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NBA-Star verprasste 110 Millionen Dollar

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Basketball - NBA  

NBA-Star verprasste 110 Millionen Dollar

23.03.2010, 10:50 Uhr | mlm

NBA-Star verprasste 110 Millionen Dollar. Hier noch im Dienst der Dallas Mavericks - Antoine Walker (33) verdiente Millionen in der NBA. (Grafik: imago)

Hier noch im Dienst der Dallas Mavericks - Antoine Walker (33) verdiente Millionen in der NBA. (Grafik: imago)

Mit den Miami Heat wurde er Meister. Dreimal stand er im NBA-All-Star-Team. 20 Punkte und 10 Rebounds standen im Schnitt am Ende eines jeden Spieles für ihn zu Buche. Der 6-Jahres-Vertrag mit den Boston Celtics brachte ihm 71 Millionen US-Dollar ein. Heute ist Antoine Walker (33) pleite, sein Vermögen von über 110 Mio. Dollar hat er durchgebracht.

Bis die Schecks platzten

„Wenn man so viel verdient wie ich in meiner Karriere, sollte man meinen, es reicht für immer“, sagt Walker dem amerikanischen Fernsehen ESPN. Alleine 110 Mio. Dollar hat er in der NBA verdient, Werbeverträge nicht eingeschlossen. Genug für eine 2,5-Millionen-Dollar Villa in Chicago für seine Mutter, Pool, Basketball-Platz und 10 Badezimmer inklusive. Er selbst gönnt sich nebst eigener Villa einen exklusiven Fuhrpark, nur die teuerste Mode und „kleinere“ Luxusgüter wie eine 55.000 Dollar teure Rolex. Doch im Juli 2009 ist alles vorbei. In einem Casino in South Lake Tahoe platzen zehn seiner Schecks über mehr als eine Millionen Dollar.

Sohn Antoine Walker – Vater Michael Jordan

Alles beginnt 2001. Boston-Mitspieler Cedric Maxwell erinnert sich, wie Walker und Michael Jordan nach einem Vorbereitungsspiel im Sommer den ganzen Abend am Blackjack-Tisch gespielt haben, am Ende mit großen Gewinnen. „Sie waren schon mit 150.000 Dollar in den Miesen, doch Michael hat gesagt: ‚Geduld, das Blatt wird sich noch wenden.’ Es war, als ob der Sohn dem Vater zusah, nur nicht realisierte, dass der Vater die Sache im Griff hat und er selbst eben nicht.“

Kreditlinien bis zu 500.000 Dollar

Walker selbst glaubt zu dem Zeitpunkt es sich leisten zu können. „Ich habe mal eben mehrere Tausend Dollar genommen und beim Blackjack gesetzt. Ich habe viel gewonnen, aber auch viel verloren.“ So verschuldet er sich immer mehr, bis zu 500.000 Dollar pro Kreditlinie. Wenn er verliert, versucht er die Verluste reinzuholen. „Doch irgendwann kommst Du an einen Punkt, an dem alles außer Kontrolle gerät.“

„Ich kann nicht ‚Nein’ sagen“

Die Spielsucht ist ein Fass ohne Boden, ein anderes sind seine Investments. „Ich kann nicht ‚Nein’ sagen, wenn jemand um Hilfe bittet. Freunde aus der Jugend kamen zu mir und sagten: ‚Ich brauche 200.000 Dollar für mein Business, Du kriegst das Geld bald wieder.’ Ich habe nie wieder was von ihnen gehört.“ Er vertraut Freunden, die er zu kennen glaubt, betraut sie mit der Verwaltung von 10-Millionen-Dollar-Immobilien und findet sich am Ende vor Gericht wieder, das ihn wegen Schwarzarbeit und Verletzungen gegen das Baurecht zu Strafen in Millionenhöhe verurteilt.

„Dieses Leben ist vorbei“

Wie viel er genau verloren hat, kann er nicht sagen. „Es kommt darauf an, mit wie viel Schulden ich aus der Sache rauskomme.“ Um eine Gefängnisstrafe zu vermeiden hat sich Walker mit den Casinos geeinigt, seine Schulden innerhalb von drei Jahren zurückzuzahlen. Sein ehemaliger Trainer Rick Pitino rät ihm zum großen Schnitt. „Er muss alles verkaufen, seine Häuser, seine Autos, alles. Er darf nicht den Fehler machen und glauben, dass alles gut wird, wenn er nur daran festhält. Dieses Leben ist vorbei.“

Vertrag in Puerto Rico

Zumindest das scheint Walker verstanden zu haben. Seine Villen in Miami (3,1 Mio. Dollar) und Chicago (4,1 Mio. Dollar) stehen zum Verkauf, sein Fuhrpark hat sich auf zwei Autos reduziert. Er spielt in Puerto Rico für den Klub Guaynabo Mets, verdient dort 150.000 Dollar in viereinhalb Monaten. Zehn Rebounds holt er weiterhin pro Spiel, doch seine Treffsicherheit hat er verloren – neben den 110 Millionen Dollar.

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