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Entwickler-Whitepaper geleakt: Neue Infos zur Xbox One Scorpio

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Entwickler-Whitepaper geleakt: Neue Infos zur Xbox One Scorpio

25.01.2017, 11:31 Uhr | jr / ams

Entwickler-Whitepaper geleakt: Neue Infos zur Xbox One Scorpio. Microsofts XBox One "Project Scorpio"-Präsentation auf der Spielemesse E3 2016 in Los Angeles.  (Quelle: dpa/Mike Nelson)

Microsofts XBox One "Project Scorpio"-Präsentation auf der Spielemesse E3 2016 in Los Angeles. (Quelle: Mike Nelson/dpa)

Nach einem Bericht von "Digital Foundry", der sich auf ein geleaktes Entwickler-Whitepaper aus dem Juni 2016 bezieht, vetraut Microsoft bei der für Ende 2017 angekündigten Xbox Scorpio weiter auf AMD Jaguar-CPU-Power. Zudem setzt man auch bei der angeblich über sechs Teraflops Rechenleistung verfügenden Scorpio - die Scorpio soll viereinhalb mal soviel Power wie die Vorgängerkonsole bieten und voll abwärtskompatibel sein - beim Rendering auf Ressourcen sparende Techniken.

Xbox One Scorpio: Soviel Power wie keine Konsole zuvor

Vor kurzem hatte Microsoft-Manager Alan Greenberg auf dem Xbox Fan Fest in Mexico City noch erklärt, dass die Scorpio die stärkste Konsole werden soll, die man je gesehen hat. "Sie wird wirklich wahres 4K ausgeben, Spiele mit einer unglaublichen Optik, die man nie zuvor auf einer Konsole gesehen hat."

Dem Whitepaper zufolge ist das nicht falsch, aber auch nicht die ganze Wahrheit. Denn trotz der enorm hohen Rechenleistung von mehr als sechs Teraflops, acht CPU-Kernen und einer Datentransferrate von 320 GByte pro Sekunde rät Microsoft den Entwicklerstudios im Whitepaper dazu, sich bei den Spielen für die Scorpio bei Spezialeffekten zurückzuhalten und die Auflösung bei normalen Spielszenen dynamisch zu gestalten, statt statisch auf volles 4K-Ultra-HD zu setzen. Animationen mit 30 Hz zu berechnen und dann zu interpolieren, wird als Technik im Whitepaper explizit empfohlen.

Ein weiterer interessanter Punkt ist die Speicherausstattung. Dem Vernehmen nach fällt das bei der Xbox One zum Einsatz kommende schnelle "Embedded SRAM" bei der Scorpio weg. Vorteile des 32 MB großen ESRAM-Speicher auf der Xbox One sind die niedrige Latenz sowie eine hohe Speicherbandbreite. Dafür bezahlt man mit einer Limitierung bei den möglichen Render Targets - der Grund dafür, warum viele Action-Titel auf der Xbox One nur mit einer HD-Auflösung 720p oder 900p liefen. Anscheinend setzt Microsoft bei der Scorpio auf schnelles GDDR5-RAM mit ausreichend fixer Transferleistung. Der Speicher selbst soll bei der Scorpio auf 12GB RAM (Xbox One: 8 GB RAM) erhöht werden.

In Sachen Grafik-Prozessor-Ausstattung der Scorpio werden im Whitepaper laut Digital Foundry wenig Details genannt. Einie Faktoren - vierfacher Level 2-Cache, schnellere Rasterung, höhere Farbwertkompression plus Sparse-Rendering (von Sony Checkerboard-Rendering getauft) - deuten aber darauf hin, dass die Microsoft-Ingenieure bei den GPU-Komponenten auf AMDs etablierte Vega-Technik setzen und Zen erst einmal Zen sein lassen.

Die hauseigenen Spiele, die im Zeitrahmen des Scorpio-Launches auf den Markt kommen - möglicherweise ein neues Forza - werden nach Angaben von Shannon Loftis, General Manager der Microsoft Studios, die 4K-UHD-Bildausgabe nativ unterstützen. Inwiefern Third-Party-Hersteller hier mitziehen werden, muss sich aber erst noch zeigen. 

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