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Basketball - NBA: Orlando Magic fordert Los Angeles Lakers

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Basketball - NBA  

NBA-Finals: Magic fordert die Lakers

03.06.2009, 14:52 Uhr | dpa

Schlüsselduell: Kobe Bryant (re.) von den Lakers gegen Orlandos Dwight Howard. (Foto: imago)Schlüsselduell: Kobe Bryant (re.) von den Lakers gegen Orlandos Dwight Howard. (Foto: imago) Superstar gegen Superman, Favorit kontra Favoritenschreck, Dynastie gegen Disney-World. In den Finals der NBA treffen mit den Los Angeles Lakers und den Orlando Magic zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Während die Kalifornier zum 30. Mal in ihrer glanzvollen Geschichte - und zum sechsten Mal seit 2000 - im Endspiel stehen, hat die Truppe aus Florida erst zum zweiten Mal den Saisonhöhepunkt erreicht. Barack Obama legte sich in seinem Tipp bereits fest. "Die Lakers in sechs Spielen, denke ich", sagte der als Basketball-Fachmann geltende US-Präsident auf die Frage eines Reporters, wem er den Titel zutraue.

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Die Magic erreichten ebenso unerwartet wie verdient die Finalserie. Im Viertelfinale schalteten sie den Titelverteidiger Boston Celtics aus und stoppten anschließend mit den Cleveland Cavaliers auch das beste Team der Vorrunde. "Wir sind sehr happy, aber noch nicht zufrieden", sagte Klubbesitzer Richard DeVos danach. Das Selbstbewusstsein ist nachvollziehbar und angebracht. In der Stadt, die bislang vorrangig durch ihren Erlebnispark Disney-World berühmt war, herrscht ein Basketball-Boom wie nie zuvor. Magic statt Mickey Mouse, Dwight Howard anstelle von Donald Duck.

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Howard ist in Topform

Howard ist das Gesicht des Teams. Der Center erzielte beim entscheidenden Sieg gegen Cleveland 40 Punkte und hat seit seinem Auftritt beim Slum-Dunk-Wettbewerb des All-Star-Games 2008 in einem Superman-Kostüm seinen Spitznamen weg. Wenn der 23-Jährige mit den breitesten Schultern der Liga den Basketball in den Korb knallt, sind Fans und Fachleute gleichermaßen begeistert. Die NBA hingegen nimmt Howards Höhenflüge eher missmutig hin. Denn die Liga hatte auf ein Traumendspiel zwischen Cleveland mit LeBron James und den Lakers mit Kobe Bryant gehofft und dafür bereits in den vergangenen zwei Wochen vielversprechend und vorlaut im Fernsehen geworben.

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Lakers in der regulären Saison ohne Sieg gegen die Magic

"Ich konnte diese Werbespots nicht mehr sehen. Das war einfach unhöflich. Die haben uns gar nicht beachtet, in deren Augen hatten wir keine Chance. Außer uns hat niemand erwartet, dass wir die Serie gewinnen", sagte Howard, der mit Orlando beide Duelle der regulären Saison gegen Los Angeles entschieden und mit Bryant im August in Peking Olympia-Gold gewonnen hatte. Während der Superman am Anfang einer vielversprechenden Karriere steht, will der Superstar endlich beweisen, dass er seinen Klub im Alleingang zur Krone führen kann.

Bryant will den Titel

Zwar wurde Bryant mit den Lakers von 2000 bis 2002 dreimal Meister, stand damals jedoch im Schatten von Shaquille O'Neal. Seit Shaqs Weggang 2004 hat Bryant in den Play-Offs durchschnittlich rund sieben Punkte pro Partie mehr erzielt, aber keinen Titel mehr gewonnen. Experten sind sich daher einig, dass der 30-Jährige noch etwas beweisen müsse. Bryant hingegen bleibt gelassen, bezeichnet derartige Behauptungen als "Blödsinn". "Andere Spieler erreichen nie das Finale. Ich hingegen stehe zum sechsten Mal im Endspiel. Dafür bin ich sehr dankbar."

Jackson winkt der Rekord

Bryant brennt auf Wiedergutmachung. Zum einen verlor er die Finals 2004 gegen Detroit und im Vorjahr gegen Boston. Zum anderen war die 92:131-Pleite im letzten Endspiel bei den Celtics die höchste Niederlage in der Geschichte der NBA-Finals - ausgerechnet für die ruhmreichen Lakers. "Wir mussten den ganzen Sommer mit dieser Schmach leben. Deshalb wollen wir jetzt alles tun, um den Titel zu gewinnen", sagte Phil Jackson. Der Lakers-Trainer strebt seine zehnte Meisterschaft an - und somit einen alleinigen NBA-Rekord.

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