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Die Berliner werden ihrer Favoritenrolle gerecht

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Basketball - BBL  

Die Berliner werden ihrer Favoritenrolle gerecht

08.06.2008, 18:16 Uhr | sid, dpa

Aleksandar Nadjfeji (li.) traf gegen seinen Ex-Klub nach Belieben. (Foto: imago)Aleksandar Nadjfeji (li.) traf gegen seinen Ex-Klub nach Belieben. (Foto: imago) Titelfavorit ALBA Berlin hat den ersten Schritt zur achten deutschen Basketball-Meisterschaft gemacht. Der siebenmalige Champion gewann das erste von fünf möglichen Endspielen gegen den Vorrunden-Siebten Telekom Baskets Bonn mit 78:69 (39:30) und ging in der Serie best of five mit 1:0 in Führung. Spiel zwei findet am Mittwoch im neuen 6000 Zuschauer fassenden Telekom Dome in Bonn statt, der eingeweiht wird. Beste Werfer vor 7023 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle waren Aleksandar Nadjefi und Bobby Brwon (jeweils 19 Punkte) für Berlin und Ronald Burrell (16) für die Baskets.

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Berlin mit hohem Tempo

Die Hausherren erwischten im Kampf um die 63. deutsche Meisterschaft den besseren Start. Die Berliner, die den 13. Finaleinzug ihrer 18-jährigen Vereinsgeschichte mit Siegen über die Eisbären Bremerhaven und die EWE Baskets Oldenburg perfekt gemacht hatten, gingen in der Offensive ein hohes Tempo und erarbeiteten sich kurz vor der ersten Viertelpause eine 25:17-Führung.

Bonn mit Zwischenspurt

Die Gäste, die auf dem Weg in ihre vierte Endspielserie Pokalsieger Artland Dragons Quakenbrück und die Skyliners Frankfurt ausgeschaltet hatten, kämpften sich zwar dank einer verbesserten Verteidigung auf 26:27 (14.) heran. Doch der Hauptrundenerste erhöhte den Einsatz, war im Reboundverhalten stärker und legte eine 10:0-Serie (37:26/18.) auf das Parkett.

Albatrosse behielten die Nerven

Auch nach der Halbzeitpause dominierte ALBA. Höhepunkt war ein verwandelter Alley-Oop von Berlins Spielmacher Brian Brown zum 51: 42 (30.). Doch der siebenmalige Champion verpasste es, die Überlegenheit in einen höheren Vorsprung umzumünzen. So konnten die Rheinländer mit einem Dreier von Jeremiah Davis vor dem Schlussabschnitt sogar auf sechs Zähler (47:53) verkürzen. Doch in den letzten zehn Minuten bewiesen die Hauptstädter Nervenstärke und brachten den Vorsprung mit routiniertem Spiel über die Zeit.

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