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Microsoft: Cloud-Boom beschert Plus, doch PC- und Spielesparte schwächeln

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Microsoft-Quartalszahlen  

Cloud-Boom beschert Plus, doch PC- und Spielesparte schwächeln

27.01.2017, 13:00 Uhr | jr / ams, dpa

Microsoft: Cloud-Boom beschert Plus, doch PC- und Spielesparte schwächeln. Microsoft (Quelle: dpa)

Das Logo von Microsoft ist am 06.10.2016 an der Fassade der neuen Microsoft-Deutschland-Zentrale in München (Bayern) zu sehen. Microsoft hat am 26.01.2017 die Zahlen für das 4. Quartal bekannt gegeben. (Quelle: dpa)

Microsoft kann auf sein rasant wachsendes Geschäft mit Diensten aus der Datenwolke bauen, leidet jedoch unter dem schwachen PC-Markt. Unter dem Strich fallen die Quartalsergebnisse aber deutlich besser als erwartet aus. Das gefällt auch den Anlegern.

Microsoft legt bei Umsatz und Gewinn zu

Dank anhaltend starken Wachstums im Cloud-Geschäft hat Microsoft zum Jahresende besser verdient als erwartet. Verglichen mit dem Vorjahreswert stieg der Überschuss im Geschäftsquartal bis Ende Dezember 2016 von 5,0 auf 5,2 Milliarden Dollar (zirka 4,9 Milliarden Euro), wie der Konzern am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Erlöse wuchsen um gut ein Prozent auf 24,1 Milliarden Dollar.

Die Ergebnisse übertrafen die Prognosen der Analysten deutlich. Die Microsoft-Aktie legte nachbörslich leicht zu. Mit rund 500 Milliarden Dollar ist Microsoft derzeit hinter Apple und der Google-Mutter Alphabet der Konzern mit dem dritthöchsten Börsenwert.

Microsofts Sorgenkind bleibt das klassische PC-Geschäft - hier sank der Umsatz um fünf Prozent auf 11,8 Milliarden Dollar. Die Gaming-Sparte mit der Spielkonsole Xbox konnte den negativen Trend im vergangenen Quartal bei einem Umsatz von 3,595 Milliarden US-Dollar (minus drei Prozent) kaum abfedern. Experten führten das auf sinkende Konsolenpreise und das schrumpfende Verkaufsvolumen vor allem bei der Xbox 360 zurück.

Bei der Zahl der monatlich aktiven Xbox Live-Mitglieder verzeichnete Microsoft dagegen ein Plus von 15 Prozent. Damit kam man auf einen neuen Rekordwert von mehr als 55 Millionen Nutzern. Allerdings wirft das Unternehmen hier traditionell alle Live-Accounts auf Konsolen, Windows 10 und den Windows Mobile-Systemen in einen Topf, so dass eine nähere Aufschlüsselung beispielsweise in Bezug auf den Xbox One-Erfolg nicht möglich ist.

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