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Basketball: Frankfurt Skyliners gleichen aus

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Basketball - Bundesliga  

Frankfurt Skyliners gleichen aus

01.11.2010, 16:12 Uhr | dpa, dpa

Der Frankfurter Aubrey Reese (li.) zieht an Bambergs Anton Gavel vorbei. (Foto: dpa)Der Frankfurter Aubrey Reese (li.) zieht an Bambergs Anton Gavel vorbei. (Foto: dpa)Die Deutsche Bank Skyliners Frankfurt haben die Entscheidung im Kampf um die deutsche Basketball-Meisterschaft vertagt. Die Hessen gewannen vor heimischer Kulisse das vierte Spiel im Play-Off-Finale gegen die Brose Baskets Bamberg mit 69:56 (35:30). Damit steht es in der Serie von maximal fünf Spielen 2:2.

Wer die letzte Partie am Donnerstag in Bamberg gewinnt, ist Meister. Pokalsieger Bamberg will sich erstmals in der Vereinsgeschichte das begehrte Double aus Pokal und Meisterschaft sichern. Der Verein war bereits 2005 und 2007 deutscher Meister.

Charaktertest bestanden

Casey Jacobsen (14 Punkte) und Brian Roberts (13) als beste Bamberger Werfer konnten die Niederlage der Gäste vor 5002 Zuschauern in der ausverkauften Ballsporthalle nicht verhindern. Die Skyliners indes, bei denen Derrick Allen (19) und Jimmy McKinney (11) herausragten, feierten zwei Tage nach dem 52:97-Debakel in Bamberg eine beeindruckende Wiederauferstehung und bestanden nach der höchsten Play-Off-Pleite der Klubgeschichte den Charaktertest.

"Wir wollten zeigen, dass das letzte Spiel abgehakt und der Wille noch da ist. Das ist uns bravourös gelungen. Wir haben uns zu keinem Zeitpunkt aufgegeben. Vielleicht gibt uns das den Push für das fünfte Spiel", sagte Frankfurts Pascal Roller. Die Gastgeber begannen wesentlich treffsicherer als noch knapp 53 Stunden zuvor und lagen nach 13 Minuten mit 26:18 in Führung. Die Lücken in der diesmal nicht so sattelfesten Bamberger Deckung wussten die Hessen insbesondere durch McKinney zu nutzen.

Gehemmte Bamberger

Die Franken indes erlaubten sich auch im Angriff etliche Fehlwürfe und wirkten nach der Gala vom Sonntag zunächst seltsam gehemmt. Vor allen Dingen der zwei Meter große Serbe Predrag Suput blieb unter seinen Möglichkeiten. Doch angetrieben von rund 600 mitgereisten Fans kam das Gäste-Team von Erfolgstrainer Chris Fleming zum zwischenzeitlichen Ausgleich (28:28/16.). In der Neuauflage des diesjährigen Pokalfinals und der beiden Endspiel-Duelle von 2004 und 2005 stellten die Skyliners die Weichen im dritten Viertel aber auf Sieg, als sie den Vorsprung erstmals auf 14 Punkte (53:39/29.) ausbauen konnten.

In der "Frankenhölle" hatten sich die Frankfurter zwei Tage zuvor noch bis auf die Knochen blamiert. Eine Erklärung für das Debakel - bis zur Pause lag die Trefferquote der Hessen bei peinlichen 27 Prozent - hatte niemand gefunden. Doch nicht zuletzt Brose-Coach Chris Fleming hatte vor allzu großer Euphorie gewarnt und sein Team vor der vierten Finalpartie zur Konzentration aufgerufen - offenbar aber ohne Erfolg.

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