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NBA: Los Angeles Lakers und Phoenix Suns auf Halbfinal-Kurs

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Bryant hält Lakers auf Halbfinal-Kurs

09.05.2010, 14:21 Uhr | dpa, dpa

NBA: Los Angeles Lakers und Phoenix Suns auf Halbfinal-Kurs. Kobe Bryant ist der überragende Lakers-Spieler im dritten Spiel. (Foto: Reuters)

Kobe Bryant ist der überragende Lakers-Spieler im dritten Spiel. (Foto: Reuters)

Angeführt von Superstar Kobe Bryant hält Titelverteidiger Los Angeles Lakers unbeirrt Kurs auf das Play-off- Halbfinale in der NBA. Das Team aus Kalifornien kam zu einem knappen 111:110- Sieg bei den Utah Jazz und baute den Vorsprung in der Serie "best of seven" auf 3:0 aus. Damit deutet im Westen alles auf ein Conference-Finale zwischen L.A. und den Phoenix Suns hin, die bereits am Freitag ihren dritten Erfolg gegen Dallas-Bezwinger San Antonio Spurs gefeiert hatten.

Orlando ist das Team der Stunde

Im Osten steht Orlando Magic nach einem 105:75 gegen die Atlanta Hawks vor dem Einzug in das Conference-Finale. Das Team aus Florida führt ebenfalls mit 3:0. Die Cleveland Cavaliers um Superstar LeBron James fügten den Boston Celtics beim 124:95 die höchste Play-off-Heimniederlage ihrer Geschichte zu und gingen mit 2:1-Siegen in Führung.

LeBron James mit 38 Punkten

James, der in dieser Woche zum zweiten Mal in Serie zum wertvollsten Spieler der Liga (MVP) gekürt worden war, steuerte 38 Punkte zum klaren Sieg der Cavaliers in Boston bei. "Es ist peinlich, wenn man zu Hause so verliert", sagte Paul Pierce, der bei den Celtics nur auf mickrige elf Zähler kam. Bester Werfer bei den in allen Belangen unterlegenen Gastgebern war Kevin Garnett mit 19 Zählern.

Dallas-Bezwinger San Antonio steht vor dem Aus

Die Lakers, bei denen Bryant mit 35 Punkten bester Werfer war, mussten um den Erfolg in Utah mächtig zittern. In den letzten vier Sekunden bot sich den Gastgebern zweimal die Chance, das Spiel noch zu drehen. Doch Deron Williams und Wesley Matthews verfehlten den Korb. San Antonio, dass sich in der ersten Runde mit 4:2-Siegen gegen Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks durchgesetzt hatte, steht nach dem 96:110 gegen Phoenix vor dem Aus. Der Slowene Goran Dragic übernahm in der Schlussphase bei den Gästen das Kommando und glänzte mit 26 Punkten als bester Werfer seines Teams. Bei den Spurs kam Manu Ginobili zwar auf 27 Zähler, konnte die Heimpleite seines Teams aber nicht verhindern.

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