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Dirt 4 kommt für PC, PS4, Xbox One: So viel Fun macht das Rennspiel

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Hands-on-Preview zu Dirt 4 | Rennspiel | PC, PS4, Xbox One  

Links vier, über Kuppe

15.02.2017, 17:38 Uhr | Sönke Siemens (jr / ams) , Medienagentur plassma

Dirt 4 kommt für PC, PS4, Xbox One: So viel Fun macht das Rennspiel. Die erste Begegnung mit dem neuen Rennspiel Dirt 4 hinterlässt einen tollen Eindruck. (Quelle: Koch Media)

Die erste Begegnung mit dem neuen Rennspiel Dirt 4 hinterlässt einen tollen Eindruck. (Quelle: Koch Media)

Überraschung für Rennspiel-Fans: Ohne große Vorwarnung haben Entwickler Codemasters und Publisher Koch Media Ende Januar den nächsten Ableger der traditionsreichen Rennspiel-Serie "Dirt" angekündigt. t-online.de/spiele war auf der Veranstaltung in London und hat neue Features wie den Streckengenerator, Landrush-Rennen und vieles mehr im Detail ausprobiert. In diesem Sinne: Bühne frei für "Dirt 4", welches hierzulande bereits am 9. Juni auf PC, PS4 und Xbox One Vollgas geben soll. 

Fühlt sich toll an

Unser Erstkontakt mit Dirt 4 beginnt im Schalensitz eines hervorragend ausgestatteten Racing-Cockpits. Das Thrustmaster-Lenkrad fest in der Hand, brettern wir in einem Affenzahn eine australische Landstraße entlang. Staub wirbelt durch die Luft, Zuschauer jubeln frenetisch, und spätestens, als unser Wagen mit Vollgas eine schlaglöchrige Gerade entlangbrettert, wissen wir: Dirt 4 fährt sich einfach großartig.

Hauptgrund hierfür ist die grandiose Fahrphysik. Sie steht der von "Dirt Rally" in nichts nach und wurde laut Codemasters in vielen Bereichen verfeinert. Das Ergebnis jedenfalls begeistert: Egal, ob Drifts durch matschige Haarnadelkurven, Zusammenstöße mit Streckenrandobjekten oder Verbremser vor kritischen Lenkmanöver - der Wagen reagiert in jeder automobilen Lebenslage sehr glaubhaft und lässt den Spieler genau das dank hervorragender Force-Feedback-Effekte auch spüren.

Mehr Hilfen für Einsteiger

Weil Dirt 4 im Gegensatz zu Dirt Rally ein noch breiteres Publikum ansprechen möchte, stellt das Spiel gleich zu Beginn die Frage nach dem gewünschten Schwierigkeitsgrad. Entscheiden Sie sich dabei für den Pro-Modus, gibt’s das volle Programm, sprich keinerlei Fahrhilfen. Rallye-Grünschnäbel hingegen sind im Normal-Modus besser aufgehoben. Hier wurden zahlreiche Fahrhilfen bereits zugeschaltet, können auf Wunsch aber auch jederzeit stufenweise angepasst werden. Gleiches gilt für die Stärke der KI-Gegner und die Anzahl der verfügbaren Rücksetz-Manöver, wenn der Wagen mal wieder einen Hang hinunterkullert.

Wichtig: Um den Simulationscharakter des Spiels zu unterstreichen und die Herausforderung zu wahren, fehlt die Rückspul-Funktion vorheriger Dirt-Teile komplett.

Vielfalt ist Trumpf

Zum Start am 9. Juni 2017 soll Dirt 4 eine Vielzahl von Spielmodi bieten, allen voran klassische Rallye-Wettbewerbe mit immer schwieriger werdenden Zeitfahr-Prüfungen in Australien, Schweden, Spanien, USA und Wales. Wichtigste Neuerung in diesem Zusammenhang: Standen in vorherigen DirtTeilen in der Regel 35 bis 50 unterschiedliche Etappen zur Auswahl, dürfen Sie in Dirt 4 erstmals auf unendlich vielen Pisten neuen Bestzeiten hinterherjagen. Möglich macht das ein pfiffiger Streckengenerator namens "Your Stage".

Die Funktionsweise ist denkbar einfach: Nach der Wahl von Land, Wetterbedingungen und Tageszeit bestimmen Sie anhand von zwei Schiebereglern die Länge und Komplexität der nächsten Etappe. Anschließend auf "Generieren" klicken, und los geht’s. Unzufrieden mit dem Ergebnis im Vorschaufenster? Kein Problem: Ein weiterer Klick auf "Generieren" genügt, schon basteln clevere Algorithmen die nächste Strecke zusammen.

Sechs Jahre Entwicklungszeit

Im Gespräch mit t-online.de/spiele geht Clive Moody, Senior Executive Producer, weiter ins Detail. "Streng genommen ist dieses Feature schon viele, viele Jahre bei uns in Planung. Die Idee selbst keimte bereits am Ende der Entwicklung von 'DiRT 3' auf, also im Jahr 2011", sagt Moody. "Heute jedoch haben wir endlich die Technologie, sie umzusetzen. Eine Schwierigkeit bestand zum Beispiel darin, sicherzustellen, dass die Umgebung auch wirklich organisch aussieht." So viel vorweg: Ja, das tut sie. Egal, ob der Algorithmus nun eine kurze, eher harmlose Kaffeefahrt oder einen mehr als zehnminütigen Höllenritt voller Schikanen ausspuckt - das Gebotene wirkt tatsächlich so, als hätte es ein Leveldesigner höchstpersönlich entworfen.

