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NBA: Los Angeles Lakers gewinnen erstes Finalspiel

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Basketball - NBA  

Bryant führt Lakers zum Auftaktsieg

04.06.2010, 12:14 Uhr | dpa, dpa

NBA: Los Angeles Lakers gewinnen erstes Finalspiel. Kobe Bryant und die Los Angeles Lakers gewinnen das erste Spiel der NBA-Finalserie. (Foto: Reuters)

Kobe Bryant und die Los Angeles Lakers gewinnen das erste Spiel der NBA-Finalserie. (Foto: Reuters)

Die Hollywood-Stars hielten Hof - und die Los Angeles Lakers enttäuschten ihre Edelfans nicht. Der Titelverteidiger kam im ersten Finalspiel der NBA zu einem verdienten 102:89-Heimsieg gegen Rekordmeister Boston Celtics. Zum Auftakt der zwölften Endspiel-Serie zwischen den beiden Erzrivalen bekamen die Schauspiel-Größen wie Jack Nicholson, Sylvester Stallone und Dustin Hoffman sowie Star-Regisseur Steven Spielberg von den Lakers-Ballkünstlern jedoch keine Offensiv-Show geboten. Vielmehr war knallharte und effektive Defensiv-Arbeit angesagt.

"Wir wollten unseren Korb gut verteidigen und die Rebounds holen, beides ist uns gelungen", sagte Kobe Bryant. Der 31-Jährige setzte 3,6 Sekunden vor dem Ende mit einem Drei-Punkte-Wurf den Schlusspunkt unter das mit Spannung erwartete Auftaktmatch. Im Vorfeld hatte er noch betont, dass ihm die 92:131-Niederlage gegen die Celtics im letzten Spiel der Finalserie 2008 zwei Jahre lang auf dem Magen geschlagen habe und endlich die Gelegenheit gekommen sei, sich dafür zu revanchieren. Der Superstar hielt Wort, war mit 30 Punkten bester Werfer des Abends - und traf vor allem, als die Lakers seine Zähler dringend nötig hatten. Celtics-Kapitän Paul Pierce betonte, man müsse besser gegen Bryant verteidigen. Dieser habe sich viel zu wohlgefühlt, zu oft einfache Würfe bekommen.

NBA-Legende von Abwehrleistung der Lakers überrascht

Los Angeles präsentierte sich im Gegensatz zur verlorenen Finalserie 2008 körperlich weitaus stärker, vor allem in der Verteidigung. Dabei galt die Defensive immer als Bostons Plus. "Wir wussten, dass die Celtics hervorragend verteidigen können, aber wer hätte das von den Lakers gedacht", sagte Lakers-Legende Earvin Magic Johnson zur Halbzeit-Pause. "LA war fantastisch und ganz klar physisch besser. Doch bei allem Lob für sie, wir haben keine Defensive gespielt, das war furchtbar. Und Los Angeles hat uns unterm Korb regelrecht gekillt", sagte Celtics-Coach Doc Rivers. Zwei freie Tage hat sein Team, um seine Lehren zu ziehen. Am Sonntag kommt es zum zweiten Duell im Staples Center.

Deutlicher Unterschied bei den Rebounds

In der ersten Partie hatte Los Angeles in Pau Gasol und Center Andrew Bynum am Brett klare Größenvorteile und nutzte diese konsequent aus. So lautete die Rebound-Bilanz 42:31 zugunsten der Lakers. Die Celtics konnten nur im Auftakt-Viertel mithalten und lagen lediglich zu Beginn der Partie kurz mit 2:0 vorn. Pierce war mit 24 Zählern Bostons bester Werfer.

Statistik spricht gegen die Celtics

Als LA nach einer 50:41-Halbzeitführung im dritten Viertel auf 84:64 davonzog, war Boston geschlagen. "Das war wichtig, da konnten wir die Führung endlich ausbauen, nachdem wir lange immer neun, zehn, elf Punkte vorne waren", erklärte Lakers-Trainer Phil Jackson. Seine persönliche Play-off-Bilanz verheißt nichts Gutes für die Celtics. In 19 Jahren hat Jackson noch nie eine Serie mit maximal sieben Spielen verloren, wenn sein Team im Auftaktmatch erfolgreich war. Magic Johnson hingegen redet trotz des wichtigen ersten Sieges noch nicht vom 16. Meistertitel. "Das wird eine lange und ausgeglichene Serie."

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