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Test zu Super Mario Maker 3DS: Spielend unterwegs kreativ werden

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Test zu Super Mario Maker 3DS | Jump'n'Run-Kreativspiel | 2DS, 3DS  

Spielend unterwegs kreativ werden

14.12.2016, 16:31 Uhr | Sönke Siemens (jr / ams), Medienagentur plassma

Test zu Super Mario Maker 3DS: Spielend unterwegs kreativ werden. In der 3DS-Version fehlt die Option, selbst entworfene Levels mit der Online-Spielergemeinde zu teilen und zu bewerten. (Quelle: Nintendo)

In der 3DS-Version fehlt die Option, selbst entworfene Levels mit der Online-Spielergemeinde zu teilen und zu bewerten. (Quelle: Nintendo)

Mit "Super Mario Maker" für Wii U erschien im September 2015 eines der intuitivsten und beliebtesten Kreativwerkzeuge für Nintendo-Konsolen. Denn erstmals war es jedermann möglich, im Handumdrehen eigene Mario-Levels zu erschaffen und mit aller Welt zu teilen. Super Mario Maker für Nintendo 3DS überträgt das Konzept jetzt auf die Handheld-Plattform der Japaner - und macht auf den ersten Blick alles goldrichtig. Schaut man jedoch genauer hin, fehlt ein kleines, aber entscheidendes Feature.

Die beiden Säulen des Glücks 

Wie schon das Wii-U-Original unterscheidet auch die 3DS-Fassung im Hauptmenü zwischen zwei zentralen Spielkomponenten: Bauen und Spielen. Ersteres öffnet ohne Umschweife den genialen Editor, wo Sie direkt mit der Konstruktion eines eigenen Levels durchstarten können.

Alles Weitere erklärt sich praktisch von selbst. Mit dem Touchpen ziehen Sie Fragezeichenblöcke, Röhren, Münzen, Schildkröten, fleischfressende Pflanzen und andere, Mario-typische Dinge auf das schachbrettartige Reißbrett im unteren Bildschirm. Fehlplatzierte Elemente werden dagegen mit einem Radiergummi entfernt beziehungsweise durch Antippen eines witzigen Hunde-Symbols rückgängig gemacht.

Die erste Feuertaufe

Steht ein erstes Grundgerüst des Levels, geht’s ans Testen und Ausprobieren. Dazu einfach die Schaltfläche "Spielen" antippen, und schon wechselt das Geschehen vom unteren auf den oberen Bildschirm, wo Sie Mario dann wie gewohnt mit Steuerkreuz und Aktionstasten durch ihre aktuelle Kreation lotsen. Was bleibt, ist ein sehr dynamischer Editierprozess, bei dem Sie solange zwischen Bau- und Test-Modus hin- und herwechseln, bis das Ergebnis Ihren Vorstellungen entspricht.

Das Erstaunliche dieser 3DS-Umsetzung: Im Direktvergleich mit dem großen Bruder gibt es nur minimale Unterschiede im Funktionsumfang des Editors. Genau wie in der Wii-U-Fassung haben Sie zum Beispiel auch hier die Wahl zwischen vier Grafikstilen, die allesamt unterschiedliche Mario-Epochen repräsentieren und mit individuellen Designelementen einhergehen. Heißt umgekehrt: Wer Super Mario Maker bereits von der Wii U kennt, findet schnell rein und wird begeistert sein, wie ähnlich sich beide Versionen anfühlen.

Neuerung Nummer eins: Eine Taube als Mentor

Während einen die Wii U-Version mehr oder weniger ins kalte Wasser wirft, führt die 3DS-Fassung mit einem vorgeschalteten Tutorial an die Materie heran. Mentor des Spielers sind dabei eine redselige Taube namens Yamarua sowie dessen liebenswerte Assistentin Mashiko. Zusammen begleiten Sie den Spieler durch insgesamt zehn Lektionen, die nacheinander immer komplexere Themen des Levelbauens mit viel Wortwitz aufgreifen. In Lektion eins lernen Sie zum Beispiel alles zum Themenkomplex Levelstruktur, Lektion zwei widmet sich den Power-up-Gegenständen, Lektion drei erklärt Wissenswertes zum Gegnerverhalten - und so weiter.

Prima Sache: Die jeweils zweigeteilten Lektionen folgen dem Motto "Probieren geht über Studieren" - sie geben Ihnen die Möglichkeit, das im Dialog Erklärte direkt in Praxissituationen einzustudieren. Das Absolvieren einzelner Lektionen wird darüber hinaus mit neuen Baugegenständen für den Editor honoriert – dranbleiben lohnt sich also gleich doppelt.

Neuerung Nummer zwei:Die  Medaillenherausforderungen

Gegenpol zum famosen Editor sind die "Super Mario Herausforderungen". Dabei handelt es sich um 100 3DS-optimierte, immer schwieriger werdende Levels direkt aus der Feder von Nintendos besten Leveldesignern. Anders als in der Wii-U-Version können Sie hier allerdings pro Level noch je zwei Medaillenherausforderungen meistern. Gemeint sind teils simple, teils völlig verrückte Zusatzaufgaben, die manchmal selbst echte Profispieler zur Verzweiflung bringen.

