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Star Wars Force Arena für iOS und Android: Mobiler Krieg der Sterne

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Test zu Star Wars Force Arena | Echtzeit-Strategie | iOS, Android  

Mobiler Krieg der Sterne

07.02.2017, 15:46 Uhr | (jr / ams), Richard Löwenstein

Star Wars Force Arena für iOS und Android: Mobiler Krieg der Sterne. Die taktisch geprägte Konfrontation großer Helden und ihrer Verbände aus dem Star Wars-Universum sorgt für gute Unterhaltung. (Quelle: Lucasfilm / Disney)

Die taktisch geprägte Konfrontation großer Helden und ihrer Verbände aus dem Star Wars-Universum sorgt für gute Unterhaltung. (Quelle: Lucasfilm / Disney)

Eine Arena. Zwei gehen rein, einer geht raus. Nach diesem simplen MOBA-Spielprinzip funktioniert "Star Wars Force Arena". Das Echtzeit-Strategiespiel für iOS- und Android-Systeme wirft eine attraktive Lizenz in die Schlacht und macht auch sonst vieles richtig. Die Kämpfe zwischen zwei bis vier Online-Spielern sehen prima aus, steuern sich geschmeidig und punkten dank raffinierter Kampfkarten-Mechanik mit Tiefgang. Einziger Haken: Durch die Free-to-Play-Bezahlstruktur wird das Vergnügen auf die Dauer teuer. 

Attraktive Konstellation 

Die Basisidee verspricht spannende Unterhaltung für unterwegs: Je ein Held betritt auf Seite der Rebellen und des Imperiums die Arena. Beide bekämpfen sich und die herbeieilenden KI-Einheiten, bis der Schildgenerator einer Partei zerstört ist.

Star Wars Force Arena fokussiert anfangs auf Online-Wettkämpfe zweier Online-Mitspieler. Erst nach dem Rangaufstieg und der Freischaltung der entsprechenden Option ist Teamwork im 2-versus-Modus erlaubt. Die Helden lassen sich per simplen Touchgesten durch die Landschaft führen und attackieren automatisch. Inmitten der Arena bilden Felsen und Schluchten Deckung und Hindernis; außerdem wollen statische Geschütztürme und vom Gegenpart platzierte Panzer und andere Einheiten überwunden sein.

Heldenfiguren aus dem Star Wars-Universum

Welcher Held sich der Herausforderung stellt, bestimmt der Spieler vor Beginn der Partie. Zu Beginn wird man zwangsläufig mit Luke Skywalker unterwegs sein, doch im Spielverlauf stellen sich knapp 40 Figuren zur Wahl. Dann entscheidet der Spieler, ob er Darth Vader mit Han Solo entgegen treten möchte, oder lieber einer neueren Figur, zum Beispiel Jyn Erso aus Rogue One. Jeder Held ist durch individuelle Eigenschaften geprägt, das schafft Raum zur Entfaltung eigener Strategien. Prinzessin Leia zum Beispiel steckt weniger Treffer ein als andere, dafür reagiert reagiert sie auf doppelte Antippen mit ausgesprochen schnellen Sprints – eine nützliche Eigenschaft für flotten Rückzug oder Sturmattacken.

Motivierte Kartensammelei

So richtig an Pfeffer gewinnen die Kämpfe aber erst durch die Möglichkeit, zwecks Verstärkung Verbände herbeirufen zu können. Das gelingt durch simples Antippen von Truppen-Icons rechts unten auf dem Bildschirm. Welche Einheiten dort verfügbar sind, das bestimmt der Spieler vor Beginn der Partie. Ähnlich wie bei Supercells erfolgreichem MOBA-Game „Clash Royale“ wählt er aus Kampfkarten und stellt daraus eine Auswahl - ein sogenanntes Deck - zusammen.

Die Kampfkarten bestimmen also, welche Verstärkung zu gegebener Zeit herbei eilt: Artillerie, Nahkampfscharen, Spähroboter, einen Luftangriff per X-Wing oder Tie-Fighter und vieles mehr. Alles freilich erst, sobald die entsprechenden Kampfkarten freigespielt sind. Nach jedem Sieg Karten erhalten und die Kampfkraft der darin enthaltenen Verbände austesten, das hat eine verblüffend fesselnde Wirkung.

