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Basketball  

Weniger Gehalt für die Stars der NBA

13.07.2009, 16:25 Uhr | sid

LeBron James für die Cavalliers im Einsatz. (Foto: imago)LeBron James für die Cavalliers im Einsatz. (Foto: imago) Amerikas Basketballstars müssen den Gürtel enger schnallen. Nach einer in dieser Woche erzielten Vereinbarung können die 30 Klubs der National Basketball Association (NBA) ihre Kader in der kommenden Saison mit nur noch 57,7 Millionen Dollar pro Jahr entlöhnen. Es ist erst die zweite Reduzierung in der 26-jährigen Geschichte der Jahresgehaltsobergrenze (Salary Cap). Für die Spielzeit 2010/11 sollen die Gehälter noch mal um weitere fünf Prozent sinken.

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Einnahmen der Liga an Gehälter gekoppelt

Die Zeiten, als die NBA quasi eine Genehmigung zum Gelddrucken hatte, sind vorbei. Obwohl die Liga in diesem Sommer offiziell von einem geringen Wachstum ausgeht, wird hinter den Kulissen längst mit roten Zahlen jongliert. In einem der "New York Times" zugespielten internen Memo ist von einem möglichen Rückgang der Einnahmen von zwischen 2,5 und 5 Prozent die Rede. Da die Jahresgehaltsobergrenze grundsätzlich mit den Einnahmen der Liga gekoppelt ist, könnte die Salary Cap im nächsten Jahr auf rund 50 Millionen Dollar schrumpfen. "Es ist quasi eine Warnung an die Klubs, verantwortlich zu handeln", sagte Sportfinanz-Experte Larry Coon.

Mavericks nutzen eine Ausnahmeregelung

Das dürfte den Vereinen allerdings speziell im nächsten Sommer extrem schwer fallen. LeBron James und Dwayne Wade sind nur zwei von einer Riege Superstars, die dann gemäß der NBA-Statuten ablösefrei wechseln können. Die reichsten Klubs - wie zum Beispiel die Dallas Mavericks und ihr milliardenschwerer Besitzer Mark Cuban - können sich dank einer Ausnahmegenehmigung allerdings weiter freikaufen.

Luxussteuer kommt Rest der Liga zugute

Wer beispielsweise im letzten Jahr die von der Liga festgesetzte Überziehungsgrenze von 71,15 Millionen Dollar überschritt, wurde mit einer sogenannten Luxussteuer (ein Dollar für jeden Dollar Überziehung) belegt. Als Folge mussten sieben Clubs insgesamt 87,35 Millionen Dollar an die NBA überweisen, die diesen Betrag zu gleichen Teilen an die restlichen 23 Vereine ausschüttete.

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Nowitzkis Mavs werden weiter gepimpt

Die Mavericks zeigten sich von der Regelung unbeeindruckt. Sie verpflichteten in Shawn Marion (Toronto Raptors) einen der besten Allrounder der Liga, der vor allem die mangelnden Defensiv-Werte der Texaner verbessern sollte. Die sportliche Aufwertung des Teams könnte sich im nächsten Sommer fortsetzen. Nach Lage der Dinge werden die Mavs dann Center Erick Dampier vor die Tür setzten und damit die finanziellen Voraussetzungen zur Verpflichtung eines weiteren Superstars schaffen. Der Sportsender ESPN erklärte Nowitzki & Co. deshalb schon mal zum ernsthaften Herausforderer von Titelverteidiger Los Angeles Lakers.

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