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Blizzard-Klage: BGH verbietet Betrug mit Bots und Cheat-Tools

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Grundsatzurteil  

Blizzard-Klage: BGH verbietet Betrug mit Bots und Cheat-Tools

19.01.2017, 11:22 Uhr | jr / ams

Blizzard-Klage: BGH verbietet Betrug mit Bots und Cheat-Tools. World of Warcraft: Legion - Blizzard hat die sechste Erweiterung für sein Online-Rollenspiel veröffentlicht (Quelle: Blizzard Entertainment)

World of Warcraft: Legion - Blizzard hat die sechste Erweiterung für sein Online-Rollenspiel veröffentlicht (Quelle: Blizzard Entertainment)

Die juristische Auseinandersetzung zwischen Blizzard Entertainment (WoW, Starcraft) und dem Bots- und Cheat-Tools-Anbieter Bossland GmbH ("Honorbuddy", "Gatherbuddy") ist entschieden. Wie die Rechtsanwaltskanzlei Gleiss Lutz mitteilte, erging am 12. Januar 2017 durch die zuständige Kammer am Bundesgerichtshof (BGH) das Urteil, dass der Einsatz der Tools wettbewerbswidrig ist und der Vertrieb durch die Bossland GmbH nicht hingenommen werden muss.

Blizzard sendet Signal an Anbieter von Betrugssoftware

Der Tenor des Urteils (Aktenzeichen I ZR 253/14 - World of Warcraft II) ist eindeutig und von genereller Bedeutung für andere Online-Multiplayer-Games. Der Einsatz von Bots und Cheatprogrammen verstößt demnach gegen die vom Rechteinhaber aufgestellten, vom Nutzer vor dem Start zu bestätigenden Nutzungsregeln und wird als wettbewerbswidrig angesehen. Der Vertrieb solcher Programme muss im ökonomischen Interesse und zum Schutz der ehrlichen Spieler juristisch nicht hingenommen werden.

Allerdings besteht in zukünftigen Fällen weiter das Problem, der Anbieter von Betrugssoftware habhaft zu werden, wenn diese keine feste Geschäftsadresse im Inland haben, sondern ihre Tools über Webseiten auf ausländischen Servern vertreiben.

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