In einem Level besteht die Vorgabe zum Beispiel darin, den Parcours durchzuspielen, ohne ein einziges Mal auf dem Steuerkreuz nach links zu drücken - eine wahrlich schweißtreibende Angelegenheit. Andernorts gilt es, bis zum Erreichen des Ziels sehr knappe Zeitlimits einzuhalten, jede einzelne Münze einzusammeln oder einen P-Block bis zum Levelausgang zu transportieren.

Motivierend: Während die erste Medaillenherausforderung jedes Levels direkt angezeigt wird, erscheint Herausforderung Numero zwei immer erst nach Abschluss der ersten Medaillenprüfung. Wer also wirklich alles freischalten will, muss eine gewisse Hartnäckigkeit an den Tag legen. Apropos freischalten: Am Ende jeder Welt - die immer aus vier Leveln besteht - erhalten Sie zur Belohnung zwei neue Objekte für den Leveleditor.

Nicht enden wollender Level-Nachschub

Alle offiziellen Nintendo-Inhalte abgehakt? Dann ist man in der Regel bestens gerüstet für die "Level aus aller Welt", also Spielabschnitte, die von Besitzern der Wii-U-Fassung erschaffen wurden und nun online zum Abruf bereitstehen.

Ähnlich wie bei der Heimkonsolen-Version entdecken Sie neue Level in diesem Modus entweder, indem Sie in einer "Vorschläge"-Datenbank kramen, oder indem Sie die sogenannte "100-Mario-Herausforderung" in Angriff nehmen. Dabei handelt es sich um eine zufallsbasierte Aneinanderreihung von acht nutzergenerierten Levels, die es mit einem Startvorrat von 100 Leben zu meistern gilt. Klingt einfach, entpuppt sich in der Praxis jedoch als echter Spießroutenlauf. Fair gemacht: Kommen Sie in einem Level partout nicht weiter, können Sie diesen auf Wunsch jederzeit überspringen.

Was uns gefällt

Egal, ob Sie nun Münzen mühelos in Fragezeichenblöcke ziehen, Gumbas ruckzuck übereinanderstapeln oder Röhren mit wenigen Wischgesten perfekt in Form bringen - der Level-Editor lässt sich dank präziser Stiftsteuerung und cleverer Bildschirmaufteilung mindestens genauso komfortabel und intuitiv bedienen wie auf der Wii U.

Durch die brandneuen, sinnvoll gegliederten Tutorial-Abschnitte wird außerdem sichergestellt, dass sich Einsteiger mit einem gewissen Fundus an Grundkenntnissen ans Werk machen. Jump’n’Run-Profis wiederum werden die kniffligen Medaillenherausforderungen der mitgelieferten Nintendo-Levels zu schätzen wissen und sich allein hiermit tagelang beschäftigen können. 

Was uns nicht gefällt 

Im Gegensatz zur Wii U-Fassung dürfen Sie selbst erstellte Levels in der 3DS-Version nicht mit der Online-Community teilen - lediglich Sharing-Optionen via Street Pass und lokaler WiFi-Verbindung sind vorgesehen. Ziemlich ärgerlich, denn speziell das Online-Sharing motiviert viele Spieler doch überhaupt erst, sich intensiv mit der Materie zu befassen, um dann etwas zu erschaffen, das möglichst viele Menschen auf der ganzen Welt begeistert. 

Wegrationalisiert wurde darüber hinaus die Amiibo-Unterstützung und die damit einhergehenden Spezialpilze. Schade zudem, dass die Darstellung in stereoskopischem 3D zu jeder Zeit deaktiviert bleibt und Super-Mario-Maker-Speicherdaten nicht auf dem Spielmodul, sondern auf der SD-Karte ablegt. Teilen sich also mehrere Spieler ein Modul, müssen Spielfortschritte auf jedem Gerät immer wieder neu erarbeitet werden. Erschwerend kommt hinzu, dass der Einsatz des Spielmoduls in einem anderen 3DS stets einen Reset sämtlicher Spieldaten nach sich zieht. Nutzerfreundlich geht anders.

Fazit 

So grandios der Unterwegs-Editor auch sein mag: Ohne die Option, selbst entworfene Levels mit der Online-Spielergemeinde zu teilen und bereits Erschaffenes von anderen bewerten zu lassen, fehlt ein ganz wesentlicher Motivationsfaktor, überhaupt mit dem Bauen loszulegen. Dieses Manko fällt umso mehr ins Gewicht, wenn man bedenkt, dass eine Umsetzung der Upload-Funktion technisch durch möglich gewesen wäre - schließlich klappt das Herunterladen von Wii-U-generierten Level bereits problemlos. Im Direktvergleich beider Versionen bleibt somit die Wii-U-Fassung die klar bessere. Wem es dagegen nicht unbedingt auf das Teilen eigener Inhalte, sondern vielmehr auf das Erleben anderer Nutzer-generierter (Wii U)-Levels ankommt, der wird hiermit trotzdem sehr viel Freude haben.

Infos zum Spiel 

Titel: Super Mario Maker 3DS
Genre: Jump’n’Run-Kreativspiel
Hersteller / Publisher: Nintendo 
Release: Im Handel
System: Nintendo 2DS / Nintendo 3DS 
Preis: zirka 35 Euro 
USK-Freigabe: Ab 0 Jahren
Wertung: Gut

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