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Basketball: Nowitzki unterliegt beim All-Star-Game der NBA vor Rekordkulisse

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Basketball - NBA  

Nur das Happy End fehlt Nowitzki beim All-Star-Game

15.02.2010, 10:09 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Dirk Nowitzki verteidigt beim NBA-All-Star-Game gegen LeBron James. (Foto: ap)Dirk Nowitzki verteidigt beim NBA-All-Star-Game gegen LeBron James. (Foto: ap) Dirk Nowitzki hat die All-Star-Partie der NBA mit der West-Auswahl knapp verloren. Vor der Rekordkulisse von 108.713 Zuschauern im neuen Stadion des Football-Teams Dallas Cowboys unterlag das Team mit Deutschlands Basketball-Superstar dem Osten mit 139:141. Nowitzki genoss sein Heimspiel in vollen Zügen und war mit 22 Punkten zweitbester Werfer seines Teams.

Den Zuschauerrekord bei einem Basketball-Spiel hielten seit 2003 die College-Teams von Kentucky und Michigan State mit 78.129 Besuchern.

NBA Ergebnisse und Tabelle

Auch Kaman mit von der Partie

Nowitzki stand bei seiner neunten Teilnahme am Treffen der besten Basketballer der Welt zum zweiten Mal in der Startformation und insgesamt 27:43 Minuten auf dem Parkett. Neben dem 31-Jährigen war mit Chris Kaman erstmals ein zweiter deutscher Nationalspieler dabei. Der Center von den Los Angeles Clippers kam 10:43 Minuten zum Einsatz und erzielte vier Punkte. Bester Schütze der Partie war Dwyane Wade von den Miami Heat mit 28 Punkten. In der Auswahl des Westens kam Anthony auf 27 Zähler.

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Karl entscheidet sich für den Lokalmatador

Nowitzki hatte ursprünglich nicht in der Startformation des Westens gestanden, da er bei der Abstimmung durch die Fans unter den Forwards nur den dritten Platz hinter Carmelo Anthony und Tim Duncan belegt hatte. Nach der verletzungsbedingten Absage von Kobe Bryant gab Coach George Karl dem Deutschen den Vorzug vor Chancey Billups, der wie Karl bei den Denver Nuggets unter Vertrag steht und als Guard im Gegensatz zu Forward Nowitzki eigentlich der naheliegende Ersatz gewesen wäre. Doch Karl entschied sich für den Lokalmatador der Dallas Mavericks.

Ein Kind der Stadt sichert dem Osten den Sieg

Viel fehlte nicht, und Nowitzki hätte sich als Matchwinner der 59. Ausgabe des Traditions-Duells feiern lassen dürfen. Beim Stand von 137:139 wurde er bei einem Timeout sieben Sekunden vor Schluss von West-Coach George Karl als potenzieller Werfer für den alles entscheidenden Dreipunktewurf auserkoren. Doch nachdem der Ball wie geplant bei ihm landete, wurde Nowitzki noch vor dem Wurfversuch gefoult. Zwar verwandelte er beide Freiwürfe, doch im Gegenzug sorgte der in Dallas geborene Chris Bosh ebenfalls von der Freiwurflinie für die Entscheidung zu Gunsten der Eastern Conference.

Nowitzki erzielt die ersten Punkte

"Vielleicht hätte ich trotz des Fouls versuchen sollen, zu werfen. Dann wären mir wohl drei Freiwürfe zugesprochen worden. Trotzdem war es ein sensationelles Wochenende. Ich bin stolz, dabei gewesen zu sein, als Basketball-Geschichte geschrieben wurde", sagte Nowitzki, der bereits nach 14 Sekunden nach einem Pass seines ehemaligen Mannschaftskameraden Steve Nash den ersten Korb der Begegnung erzielte. Doch anschließend sorgten Dwayne Wade und der ebenfalls großartig aufspielende LeBron James mit teilweise spektakulären Spielzügen für die Dominanz des Ostens.

Erneute Wade-Show in Dallas

Erst als beide Mannschaften im Schlussviertel Ernst machten, konnte der Westen noch einmal aufschließen. Die Führung blieb Nowitzki und Co. allerdings während der gesamten zweiten Hälfte verwehrt. So durfte sich Wade, der nach der Partie zum wertvollsten Spieler (MVP) gewählt wurde, etwas schadenfroh an das Jahr 2006 erinnern. Damals entriss er mit den Miami Heat den Mavericks nach einem 0:2-Rückstand mit 4:2-Siegen in den NBA Finals den schon sicher geglaubten Titel. "In Dallas steht mir das Glück offensichtlich immer zur Seite. Heute hatte ich das Gefühl, dass nicht viel schiefgehen könnte", sagte Wade.

Kobe Bryants Wunsch erfüllt sich nicht

Trotz der Niederlage drehte sich alles um Nowitzki, dessen 45 Meter hohes Konterfei sogar an der Seite des Bank-of-America-Wolkenkratzers in Downtown Dallas prangte. Wenig überraschend war es deshalb der deutsche Lokalmatador, der vor der Begegnung zum Mikrofon griff, um die Zuschauer zu begrüßen. "Vielen Dank für den großartigen Zuspruch. In Texas war eben schon immer alles etwas größer", sagte Nowitzki, der auch bei der Vorstellung der Mannschaften den mit Abstand größten Applaus erhielt. Die Erwartungen eines prominenten Mitstreiters konnte er allerdings nicht erfüllen. Bryant hatte Dirkules den Gewinn des MVP-Titels prognostiziert. "Es ist sein Heimspiel. Ich hoffe, er kann den Druck ablegen und so aufspielen wie im Trikot der Mavericks."

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