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Preview zu Dreadnought | Weltraum-Actionspiel | PC, PS4  

Große Action für kleines Geld

18.01.2017, 13:43 Uhr | (jr / ams), Richard Löwenstein

Große Action für kleines Geld . Das taktisch geprägte Multiplayer-Spiel Dreadnought kostet nichts und verspricht viel. (Quelle: Grey Box / Six Foot)

Das taktisch geprägte Multiplayer-Spiel Dreadnought kostet nichts und verspricht viel (Quelle: Grey Box / Six Foot)

Für heiße Lasergefechte unter Sternen muss bald niemand mehr ins Kino gehen oder gar ein Star Wars-Pilotentraining meistern. Eine PC oder eine Playstation 4 reichen für spannende Gefechte zwischen kolossalen Weltraum-Schlachtschiffen. Die Startrampe bildet das Free-to-Play-Actionspiel Dreadnought, eine Produktion des deutschen Entwicklers Yager. Das taktisch geprägte Multiplayer-Spiel kostet nichts und verspricht viel.

Zurück zum Anfang

Mit seinem Free-to-Play-Arenagame Dreadnought kehrt der deutsche Spielentwickler Yager im Lauf des Jahres gewissermaßen zu seinen Wurzeln zurück. Bereits im Jahr 2003 hat das Team aus Berlin in seinem Debütwerk "Yager" futuristische Luftkämpfe zwischen wagemutigen Piloten behandelt. Seinerzeit stand der Singleplayer-Modus im Mittelpunkt. Diesmal dreht sich alles um den Multiplayer-Part.

Riesige Sternenschiffe

Der Begriff Dreadnought geht zurück auf riesige Schlachtschiffe aus dem frühen 20. Jahrhundert. Im Spiel umschreibt er schwer bewaffnete Kriegskolosse, die in opulent inszenierten Kämpfen unter All, im Orbit und im Luftraum wechselnder Planeten aufeinander prallen. Jeder Spieler besetzt sein Schiff und entert die umkämpfte Arena.

Ähnlich wie beim populären Free-to-Play-Game "Worlds of Tanks" wartet dort bereits eine Armada aus bis zu neun Mitspielern und/oder Konkurrenten, je nach Spielmodus Team oder Deathmatch. Dazu kommen einige Computergegner, die ebenfalls austeilen und aber vorrangig als Punktespender dienen. Die Herausforderung: Das eigene Schiff taktisch klug durch das Labyrinth aus Raumschiffen und Lasersalven steuern, gezielt austeilen, Punkte sammeln.

Fünf Raumschiffklassen

Vor dem Start steht der Besuch im Hangar an. Hier parken 50 Schiffe mit so hübschen Namen wie Kali, Outis, Morningstar oder Huscarl und sind zum Start bereit. Die Schiffe dividieren sich in fünf Klassen: Dreadnoughts sind vergleichsweise schwer, Korvetten eher leicht, Zerstörer liegen irgendwo dazwischen. Sie alle sind bis zu den Zähnen mit Offensiv- und Defensivwaffen bestückt oder werden es zumindest bald sein. Denn im Hangar individualisiert der Spieler das Kampfgerät seiner Wahl. Bunte Kampfstreifen und furchteinflössende Galleonsfiguren befriedigen narzistische Triebe; die Waffenkammer hält jede Menge praxisorientiertes Anbauspielzeug bereit.

Raumschiffe individualisieren

Maschinenkanonen bewähren sich im Nahkampf gegen kleinere Gegner. Atomgranaten sind träge in der Handhabung und erzielen aber bei gutem Timing eine schwerwiegende Wirkung. Raketensalven wiederum tauchen ihr Ziel in einen tödlichen Regen aus Stahl, außer das setzt sie während der Anflugphase durch Gegenmaßnahmen schachmatt. Denn diverse Defensivwaffen ergänzen das Arsenal wirkungsvoll: Eine Adrenalinkanone ist für ein kurzlebiges Plus an Manövrierbarkeit gut, Heilstrahlen greifen verbündeten Mitspielern unter die Arme, Sprungteleporter erlauben schnelle Ortswechsel.

Schach im Weltraum

Im Hangar-Bildschirm wird der Betrachter in aller Regel nur wenige Augenblicke verweilen. Das Spiel hält sich nicht großartig mit Kampagne, Rahmenhandlung und Erklärungen auf. Stattdessen ist einsteigen und kämpfen das Motto - die Arena ruft. Innerhalb der Arena kommt es vor allem auf eines an: das eigene Schiffe klug ausrichten. Das heißt: Deckung nutzen, Charakteristika und Reichweiten gegnerischer Waffensysteme einschätzen, und das eigene Schiff so manövrieren, dass sich ein optimales Schussfeld für die eigenen Waffensysteme ergibt.

Das klappt bei derartigen Kolossen nicht binnen weniger Augenblicke, sondern kann ein paar Sekunden dauern. Aus diesem Grund sind eher Taktiker erfolgreich, die ein Schlachtfeld sozusagen "lesen". Sieger ahnen die Züge der Mit- und Gegenspieler voraus und wägen die Wirkung offensiver wie defensiver Waffensysteme ab - als wären sie Schachfiguren.

Was uns gefällt 

Die Maus/Tastatur-Steuerung macht auf dem PC einen handlichen und verlässlichen Eindruck. Grafik und Sound reizen nicht das Maximum aus, dafür läuft Dreadnought ab einem Mittelklasse-PC schnell und flüssig. 

Was uns nicht gefällt

Die Steuerung fühlt sich nicht überladen an, dennoch muss der Pilot eines Großkampfschiffes vieles im Blick behalten und kontrollieren: Flugmanöver, Waffenwahl, Zielen, Schießen, Zusatzfähigkeiten und Energieverteilung zwischen Antrieb, Waffen und Schilden zum Beispiel. Nach einer kurzen Eingewöhnung kein Problem auf dem PC. Ob all die Funktionen den Controller der Playstation 4 überfordern, wird sich zeigen müssen. Wer es bereits vor dem offiziellen Spielstart wissen möchte, kann mit etwas Glück am geschlossenen PS4-Betatest teilnehmen. 

Fazit

Dreadnought konnte im PC-Betatest mit prima Gameplay und überzeugen. Die Spieler-gegen-Spieler-Gefechte mit maximal zehn Teilnehmern gestalten sich aufgrund der verschiedenen Ausrüstungs-Möglichkeiten und wechselnden Arenen spannend, unterhaltsam und abwechslungsreich. Wenn das Spiel wie geplant im Lauf des Jahres 2017 offiziell startet, wird der Erfolg letzten Endes von einem fairen Free-to-Play-Bezahlmodell abhängen. Wenn Dreadnought seine Teilnehmer mit kostenlosem Einstieg lockt und dann nur für entbehrliche Waffen und Kosmetika Bares abverlangt, sollte das den Unterhaltungswert nicht nennenswert beeinflussen. 

Infos zum Spiel

Titel: Dreadnought
Genre: Weltraum-Actionspiel
Hersteller: Yager / Iron Galaxy
Publisher: Grey Box / Six Foot
Release: 2017  
Preis: Free-to-Play (finanziert durch Item-Selling)
System: PC, PS4
USK-Freigabe: Ab 12 Jahren 
Eindruck: Gut 

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