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Nintendo Switch: Geleakte Infos basierten auf gestohlenen Geräten

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Neue Spielkonsole  

Nintendo Switch: Geleakte Infos basierten auf gestohlenen Geräten

20.02.2017, 15:14 Uhr | jr / ams

Nintendo Switch: Geleakte Infos basierten auf gestohlenen Geräten. Nintendo Switch (Quelle: Nintendo)

Neue Spielkonsole Nintendo Switch (Quelle: Nintendo)

Wie jetzt bekannt wurde, basieren die in der letzten Woche von glücklichen Kunden geleakten Infos zur Nintendo Switch-Konsole nicht auf versehentlich vorab gelieferten Geräten, sondern wurden mit gestohlenen Geräten ermittelt. Die Polizei hat die Diebe ermittelt und Hersteller Nintendo inzwischen rechtliche Schritte eingeleitet.

Nintendo Switch: Der neue Hoffnungsträger 

Die fraglichen Switch-Konsolen wurden von Mitarbeitern eines US-Großhändlers gestohlen und zum Teil weiterverkauft.

"Zu Beginn der vergangenen Woche haben einige Personen die Behauptung aufgestellt, von einem nicht näher genannten Händler eine kleine Anzahl von 'Nintendo Switch'-Geräten erworben zu haben. Wie Nintendo herausfinden konnte, wurden diese Exemplare in einem einzelnen Vorfall von Mitarbeitern eines US-Großhändlers gestohlen und es kam zu einem illegalen Weiterverkauf. Die Beteiligten wurden identifiziert, haben ihre Stellung verloren und sind Gegenstand der Ermittlungen bei den örtlichen Strafverfolgungsbehörden.", erklärt der japanische Hersteller den Sachverhalt.

Die Switch-Konsole ist der große Hoffnungsträger, nachdem das sich das Vorgängermodell Wii U schlecht verkauft und für hohe Verluste gesorgt hat. Nintendos Vision ist, dass man mit der Switch mit ihrem Touchscreen zum einen unterwegs spielt, sie aber auch mit Hilfe des Docks als Heimkonsole benutzt. Zum Lieferumfang gehören zudem zwei Handgelenkschlaufen für die Joy-Cons, ein HDMI-Kabel und ein Netzteil für die Station. Nintendo plant die Switch in zwei Farbversionen: eine mit grauen Joy-Cons und eine mit Controllern in Rot und Blau. 

Die Switch besteht aus aus einem 6,2-Zoll-Tablett mit kapazitivem Touch-Screen, an dessen Seiten sich zwei kleine Controller einhängen lassen. Die Auflösung des Tablet-Teils liegt bei 1280 x 720 Pixel. Dazu verfügt das Gerät über 32 GB internen Speicher. Dieser kann mit einer Micro-SDHC- und einer Micro-SDXC-Karte mit bis zu 2 Terabyte Kapazität erweitert werden. Aufgeladen wird das Gerät per Netzteil mit USB-C-Anschluss. Über die als reiner Ladeadapter dienende Docking-Station kann man die Konsole via HDMI zuhause mit dem TV-Gerät verbinden. Der Akku der Switch soll abhängig von der Beanspruchung durch das jeweilige Game im mobilen Einsatz für eine Spielzeit zwischen zweieinhalb und sechseinhalb Stunden reichen.  

Fester Bestandteil der Konsole sind zwei vielseitig nutzbare Controller (Joy-Cons). Sie lassen sich links und rechts ans Handheld, aber auch an eine mitgelieferte Joy-Con-Halterung fürs TV-Gaming anstecken. Achtung: Das mitgelieferte Joy-Con-Mittelteil ist nicht ladefähig. Die Controller können auch unabhängig voneinander in den Händen gehalten und verwendet werden - von einem oder auch von zwei Spielern im Multiplayer-Modus. Weil man den Handheld dann nicht halten kann, ist in dem Gerät ein Aufsteller integriert.

Weil jeder Joy-Con nicht nur über einen kompletten Tastensatz, sondern zudem über eigene Sensoren verfügt, ist in Spielen auch eine unabhängige Bewegungssteuerung für links und rechts möglich. Am linken Controller findet sich darüber hinaus eine eigene "Share"-Taste. Zunächst lassen sich damit per Klick nur Bilder sichern, später sollen Videos gespeichert und in den sozialen Netzwerken (das gilt freilich nicht für Nintendos Miiverse- oder Strett-Pass-Angebot) geteilt werden können. Im rechten Stick steckt noch ein NFC-Funkmodul zum Datenaustausch mit Spielfiguren sowie eine Infrarot-Bewegungskamera, die etwa in bestimmten Spielen Objekte - wie etwa die Hände der Spieler - und ihre Bewegungen identifizieren können. 

