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Die Mavs brauchen die Verlängerung

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Basketball - NBA  

Die Mavs brauchen die Verlängerung

28.02.2009, 08:43 Uhr | dpa

Dallas Mavericks' Star Dirk Nowitzki (Foto: imago)Dallas Mavericks' Star Dirk Nowitzki (Foto: imago) Dank ihres deutschen Superstars Dirk Nowitzki und Jason Kidd zogen die Dallas Mavericks in ihrem Heimspiel gegen Oklahoma City Thunder so gerade noch den Kopf aus der Schlinge. Zwei Punkte Vorsprung (110:108) gaben letzten Endes nach der Verlängerung (15:13 für Dallas) den Ausschlag zu Gunsten der Gastgeber. Die waren vor allem im dritten Viertel, das sie mit 16:26 Punkten abgaben, eingebrochen und mussten sich schließlich einmal mehr auf Nowitzki verlassen.

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Nowitzki dreht im richtigen Moment wieder auf

Der machte im 58. Saisonspiel allein 17 seiner 41 Punkte im letzten Viertel und in der Verlängerung und meldete sich insofern eindrucksvoll zurück nach seiner leichten Formkrise. Sein Dreier zum 78:87, als auf der Uhr keine fünf Minuten der regulären Spielzeit mehr verblieben waren, gab das Signal zu einem 16:0-Lauf der Mavericks. Die vermeintliche Wende aber hielt nicht: 22,7 Sekunden vor Schluss noch mit 95:90 vorne, brachten zwei erfolgreiche Freiwürfe und ein Dreier die Thunders in die Verlängerung.

Kidd mit 13 Assists

In der riss Nowitzki mit zwei Freiwürfen und einem Dreier zur 103:99-Führung 1:39 Minuten vor dem Abpfiff das Ruder noch herum. Unterstützt wurde Deutschlands bester Basketballer von seinem kongenialen Partner Jason Kidd, der 13 Assists zum Zittersieg der Gastgeber beisteuerte.

Ein Glückssieg

"Das war definitiv ein Glückssieg. Es passiert wirklich nicht alle Tage, dass Du so spät so weit hinten liegst und trotzdem noch die Kurve kriegst", sagte Dirkules schnaufend nach der Superquote im Endspurt der 2:36 Stunden dauernden Partie im heimischen American Airlines Center. Zwölf Punkte lagen die Mavericks vor 20.007 Zuschauern in der Verlängerung schon hinten, bevor Nowitzki wie auch Kidd mit zwei Dreiern noch den späten Coup einleiteten.

Lehren ziehen

Im elften Jahr seiner NBA-Karriere war dem deutschen Nationalspieler zum zwölften Mal eine Ausbeute von 40 und mehr Punkten gelungen - allein in dieser Saison vier Mal. "Wir haben gezeigt, dass wir eine Partie noch drehen können, wenn wir es unter Hoch- und Zeitdruck müssen", meinte Kidd. Der "Ballzauberer" erzielte seine gesamten zehn Punkte in der Verlängerung, nachdem er bis dahin nicht einen seiner fünf Wurfversuche aus dem Feld verwandeln konnte. "Wir haben die Lektion aber jetzt endlich gelernt, um solche Spiele gewinnen zu können und zu müssen."

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Durants frühen Verlust eindrucksvoll kompensiert

Oklahoma musste schon im ersten Viertel auf Kevin Durant verzichten, der sich eine Bänderdehnung im Knöchel zuzog und an Krücken mit einem Spezialschuh am rechten Fuß zur Untersuchung ins Krankenhaus humpelte. "Auch ohne Kevin hatten wir immer eine Chance", ärgert sich Oklahoma City-Forward Jeff Green, der mit 28 Punkten neben Russell Westbrook (33) zu den Besten der Gäste zählte.

Schnelle Chance auf Revanche

"Wir waren vom Glück begünstigt", zog Mavs-Coach Rick Carlisle Bilanz, "Kidd und Dirk machten das Spiel aus, und wir kamen über den Kampf noch einmal davon. So einfach ist das. Wir waren selbst verantwortlich für das, was uns erst ins Hintertreffen geraten ließ." Am 1. März empfangen die Mavericks die Toronto Raptors, bevor es dann schon am 2. März zur Revanche nach Oklahoma City geht.

Platz acht muss es schon sein

Mit dem 110:108 feierte Dallas seinen 35. Sieg der laufenden Saison und behauptete sich in der Eastern Conference der NBA auf dem letzten Playoff-Platz acht. Oklahoma City rangiert mit 13 Siegen aus 58 Begegnungen auf dem vorletzten Platz der 15 Teams starken Eastern Conference.

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