Sie sind hier: Home > Spiele > Tests & Previews >

For Honor: So knallhart ist der Schlachten-Simulator

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Hands-on-Preview zu For Honor | Actionspiel | PC, PS4, Xbox One  

Knallharter Schlachten-Simulator

18.01.2017, 12:01 Uhr | Olaf Bleich (jr / ams), Medienagentur plassma

For Honor: So knallhart ist der Schlachten-Simulator. Das Kampfsystem von For Honor ist über jeden Zweifel erhaben und glänzt mit hoher Komplexität.  (Quelle: Ubisoft)

Das Kampfsystem von For Honor ist über jeden Zweifel erhaben und glänzt mit hoher Komplexität. (Quelle: Ubisoft)

Klirrende Schwerter, johlende Krieger und dicke Rüstungen: In dem am 14. Februar 2017 für PC, Xbox One und Playstation 4 erscheinenden Actionspiel "For Honor" dürfen auch Erwachsene mal wieder Ritter sein. Das auf den Mehrspielermodus ausgerichtete Mittelalterspektakel liefert knackige Schwertkämpfe und verliert Taktik und Komplexität nicht aus dem Auge. In der umfangreichen Hands-on-Session begeistert der Ubisoft-Titel bereits seinen intensiven Online-Gefechten.

Eine Online-Welt im Kampf

For Honor setzt den Fokus vor allem auf den kompetitiven Online-Modus. Drei Fraktionen streiten sich um die Vorherrschaft über die Spielwelt: Die Ritter, die Samurai und die Wikinger. Noch bevor man zum ersten Mal das Schwert in die virtuelle Hand nimmt, stellt einen das Spiel vor die Entscheidung, welche Seite man unterstützen möchten. Damit legt man sich aber nicht auf eine Fraktion fest, sondern man bestimmt lediglich, welche Gruppierung von den eigenen Taten profitieren soll.

Der so genannte "Faction War" soll langfristig frischen Wind in die Online-Kämpfe bringen. Spieler beeinflussen mit ihren Kämpfen die Grenzen auf der Landkarte und sorgen damit für Abwechslung bei der Auswahl der Karten. Diese variieren nämlich abhängig davon, in welchem Hoheitsgebiet sie sich befinden. Zum Start liefert Ubisoft zwölf Karten mit bis vier bis sechs Variationen - also beispielsweise im Sommer oder bei Nacht - aus.

Kostenlose Inhalte

Alle sechs Stunden berechnet For Honor neue Grenzen. Nach zwei Wochen endet eine Runde und beschert aktiven Spielern einen Bonus. Nach zehn Wochen ist schließlich eine Saison vorüber und kürt Gewinner und Verlierer. Alle Spieler erhalten im Anschluss Ausrüstungsgegenstände und Boni. Klasse: Der "Faction War" funktioniert plattformübergreifend – Ergebnisse von PC- und Konsolenspielern fließen also zusammen.

Ubisoft will den Online-Modus langfristig mit kostenlosen Zusatzinhalten versorgen. Mit dem Start einer Saison liefern die Entwickler frische Karten und andere Extras. Allerdings bestätigte Ubisoft auch, dass es Ingame-Transaktionen geben wird. Es bleibt abzuwarten, ob diese die Spielbalance negativ beeinflussen werden oder ob es sich dabei ausschließlich um kosmetische Zusatzinhalte handelt.

Multiplayer-Freuden

Im Online-Modus ist For Honor der pure Wettstreit. In den durch Taktik geprägten Kämpfen kommt es vor allem auf Koordination und die passenden Konter an, Glück spielt hier kaum eine Rolle. Stattdessen muss man Angriffe parieren, Schlägen ausweichen und die Stärken des eigenen Kämpfers nutzen. Insgesamt wird es zwölf verschiedene Krieger geben, neun davon wurden bislang offiziell vorgestellt. Der schwere Shugoki der Samurai beispielsweise schwingt seinen Kampfstock sehr langsam, richtet aber umso mehr Schaden an. Der Peacekeeper-Assassine dagegen verfügt nur über geringe Rüstungswerte, agiert aber umso flinker.

