50 Euro 
System: PC, PS4, Xbox One
USK-Freigabe: Ab 16 Jahren
Wertung: Sehr gut 

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