03.07.2013, 12:17 Uhr | pr, t-online.de
Das Taktikboard ist eines der wichtigsten Werkzeuge des Basketball-Trainers. (Quelle: imago/Claus Bergmann)
Basketball wurde vor über 100 Jahren in den USA erfunden. Die Sportart ist dort eine der populärsten überhaupt. Die nordamerikanische Profiliga NBA ist die beste der Welt. Deshalb sind auch die meisten Fachbegriffe in englischer Sprache. t-online.de hat die wichtigsten Termini zusammengestellt, um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.
Positionen: Im Basketball gibt es fünf klassische Feldpositionen: Zwei Guards, zwei Forwards und einen Center.
Guard: Bei den Guards unterschiedet man zwischen Point- und Shooting-Guard. Zusammen bilden die beiden Guards den sogenannten Backcourt.
Point Guard: Der Point Guard wird auch Playmaker, Spielmacher oder Aufbauspieler genannt und kümmert sich normalerweise um den Ballvortrag. Außerdem ist die "Eins", wie die Position auch bezeichnet wird, der verlängerte Arm des Trainers, sagt die Spielzüge an und verteilt den Ball. Assists sind eine der wichtigsten Statistikkategorien für Playmaker. Die Position des Aufbauspielers wird von den kleinsten Spielern bekleidet, wobei es aber auch Ausnahmen gibt. Berühmte Point Guards sind: John Stockton, Magic Johnson und Chris Paul.
Shooting Guard: Der Begriff bezeichnet die zweite Guard-Position, auch two Guard oder off Guard genannt. Die Hauptaufgabe des Shooting Guards ist das Erzielen von Punkten. Berühmte Spieler auf dieser Position sind Michael Jordan, Kobe Bryant und Reggie Miller.
Forward: Die Forwardposition wird im Deutschen als Flügelspieler bezeichnet. Man unterscheidet zwischen Small und Power Forward, die auch als Positionen drei und vier bekannt sind. Zusammen mit dem Center bilden die Forwards den Frontcourt einer Mannschaft.
Small Forward: Der Small Forward ist der kleinere und schmächtigere der beiden Flügelspieler. Berühmte Vertreter der Position sind Larry Bird, Kevin Garnett und Scottie Pippen.
Power Forward: Der Power Forward hebt sich spielerisch vom Small Forward ab. In der Regel spielen sie nah am Korb, oft auch mit dem Rücken zum Korb. Berühmte Spieler auf der Vier sind Karl Malone, Charles Barkley und Amar'e Stoudemire.
Center: Der Center ist die "Fünf" auf dem Parkett. Er ist der größte und kräftigste Spieler einer Mannschaft. Er spielt unter dem Korb. Meistens verfügt er nicht über einen besonders guten Distanzwurf. Dafür zeichnen sie sich durch kraftvolles Spiel, Rebounds und Blocks aus. Berühmte Center sind Wilt Chamberlain, Shaquille O'Neal und Dwight Howard.
Neben diesen klassischen Positionen gibt es auch Spieler, die sich nicht exakt zuordnen lassen. Dafür gibt es Begriffe, wie Combo Guard bzw. Combo Forward, Swingman (kann Small Forward und Shooting Guard spielen) und Tweener (vom engl. between - dazwischen). Dirk Nowitzki ist so ein Spieler. Er hat die Größe eines Power Forwards, wirft aber außergewöhnlich gut. Das körperbetonte Spiel unter dem Korb ist nicht sein liebstes.
Die klassische Grundaufstellung im Basketball. (Foto: imago)
Die wichtigsten Statistik-Begriffe:
Assist: Diesen Begriff kennt man auch aus dem Fußball. Ein Assist bezeichnet eine Vorlage, die zum direkten Korberfolg führt. Ein Pass gilt als Assist, wenn er den Treffer vorbereitet.
Block: Dieser Begriff bezeichnet zwei unterschiedliche Aktionen im Basketball:
1. Kurzform für blocked shot (geblockter Wurf): Ein blocked shot ist eine Verteidigungsaktion, die sehr spektakulär sein kann. Der Verteidiger wehrt den Ball mit seiner Hand ab. Manchmal fliegt er dabei bis in die Zuschauer-Tribünen.
