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Phoning Home: Will auch nach Hause telefonieren

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Test zu Phoning Home | Survival-Adventure | PC  

Will auch nach Hause telefonieren

16.02.2017, 14:43 Uhr | Olaf Bleich (jr / ams) , Medienagentur plassma

Phoning Home: Will auch nach Hause telefonieren. Die Abenteuer des sympathischen Roboters Ion wecken Emotionen und motivieren mit einer hübschen, offenen Spielwelt. (Quelle: Ion Lands)

Die Abenteuer des sympathischen Roboters Ion wecken Emotionen und motivieren mit einer hübschen, offenen Spielwelt. (Quelle: Ion Lands)

Survival-Spiele wie "DayZ" sind meist düster und grausam. Darin kämpfen Spieler gemeinsam oder gegeneinander um das nackte virtuelle Überleben. Das vom Berliner Studio Ion Lands entwickelte "Phoning Home" ist anders: Der als Einzelspieler-Abenteuer konzipierte PC-Titel kombiniert die Intention von Steven Spielbergs Filmklassiker "E.T." mit dem Grafik-Charme des Animationsstreifen "WALL·E". 

Abgestürzt!

Der Beginn von Phoning Home ist eindeutig an Steven Spielbergs Science-Fiction-Klassiker "E.T." aus dem Jahr 1982 angelehnt: Ein Raumschiff stürzt ab - und im Inneren der Maschine befindet sich ein kleiner Roboter namens Ion. Ähnlich wie in "No Man's Sky" muss der Spieler sich nach dem Crash erst einmal in der Welt zurechtfinden. Schwierig genug, denn zu Beginn weiß man noch nicht einmal, auf welchem Planeten man sich überhaupt befindet.

Eins steht jedoch schon nach wenigen Sekunden fest: Entwickler Ion Lands erschafft auf Basis der Unity-Grafik-Technologie wunderschöne Landschaft mit herrlicher Vegetation und bezauberndem Panorama. Lediglich einige technische Patzer wie etwa Clipping-Fehle trüben den Gesamteindruck etwas.

Im Gegensatz zu anderen Survival-Spielen setzt Phoning Home zudem auf einen ungemein niedlichen Protagonisten. Ion erinnert nicht von ungefähr an den sympathischen Müllroboter WALL·E - binnen weniger Augenblicke baut der Spieler eine emotionale Verbindung zu dem putzigen Geselle auf.

Sammeln und bauen

Aber allzu viel Zeit zum Bewundern der prächtigen Grafik bleibt einem nicht - schließlich benötigt Ion Energiezellen zum Überleben. Für diese bedarf es jedoch wertvoller Ressourcen - und die findet man nun mal in der großen, weiten Welt. 

In Phoning Home dreht sich letztlich alles um das Erforschen des Planeten. Wie schon in No Man's Sky greift der Spieler zur Navigation auf Raketendüsen zurück. Mit diesem zeitlich begrenzten Schub fliegen Sie kurzerhand auf Berge oder schweben auf Felsformationen. Darüber hinaus greifen Sie im Spielverlauf auch auf Teleporter zurück und beamen sich so von einem Punkt zum nächsten. Das erspart mühsames Herumprobieren und erleichtert das Erforschen deutlich.

Das Auskundschaften des fremden Sterns fühlt sich bisweilen recht einsam an. Zwar verfügt Ion mit der Bord-KI und einem späteren Begleiter durchaus über Gesellschaft, dennoch entsteht schnell das Gefühl des Alleinseins. Ion trifft nicht etwa auf Zivilisten oder andere Überlebende, die Welt von Phoning Home ist - von ein paar Tieren abgesehen - leer. Das ist in diesem Fall aber keine Kritik, sondern durchaus ein Pluspunkt: In Kombination mit dem kleinen Roboter erschafft Phoning Home so eine wirklich stimmige Atmosphäre, die sich von vielen anderen Survival-Spielen stark unterscheidet.

Einfaches Überlebenstraining

Motivierend: Immer wieder entdecken Sie in Phoning Home neue Landstriche und damit frische Ressourcen. Diese wiederum benötigt man zum Verbessern der kleinen Maschine und zum Erschaffen neuer Technologien. Das Baumenü ist einfach und handlich, gerade mit Maus und Tastatur funktioniert die Steuerung sehr ordentlich.

Lediglich die Kämpfe gehören nicht zu den Stärken des Spiels. Kommt es mal zu kleineren Reibereien mit der örtlichen Fauna, prügelt man zunächst etwas unwirsch mit einer Eisenstange auf sie ein. Die Kontrollen sind weder sonderlich präzise noch allzu direkt. Glücklicherweise spielen Auseinandersetzungen keine große Rolle in Phoning Home.

Mit zunehmendem Fortschritt erweitern dafür kleine Rätsel den Spielablauf. Diese lockern die Erkundung und das ständige Ressourcen-Management zunehmend auf, ohne den Spieler dabei zu überfordern. Überhaupt ist Phoning Home kein bockschweres Survival-Abenteuer, sondern auch für Einsteiger durchaus lösbar. Profis könnten sich hingegen gelegentlich unterfordert fühlen.

Was uns gefällt

Phoning Home erschafft sein eigenes kleines Universum und stellt seinen drolligen Helden Ion ins Zentrum des Geschehens. Zwar dreht sich nicht alles um den kleinen Roboter, doch sein Weg zurück nach Hause geht einem dennoch ans Herz. Die Mischung aus dem Erkunden der Spielwelt, der Beschaffung von Ressourcen und dem Lösen kleiner Puzzles macht hier letztlich den Reiz aus. Die schöne Grafik und die stimmige Akustik tragen ihren Teil zu einem insgesamt gelungenen Spielerlebnis bei.

Was uns nicht gefällt

Phoning Home besitzt ähnlichen Schwäche wie das artverwandte No Man's Sky: Nachdem man sich anfangs kaum an der wunderschönen Spielwelt satt sehen kann, gelingt es dem Survival-Abenteuer später nur schwer, neue Gameplay-Akzente zu setzen. Die Aufgaben fühlen sich insgesamt zu leicht an, speziell erfahrene Spieler werden nicht gefordert. Dazu plagen das Spiel kleinere technische Probleme.

Fazit

Man kann dem kleinen Ion einfach nicht böse sein: Die Abenteuer des sympathischen Roboters wecken Emotionen und motivieren mit einer hübschen, offenen Spielwelt. Trotz einiger Macken sollten Liebhaber leichtgängiger Survival-Trips einen Blick riskieren, zumal der Kaufpreis mit gerade mal 20 Euro sehr moderat ausfällt.

Infos zum Spiel

Titel: Phoning Home
Genre: Survival-Adventure
Publisher / Hersteller: Ion Lands
Release-Termin: Im Handel
Preis: zirka 20 Euro 
System: PC
USK-Freigabe: Ab 0 Jahren
Wertung: Gut

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