Kluges Gameplay

Jede Einheit bringt ausgeprägte taktische Vor- und Nachteile mit sich. Zum Beispiel sind Elitesoldaten der Rebellen den Standard-Sturmtruppen des Imperiums auf kurze Distanz überlegen, weil sie mit dem Laserspeer hart austeilen. Auf weite Distanz sind sie jedoch äußerst angreifbar.

Diese Eigenheiten kennenlernen und zielführend einsetzen, das hat Pfiff. Je erfahrener der Online-Mitspieler, desto mehr kommt auf eine gute Kombination aus Timing und klugen Einsatz seines wohlsortierten Kartendeck an. Das reizvolle Gameplay gewinnt durch die Hinzufügung der Star Wars-Lizenz nochmal stark. Die detailreich und wiedererkennbar gezeichneten Figuren und Verbände entstammen zum größten Teil den Star Wars-Filmen ab Teil vier.

Wiedersehen mit vertrauen Figuren

Das gibt also ein schönes Wiedersehen mit vielen vertrauten Figuren. Auf Hoth kämpfen sich Held und Verbände durch Eiswüsten, auf dem Mondplanet Endor dominiert das Dschungel-Grün. Doch die Unterschiede sind eher visueller Natur. In der Praxis setzen alle Arenen auf eine vergleichbare kompakte, schlauchartige Struktur. Die Distanzen sind kurz. Niemand muss sich minutenlang in das Areal zum Gegner durchkämpfen, es geht sofort zur Sache. Die Länge der Partien hält sich dadurch in Grenzen: Nach wenigen Minuten erreicht einer der Teilnehmer in aller Regel den Energieschildgenerator des Gegners und trifft damit eine Vorentscheidung.

Was uns gefällt

Über 60 Karten mit Helden, Truppengattungen und Waffensystemen schaltet das Spiel im Lauf der Zeit frei. Manche Karten laden sich nach Benutzung auf, andere sind nur in Kombination mit bestimmten Heldenfiguren einsetzbar, jede Karte beschwört Helden und Einheiten mit ausgeprägten individuellen Eigenschaften. Es gibt also viel zu entdecken. Manche Kartensätze sind seltener als andere. Dadurch steigern die Chance, dass der Gegner sie im Kampf nicht einsetzen wird. Sehr schön: Ein interaktives Tutorial macht Einsteiger mit allen wesentlichen Bedienelemeten und Gameplay-Eigenschaften vertraut. In der Trainingsarena steht ein Computergegner für Übungen bereit.

Was uns nicht gefällt

Das Free-to-Play-Game gibt schon kurz nach Spielstart zu verstehen, dass es sich über Ingame-Käufe finanziert. Zwar erhalten Sieger einer Partie Kampfkarten geschenkt, also neue oder verbesserte Truppenverbände. Die Freischaltung muss man jedoch mit Kristallen bezahlen, von denen es nur alle paar Stunden einige auf das Konto spült.

Wer nicht so viel Geduld hat, muss Freischalt-Kristalle kaufen und mit barer Münzen bezahlen. Das kostet dann zwischen 3 Euro für eine Handvoll Kristalle und bis zu 100 Euro für einen schönen Vorrat. Bei intensivem Spiel läppert sich da schnell ein schönes Sümmchen zusammen.

Fazit

Die taktisch geprägte Konfrontation großer Helden und ihrer Verbände aus dem Star Wars-Universum sorgt für gute Unterhaltung. Das Aufeinandertreffen von Anführern der Rebellen und des Imperiums nebst Verbänden sieht prima aus und steuert sich geschmeidig. Durch die Integration von Kampfkarten gewinnt das MOBA-Gameplay an Tiefe und Finesse. Durch sein Star Wars-Aroma gewinnt das Ganze zusätzlich an Reiz. 

Infos zum Spiel

Titel: Star Wars Force Arena
Genre: Echtzeit-Strategiespiel
Publisher: Lucasfilm / Disney
Hersteller: Netmarble
Release-Termin: Im Handel
Preis: Free-to-Play-Spiel mit optionalen Bezahl-Inhalten
System: Android, iOS
USK-Freigabe: Ab 0 Jahren
Wertung: Gut

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