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Basketball: ALBA Berlin und Telekom Baskets Bonn im Pokal-Endspiel

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Basketball  

Traumfinale perfekt: Berlin und Bonn im Endspiel

28.02.2009, 21:05 Uhr | dpa

Julius Jenkins führte ALBA zum Sieg gegen die Skyliners. (Foto: imago)Julius Jenkins führte ALBA zum Sieg gegen die Skyliners. (Foto: imago) Der fünfmalige Cupsieger ALBA Berlin und Vize-Meister Telekom Baskets Bonn bestreiten an diesem Sonntag (15.00 Uhr) das Endspiel um den Pokal der Basketball-Bundesliga.

Die Berliner setzten sich vor 6211 Zuschauern in der Hamburger Color Line Arena im Halbfinale gegen die Deutsche Bank Skyliners Frankfurt mit 81:69 (32:26) durch. Im ersten Vorschlussrunden-Duell hatte Bonn gegen die Giants Düsseldorf deutlich mit 83:62 (32:31) gewonnen. Damit kommt es zur Neuauflage der letztjährigen Finalserie um die deutsche Meisterschaft, in der sich ALBA mit 3:1 behauptet hatte. Düsseldorf trifft im Spiel um Platz drei (12.00 Uhr) auf Frankfurt.

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Skyliners anfangs auf Augenhöhe

Der Topfavorit aus Berlin konnte sich zwei Tage nach dem Ausscheiden aus der Euroleague gegen die Skyliners lange Zeit nicht entscheidend absetzen. Mitte des zweiten Viertels führten die Hauptstädter zwar schon einmal mit zwölf Punkten (30:18), die Hessen kämpften sich aber zurück und glichen zu Beginn des zweiten Durchgangs wieder aus (36:36). Auch in der Folgezeit ließen die Frankfurter den deutschen Meister nicht davonziehen.

Jenkins macht den Unterschied

Erst zu Beginn des Schlussabschnitts gelang es den Berlinern, angetrieben von Julius Jenkins den Gegner abzuschütteln. Bester ALBA- Werfer war Aleksandar Nadjfeji mit 15 Punkten. Außerdem überzeugten Jenkins (14) und Immanuel McElroy (12). Bei den Skyliners trafen Derrick Allen (21), Pascal Roller (13) und Lorenzo Gordon (10) am häufigsten.

Koch: "Wir haben sehr gut verteidigt"

Zuvor hatten die Baskets aus Bonn in einer schwachen Partie die Giants Düsseldorf besiegt. Bei ihrer dritten Top-Four-Teilnahme hatten die Bonner im ersten Durchgang aber mehr Mühe als erwartet. Lediglich 34 Prozent der Würfe beim Bundesliga-Dritten erreichten das Ziel, so dass die Baskets im Rheinderby zur Pause nur mit einem Punkt führten. Erst im dritten Viertel (29:13) verschaffte sich der Favorit angetrieben vom starken Winsome Frazier (22 Punkte) einen entscheidenden Vorsprung und lag vor dem Schlussabschnitt mit 17 Zählern vorne. "Wir haben sehr gut verteidigt. Das war der Schlüssel zum Erfolg", sagte Bonns Trainer Michael Koch.

Leverkusen bäumt sich vergebens auf

Die Düsseldorfer, die in ihrer ersten Saison nach dem Umzug aus Leverkusen auf Anhieb die Pokal-Endrunde erreicht hatten, versuchten zwar noch einmal alles, am Ende setzte sich jedoch die größere Routine der Baskets durch. Neben Frazier trafen bei Bonn Brandon Kyle Bowman (16), Moussa Diagne (12) und Earl J. Rowland (11) zweistellig. Bei den Düsseldorfern, für die es nach zuletzt sechs Punktspiel-Niederlagen in Serie ein weiterer Rückschlag war, erzielten Marc Antonio Carter (14) und Brant Bailey (11) die meisten Punkte.

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