Am knackigsten spielen sich zweifellos die Duelle. Hier nehmen es zwei Spieler miteinander auf und messen ihre Kräfte. In Modus "Dominion" dagegen streiten sich zwei Vierer-Teams um Flaggenpunkte und schlagen gegnerische Armeen zurück. In "Elimination" geht es indes um das blanke Überleben. Denn in diesem Acht-Spieler-Modus herrscht der so genannte "Permadeath": Wer im Kampf draufgeht, muss entweder von seinen Kameraden wiederbelebt werden oder kann ihnen in dieser Runde nicht mehr helfen. Insgesamt präsentiert sich der Online-Modus als ungemein unterhaltsam, erfordert aber zugleich ein ordentliches Maß an Koordination.

Jeder gegen jeden

Die zwei spielbaren Solo-Missionen wirken dagegen deutlich geradliniger und weit weniger komplex. Im ersten Einsatz der Wikinger-Kampagne kämpft sich der Spieler durch ein Dorf und sucht nach Vorräten. Die Gegner mäandern zwischen Kanonenfutter und besseren Sparringspartnern. Lediglich der Stammeschef zum Ende überzeugt und fühlt sich wie ein vollwertiger Bossgegner an.

Im zweiten Einsatz kämpfte man sich mit dem Peacekeeper in ein feindliches Lager vor und manipuliert dort das Burgtor. Leider verliert For Honor im Einzelspielermodus ein wenig von seiner Intensität, und die linearen Kämpfe mit Computer-Schergen sind nicht wuchtig und pompös genug. Aber es bleibt noch Hoffnung: Schließlich bekommt im fertigen Spiel jede Fraktion ihre eigene Kampagne spendiert.

Was uns gefällt 

For Honor besitzt zweifellos enormes Potenzial. Das Kampfsystem ist über jeden Zweifel erhaben und glänzt mit hoher Komplexität. Zugleich erweist es sich aber auch als vergleichsweise handlich, sodass Neueinsteiger ebenfalls schnell Spaß haben werden. Die Schlachten selbst gestalten sich sehr intensiv, und gerade die Duelle sorgen für ordentlich Nervenkitzel. Die technische Umsetzung gefällt ebenso wie der raue und dunkle Grafikstil. For Honor könnte ein neuer Online-Hit werden und dürfte vor allem E-Sportler enorm motivieren. 

Was uns nicht gefällt

Viele Spieler stören sich bereits im Vorfeld daran, dass For Honor stets eine aktive Online-Verbindung benötigt. Selbst Solisten müssen also online sein, um überhaupt loslegen zu dürfen. Darüber hinaus erreichen die bislang spielbaren Story-Einsätze nicht das Niveau des Multiplayerteils - sie wirken zu zahm und geradlinig. Der Erfolg des Multiplayers wiederum hängt sowohl von der Stabilität der Server als auch von der Spielbalance ab. 

Fazit

Knallhart, dreckig und ungemein fordernd: Speziell der Mehrspielermodus des Schlachten-Spektakels überzeugt in der ausführlichen Anspielrunde. Derart taktische Schwertkämpfe gab es schon lange nicht mehr zu bestaunen. Ein kleines Fragezeichen steht hinter der Solokampagne, deren zwei Missionen noch nicht vollends überzeugten. 

Infos zum Spiel

Titel: For Honor
Genre: Action
Hersteller: Ubisoft Montreal 
Publisher: Ubisoft  
Release-Termin: 14. Februar 2017  
Preis: zirka 60 Euro (PC) / zirka 70 Euro (Konsolen
System: PC, PS4, Xbox One
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt  
Eindruck: Sehr gut 

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Rabattz - Jetzt 15% Rabatt sichern!
auf teufel.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017