Der integrierte Vibrations-Motor soll den Spielern ein exaktes haptisches Feedback auf ihre Aktionen liefern. Der Rüttel-Mechanismus ist nach Angaben des Herstellers so fein abgestuft, dass man zum Beispiel realistisch den Effekt erzeugen kann, als halte man ein Glas mit Einwürfeln in der Hand, das allmählich mit Flüssigkeit gefüllt wird. 

Die Zubehör/Ersatzteil-Preise für die Controller und das Dock sind happig: Für einen einzelnen Controller ruft Nintendo laut einem Polygon-Bericht rund 50 Euro auf. Für ein Paar werden zirka 80 Euro fällig. Das Dock soll extra rund 90 Euro kosten, während der separat erhältliche Aufladeadapter für die Joy-Cons zirka 30 Euro kostet.

Mehr als 80 Games in der Pipeline 

Insgesamt seien schon jetzt rund 80 Spiele für die Switch in Entwicklung, betonte Nintendo. Der Mangel an attraktiven Games war das große Problem der Wii U. Jetzt kommen populäre Titel wie "Fifa" auf Nintendo-Konsolen zurück. Bethesda hat eine Skyrim-Portierung in der Pipeline, während Team Ninja die "Fire Emblem Warriors" in die Schlacht werfen will. Monolith plant, den zweiten Teil des Rollenspiels "Xenoblade Chronicles" für die Switch auf den Markt zu bringen. Ubisoft wird mit "Just Dance 2017", der "Rayman Legends Definitive Edition" und "Steep" die Switch unterstützen, während Konami exklusiv "Super Bomberman R" spendiert.

Gleich zum Start am 3. März steht das von Fans seit langem erwartete neue Spiel aus der "Zelda"-Reihe - "Breath of the Wild" - zur Verfügung. Zum Jahresende folgt mit "Super Mario Odyssey" ein Spiel, in dem Nintendos Kultfigur in einem realistischen Open World-Stadtszenario unterwegs ist. Interessant dabei ist der neue "Mützen"-Move: Mario kann seine Kopfbedeckung wie einen Frisbee schleudern und damit per Doppelsprung größere Schluchten überwinden. Mit dem Fun-Shooter "Splatoon 2" und dem Arcade-Rennspiel "Super Mario Kart 8" sollen weitere Nintendo-Eigenmarken den Erfolg der Switch fördern. 

Bezeichnend sind aber auch die großen Lücken im Third Party-Bereich, die schon der Wii U nicht bekamen. Auf der Präsentation der Switch glänzten Branchengrößen Activision und Take 2 mit Abwesenheit. 

Zum ersten Mal verzichtete Nintendo bei einer Konsolen-Neuvorstellung auf Regionalcodes bei den Spielen. Vorteil für die Sspieler: Sie können auf Importe zurückgreifen. Beispielsweise können sich europäische Gamer bei Bedarf auch Titel aus Japan und den USA besorgen, die dort früher verfügbar sind. Ausgeliefert werden sie entweder als DLC oder auf Speicherchips. Im offiziellen Nintendo Store inzwischen die ersten Preise für Nintendo Switch-Games aufgetaucht. Dabei liegt der Preisrahmen zwischen 50 und 60 Dollar pro Spiel. 

Beim mobilen Spielen arbeitet die Switch mit einer Auflösung von 720p. Im Dock steigt die volle Leistung der Switch zur Verfügung (hier fällt die aus Energiespargründen etablierte Drosselung im Mobilbetrieb weg), und die Auflösung wird auf 1920 x 1080 Pixel hochgezogen. Dann steht auch die klassische 5.1-Dolby-Soundausgabe zur Verfügung. 

Zum gemeinsamen Spielen über das Internet wird wie bei der Konkurrenz ein kostenpflichtiges Abo notwendig sein. Aber auch an den lokalen Multiplayer-Part hat Nintendo gedacht. Bis zu acht Switch-Konsolen sollen per WLAN miteinander in Verbindung treten können. Ziel ist es, Spiele anzubieten, bei denen sich die Gegner via Joy-Controller direkt vor dem Bildschirm duellieren können. 

Die Switch kommt am 3. März zum Preis von rund 300 US-Dollar auf den Markt.

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