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Berlin nimmt den Meister auseinander

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Basketball-Bundesliga  

Berlin nimmt den Meister auseinander

14.04.2008, 00:14 Uhr | sid

Mit einer Demonstration der Stärke beim souveränen 83:68-Sieg im Spitzenspiel gegen Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg hat ALBA Berlin seine Führung in der Basketball-Bundesliga behauptet. Als drittes Team nach ALBA und den Bayer Giants Leverkusen qualifizierten sich die Artland Dragons Quakenbrück bereits am 29. Spieltag sicher für die Playoffs. Nach dem 78:65-Sieg über die Tigers Tübingen kann der Vizemeister aus Niedersachsen (42:16 Punkte) fünf Spieltage vor Ende der Hauptrunde nicht mehr von einem Viertelfinal-Platz verdrängt werden. Schützenhilfe leistete Rekordmeister Leverkusen (44:14), der mit dem 104:86-Sieg bei den Eisbären Bremerhaven (30:28) zwei Punkte hinter ALBA (46:12) Platz zwei festigte.

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Wichtige Auswärtssiege

Im brisanten Kampf um die Playoff-Teilnahme feierten die EWE Baskets Oldenburg mit dem 90:82 bei ratiopharm Ulm und die Telekom Baskets Bonn bei den LTi Gießen 64ers wichtige Auswärtssiege. Einen Rückschlag erlitten dagegen die Phantoms Braunschweig durch die 65:70-Niederlage bei EnBW Ludwigsburg. Die Köln 99ers wahrten ihre Chance dank des 89:78 über die Paderborn Baskets. Neue Hoffnung im Abstiegskampf schöpfte Schlusslicht Science City Jena nach dem 99:85- Sieg im Kellerduell beim Tabellenvorletzten TBB Trier.

Demontage des Meisters

Im Berliner Spitzenspiel legten die Albatrosse gegen Bamberg in einem fulminanten zweiten Viertel (24:5) den Grundstein zur klaren 41:21-Pausenführung und zum zweiten Saisonsieg über den Meister nach dem 80:60 im Hinspiel. Die Vorstellung der lust- und leidenschaftslosen Franken in der mit 8861 Zuschauern ausverkauften Max-Schmeling-Halle kam einer Demontage gleich. Denn sechs Minuten vor Spielende lag das Team von Trainer Dirk Bauermannen mit 47:73 aussichtslos im Hintertreffen. Nadjfeji (14) und Jenkins (13) bei ALBA, Mitchell (16) und Okulaja (15) bei Bamberg waren die besten Werfer.

Oldie Taylor Topscorer bei Leverkusen

Mit einer imponierenden Dreier-Quote (17 von 30) kam Leverkusen zum Erfolg in Bremerhaven, das bereits zur Pause 37:64 aussichtslos zurücklag. Tolliver (18) traf für die Gastgeber am besten, Oldie Taylor (23) war Topscorer bei Leverkusen. Die Kölner lagen gegen Paderborn mit dem überragenden Black (33) ständig in Führung, gerieten in den letzten 40 Sekunden nur kurzzeitig in Not. Bjelica (19), Greene (18) und Schwethelm (18) waren Kölns beste Werfer.

Bonn spielt seine Routine aus

Mit einem furiosen Schlussviertel (27:13) rettete Oldenburg mit den Topscorern Paulding (30) und Longin (18) den Sieg in Ulm. "Wir haben drei Viertel lang sehr gut gespielt, aber leider geht ein Basketballspiel über 40 Minuten", stellte Ulms Coach Mike Taylor fest, der in Gibbs (17) und Finn (17) seine besten Werfer hatte. Lange auf Siegkurs lag Gießen (Rouse/22, Trotter/21), ehe Bonn mit dem überragenden Burrell (25) seine ganze Routine ausspielte.

Green bester Schütze bei Trier

Dank eines starken Auftaktviertels (26:11) und des treffsicheren Duos Ross (21) und Harris (20) kam Ludwigsburg nach zuvor sechs Niederlagen in Serie gegen Braunschweig (Jones/17) wieder zu einem Erfolgserlebnis. Einen "tollen Teamerfolg meiner Mannschaft" lobte Jenas Coach Sean McCaw nach dem Sieg in Trier. Seggelke (22), Miller (18) und Davis (15) steuerten die meisten Punkte zum 5. Saisonsieg bei. Triers beste Schützen waren Green (19) und Phillips (17).

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