2. Block als taktisches Manöver: Ein Spieler kann einem Teamkameraden einen Block stellen, das heißt, er sperrt ihn, dass sein Mitspieler größere Freiheit zum Agieren hat. Der gestellte block wird auch Screen oder Pick genannt.
Rebound: Dies bezeichnet das Fangen eines misslungenen Korbwurfes. Eine gute Positionierung ist Vorraussetzung für erfolgreiches Rebounden.
Steal: Wenn ein verteidigender Spieler von einem anderen den Ball erobert bzw. stiehlt, wird das als Steal bezeichnet. Derjenige, der den Ball verliert, bekommt dafür ein Turnover (Ballverlust).
Andere grundlegende Begriffe:
All-Star: Sowohl in der BBL als auch der NBA gibt es jede Saison ein All-Star-Game. Das ist eine Show-Veranstaltung, zu der die besten bzw. beliebtesten Spieler eingeladen werden. All-Star zu sein, ist eine besondere Würdigung der Leistungen eines Spielers.
BBL: Die deutsche Profiliga des Korbsports ist die Basketball-Bundesliga. Die geläufige Abkürzung ist BBL.
MVP: MVP ist eine Abkürzung für "Most Valuable Player". Er ist der wertvollste Spieler einer Saison, einer Serie oder eines Spiels. Der MVP der NBA-Saison gilt als bester Spieler der Liga.
NBA: Unter diesen drei Buchstaben ist die US-amerikanische Profiliga bekannt. NBA ist die Abkürzung für National Basketball Association.
Double-Double: Wenn ein Spieler zweistellige Werte in zwei Statistik-Kategorien erzielt, nennt man dies ein Double-Double. Meistens besteht es aus Punkten und Rebounds. Die Steigerung ist das Triple-Double. Dafür müssen zweistellige Werte in drei Kategorien erreicht werden. Sehr selten schafft ein Spieler ein Quadruple-Double, welches vier zweistellige Statistik-Werte benötigt.
Draft: Die Draft ist ein System, um sich die Rechte an neuen Spielern für die NBA zu sichern. Es gibt bestimmte Regularien, die den Ablauf bestimmen. Vereinfacht ausgedrückt, haben die schlechtesten Teams der abgelaufenen Saison die Chance auf die hoffnungsvollsten Spieler. Jede Mannschaft bekommt einen sogenannten Draft-Pick zugeteilt. Dieser bestimmt, wer zuerst aus dem Pool der Talente wählen darf. Die meisten Spieler, die gedraftet werden, kommen vom College.
Dunk/Dunking/Slam Dunk: Dieser Begriff bezeichnet einen Korberfolg, bei dem der Spieler den Ball von oben durch den Ring stopft.
Playoffs: Die Play-offs sind ein Ausscheidungsturnier nach der regulären Saison. Die besten Teams qualifizieren sich dafür. Am Ende der Playoffs wird entweder eine Final-Serie oder ein Final-Four gespielt. Im Final-Four werden erst die Halbfinals und danach das Finale ausgespielt.
Rookie: Dies ist die Bezeichnung für einen Spieler, der sein erstes Jahr in der Liga verbringt. Gemeinhin ist das gleichbedeutend mit dem ersten Jahr als Profi. Europäische Profis, die ihre erste NBA-Saison absolvieren, werden dort ebenfalls als Rookie bezeichnet. In der NBA gibt es eine Auszeichnung als Rookie des Jahres für den besten Neuling.
Serie: Im Basketball gibt es Playoff- bzw. Final-Serien. Zwei Mannschaften treffen nicht nur in einem Spiel aufeinander, sondern ermitteln das bessere Team aus mehreren Partien. Üblich sind Best-of-Five- oder Best-of-Seven-Serien. In einer Best-of-Five-Serie gewinnt die Mannschaft, die zuerst drei Siege auf dem Konto hat, bei einer Best-of-Seven-Serie setzt sich diejenige mit vier Siegen durch. Gewinnt ein Team eine Serie ohne ein Spiel zu verlieren, nennt man das Sweep.
Topscorer: Dieser Begriff bezeichnet den Spieler, der die meisten Punkte erzielt.
03.07.2013, 12:17 Uhr | pr, t-online.de
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