Der große Vorteil prozedural generierten Strecken liegt auf der Hand. Denn genau wie der Rallye-Fahrer in der Realität weiß auch der Spieler nie, was genau auf ihn zukommt. Zwar kann man sich auf die präzisen Anweisungen des Co-Piloten verlassen, ein Auswendiglernen der Strecke wie in vorherigen Teilen der Serie ist jedoch keine Option mehr, was den Nervenkitzel natürlich spürbar steigert. Prima: Im fertigen Spiel soll es zudem möglich sein, Your-Stage-Strecken mit anderen Dirt-4-Piloten übers Internet zu teilen - Cross-Plattform-Abgleich von Geist- und Bestzeiten inklusive.

Die Grenzen von Your Stage

Your Stage ist eine wirklich grandiose Idee und technisch hervorragend umgesetzt. Zum jetzigen Zeitpunkt müssen Fans jedoch mit generierten Strecken vorliebnehmen. Ein manuelles Editieren des Streckenverlaufs wie bei "Trackmania", "Mod Nation Racers" oder "Ridge Racer Unbounded" ist nicht vorgesehen.

Ebenfalls erwähnenswert: Spielt man immer und immer wieder in ein und demselben Setting, fällt auf, dass die Programmroutinen zwar stets neue spannende Strecken hervorbringen, grafische Elemente sich dabei jedoch mit schöner Regelmäßigkeit wiederholen. Besonders fiese Haarnadelkurven zum Beispiel sahen im Probespiel fast immer sehr ähnlich aus. Mal abwarten, ob das finale Spiel hier noch mehr optische Abwechslung bietet.

Ohne Rücksicht auf Verluste

Nebst einem Blick auf Teile des Karrieremodus und den Strecken-Generator erlaubte die Pre-Alpha-Fassung zudem erste Probefahrten im Modus Landrush. Gemeint sind Rundkurs-Rennen für bis zu acht Teilnehmer, die an Bord von PS-starken Buggys, Trucks oder Crosskarts gegeneinander antreten. Spannend hierbei: Weil die Kurse übersät sind von Hügel und Mulden, Rempeln keinen Regelverstoß darstellt und auch die Künstliche Intelligenz ordentlich was auf dem Kasten hat, reiht sich ein Aufreger-Moment an den nächsten. Hingegen schade: Splitscreen-Rennen sind in diesem Modus bisher nicht möglich.

Was uns gefällt

Grafisch lief die Pre-Alpha-Fassung bereits durchweg mit 60 Bildern pro Sekunde und überzeugte mit vielen netten Details, die man aus Dirt Rally so noch nicht kannte. Gleich mehrfach erspähten wir zum Beispiel am Streckenrand liegen gebliebene Fahrzeuge der Konkurrenz. Anderenorts sauste die Quadcopter-Drohne eines TV-Senders direkt über die Windschutzscheibe unseres Boliden hinweg.

Schön zudem, dass die Fahrzeuge mit fortschreitendem Rennverlauf immer weiter verdrecken, Fahrzeugteile bei Unfällen tatsächlich abbrechen und der Fuhrpark mit über 50 Vehikeln bereits sehr üppig ausfällt. PS4-Pro-Optimierungen sind ebenfalls bestätigt.

Was uns nicht gefällt

Viele Spielmodi waren in der bisher gezeigten Pre-Alpha-Version noch nicht freigeschaltet. Wir können Ihnen also weder verlässlich sagen, wie gut sich Rallye-Cross-Wettbewerbe in Dirt 4 anfühlen, noch was genau es mit den sogenannten Joyride-Veranstaltungen auf sich hat. Bisher beschreibt Codemasters letztere vor allem als Mix aus Zeitrennen, Schrottrennen und spannenden Herausforderungen in offenen Arealen.

Aber auch die vielversprechend klingende Dirt Fish Rallye School - eine Art Fahrertraining für Novizen - wollten die Briten bisher nicht präsentieren. Nicht zu vergessen die genaue Struktur des Karrieremodus. Codemasters zufolge soll es jedoch auch hier wieder darum gehen, gewonnenes Geld clever in Fahrzeug-Upgrades, neue Vehikel sowie ein immer besseres Team aus Mechanikern, Ingenieuren und Rennfahrer zu investieren.

Fazit

Famose Fahrphysik auf Augenhöhe mit der von Dirt Rally, exzellente Force-Feedback-Effekte, ein sehr zuverlässig arbeitender Streckengenerator und fetzige Landrush-Rennen mit überraschend aggressiven KI-Gegnern - die erste Begegnung mit Dirt 4 hinterlässt einen tollen Eindruck. Schade nur, dass Codemasters zahlreiche vielversprechende Gameplay-Komponenten wie Joyride oder die Rallye School bisher noch nicht anspielen ließ. Sollten aber auch die den hohen Erwartungen standhalten, steht einer weiteren Meisterleistung nichts mehr im Weg.

Infos zum Spiel

Titel: Dirt 4
Genre: Rennspiel
Publisher: Koch Media 
Hersteller: Codemasters
Release-Termin: 9. Juni 2017
Preis: zirka 50 Euro (PC) / zirka 65 Euro (Konsolen)
System: PC, PS4, Xbox One
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Eindruck: Gut

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