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Basketball: Köln 99ers müssen Insolvenz anmelden

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Basketball  

Köln muss Insolvenz anmelden

22.01.2008, 13:59 Uhr | sid, dpa

Kölns Misan Nikagbatse (Foto: imago)Kölns Misan Nikagbatse (Foto: imago) Basketball-Bundesligist Köln 99ers hat überraschend einen Insolvenzantrag gestellt. Als Grund gab der Pokalsieger an, dass der Hauptsponsor seine vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr einhalten kann. Den Kölnern, die jeweils sechsmal Meister und Pokalsieger waren, droht damit der Zwangsabstieg. Die Bestürzung bei den Kölnern war groß. "Sie können sich vorstellen, dass die Mannschaft und der Verein nicht gerade fröhlich darauf reagiert haben. Alle sind traurig", sagte der Pressesprecher der 99ers Jan Odendahl.

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Namenssponsor zieht sich zurück

Die Entwicklung hatte sich bereits in den vergangenen Tagen angedeutet, als der langjährige Mäzen und Aufsichtsratsvorsitzende Herbert Zimmer die Kölner vor vollendete Tatsachen gestellt hatte. Er könne und werde seine wirtschaftlichen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht erfüllen, hieß es auf der Internetseite der 99ers. Bereits zu Saisonbeginn musste sich der Verein von Rheinenergie Köln in Köln 99ers umbenennen, weil sich der Energie-Riese als Namenssponsor zurückgezogen hatte.

"Können die Lage aktuell nicht wirklich überblicken"

Auch für die BBL kam die Entscheidung unerwartet. "Das kommt für uns sehr überraschend", sagte Jan Pommer. Der BBL-Geschäftsführer will so schnell wie möglich mit dem bestellten Insolvenzverwalter Kontakt aufnehmen, um prüfen zu lassen, ob die Weiterführung des Spielbetriebs beabsichtigt ist. "Wir können die Lage aktuell nicht wirklich überblicken. Unsere Verantwortung liegt darin, mit dem Insolvenzverwalter zu sprechen, wie er die Lage sieht", sagte Pommer.

Wettbewerbsverzerrung soll verhindert werden

Es gebe zwei Varianten. "Entweder, er stellt alle Bemühungen ein oder er sieht Potenzial", sagte Pommer. Er betonte, dass bei einer Aufrechterhaltung des Spielbetriebs der Kölner die zentrale Aufgabe der BBL das sportliche Fair Play sei. "Wir wollen keine Wettbewerbsverzerrung", sagte Pommer. Beim Weggang aller Topspieler und dem damit verbundenen Einsatz von Nachwuchskräften wäre dies aber wohl der Fall. "Wir sind gesprächsbereit. Wir werden ein weiteres Mitspielen der Kölner sehr wohlwollend prüfen. Die Kölner 99ers sind ein sehr geschätzter Klub", sagte Pommer.

Köln der erste Absteiger?

In den nächsten Tagen wird sich entscheiden, ob der Bundesliga- Achte zum nächsten Spiel gegen Tübingen antritt. "Ich hoffe, dass sie weiterspielen. Aber das ist abhängig, was der Insolvenzverwalter und die Spieler sagen", erklärte BBL-Sprecher Dirk Kaiser. Sollte die weitere Teilnahme an der Meisterschaft nicht möglich sein, stünde Köln als erster Absteiger fest. "Dann wird die Tabelle korrigiert, alle Ergebnisse werden aus der Wertung genommen und wir spielen mit 17 Mannschaften zu Ende", sagte Kaiser.

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