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Basketball-EM: Erstes Turnier ohne Nowitzki steht bevor

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Basketball  

Deutschland setzt auf junge Spieler

06.09.2009, 12:19 Uhr | dpa

Der verjüngte DBB-Kader freut sich auf die Europameisterschaft in Polen. (Foto: imago)Der verjüngte DBB-Kader freut sich auf die Europameisterschaft in Polen. (Foto: imago) Die Basketball-EM in Polen steht vor der Tür. Deutschland reist erstmals seit zehn Jahren ohne Superstar Dirk Nowitzki zu einem internationalen Turnier an und auch einige andere erfahrene Spieler sind nicht mehr dabei. Deshalb spricht Bundestrainer Dirk Bauermann bei der EM auch von einem "Höllenritt" für sein Team.

Seine Spieler wollen im Fegefeuer ruhig bleiben und tummeln sich voller Vorfreude auf dem Parkett der Olivia-Halle in Danzig. "Für viele ist es wie Weihnachten, endlich hier zu sein", sagte Bauermann nach der ersten Trainingseinheit, die wegen des zunächst fehlenden Gepäcks erst um 20.00 Uhr absolviert werden konnte.

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Schwerer Auftaktgegner

Mit einer Bescherung dürfte es im Auftaktspiel an diesem Montag (19.15 Uhr) gegen Frankreich allerdings schwer werden. "Die Franzosen haben eine super Mannschaft und sind für mich einer der Kandidaten auf den Titel", meinte der Nationalcoach voller Respekt. Fünf Spieler aus der nordamerikanischen Profiliga NBA werden voraussichtlich im Kader der Equipe tricolore stehen, allen voran Superstar Tony Parker von den San Antonio Spurs.

Der Teamspirit stimmt

Den starken Franzosen setzt das deutsche Team ein Quintett hingegen, das bei der EM erstmals überhaupt internationale Erfahrung sammelt. "Das sagt eigentlich schon alles", erklärte Bauermann, der seine Mannschaft dennoch nicht chancenlos sieht. "Wir haben wieder einen unglaublichen Teamspirit. Das ist etwas, das manchmal viel mehr Wert ist, als alle Klasse."

Frankreich hofft auf den Titel

In der Tat warten die Franzosen trotz zahlreicher Einzelkönner seit vielen Jahren auf den großen Wurf. Für die EM in Polen qualifizierten sie sich gar erst über eine Extrarunde. Dennoch gelten Parker und Co. als Topfavorit der Gruppe B, in der zudem noch Russland und Lettland vertreten sind.

Die Jungen müssen es richten

"Ein Hammerlos", wie Youngster Robin Benzing meint. Der Neu-Ulmer ist einer jener fünf Spieler, die erst in diesem Sommer einer breiteren Öffentlichkeit bekanntgeworden sind. Neben dem 20-Jährigen bilden Tibor Pleiß (19), Elias Harris (20), und Lucca Staiger (21) die junge Rasselbande im deutschen Team. Vor seinem ersten großen Turnier steht zudem der 25 Jahre alte Spielmacher Heiko Schaffartzik. Konrad Wysocki und Tim Ohlbrecht sind erst im zweiten Jahr dabei.

Schnelleres und flexibleres Spiel

Notwendig geworden ist dieser Totalumbruch durch die Absagen von Nowitzki und Chris Kaman sowie die Rücktritte etablierter Spieler wie Pascal Roller oder Mithat Demirel. In der Radikalkur liegt jedoch auch eine Chance. "Durch die Verjüngung spielen wir schneller und variabler als früher", hat Ohlbrecht festgestellt. Ging in der Vergangenheit jeder Ball zu Nowitzki, wird die Last jetzt auf mehrere Spieler verteilt werden müssen.

Eine Überraschung ist möglich

Um sich für die WM im kommenden Jahr zu qualifizieren, müssen die Bauermann-Schützlinge unter die ersten Sechs kommen. Ein schweres Unterfangen, doch die erfolgreiche Vorbereitung hat Zuversicht gegeben. "Ich glaube, es ist sehr viel drin. Wir wollen einige Kritiker überraschen", sagte Nowitzki-Freund Demond Greene, auf den es ebenso ankommen wird wie auf die "Alten" Patrick Femerling, Sven Schultze oder Steffen Hamann. Nowitzki selbst traut dem Team etwas zu. "Die Mischung stimmt. Sie müssen hart verteidigen, dann können sie für eine Überraschung sorgen", sagte der 31-Jährige, der derzeit für die NBA in Südafrika unterwegs ist.

Spanien ist der Topfavorit

Die Franzosen verfolgen indes mit einem Blick auch schon die anderen Gruppen, in denen sich die vermeintliche Konkurrenz um den Titel präsentiert. Vor allem die Spanier mit L.A.-Lakers-Star Pau Gasol und Ausnahmetalent Ricky Rubio zählen neben den Franzosen zu den Topfavoriten. Chancen werden zudem Griechenland, Slowenien und Serbien eingeräumt.

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