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Miami Heat werden von der Presse verhöhnt

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Heat-Superstars im Tal der Tränen

09.03.2011, 16:18 Uhr | sid, dpa, t-online.de, t-online.de, sid, dpa

Miami Heat werden von der Presse verhöhnt. Heat-Superstar LeBron James nach der Pleite gegen Portland. (Foto: Imago)

Heat-Superstar LeBron James nach der Pleite gegen Portland. (Foto: Imago)

Sportlich von der Rolle und von den Medien verspottet: Die Krise der Miami Heat spitzt sich in der NBA nach der bereits fünften Niederlage in Serie weiter zu. Das Star-Ensemble aus Florida kassierte beim 96:105 gegen die Portland Trail Blazers eine erneute Pleite. Doch viel größere Wellen als die Pleitenserie schlägt eine Äußerung von Erik Spoelstra. In der Pressekonferenz nach dem 86:87 gegen die Chicago Bulls sagte der Coach, einige seiner Spieler hätten in der Kabine geweint, entsprechend fiel das Medienecho aus. "Heat-Profis weinen wie die Babys" oder "Bulls bringen Heat zum Weinen" war anschließend landesweit zu lesen. Spoelstra relativierte später seine Aussage und sprach nur noch von "feuchten Augen", konnte damit aber absolut nichts mehr in der sogenannten "Crygate"-Affäre retten.

Vor der Saison hatte sich das Team um Superstar Dwyane Wade mit LeBron James, einem der derzeit besten Basketballern der Welt, sowie Chris Bosh verstärkt. In amerikanischen Medien war deshalb teilweise nicht mehr darüber geschrieben worden, ob Miami die Los Angeles Lakers entthront, sondern wie viele Siege die Heat dabei einfahren würden. Kein Wunder, dass die Konkurrenz jetzt wegen "Crygate" stichelt.

"Große Jungs weinen nur auf der Toilette"

Phil Jackson, Trainer der Lakers, goss vor der Partie noch einmal neues Öl ins Feuer: "So läuft das in der NBA: Große Jungs weinen nicht. Aber wenn man es doch tut, sollte es auf der Toilette geschehen, wo es keiner sehen kann." Jackson ist am 10. März mit den Lakers in Florida zu Gast und kann den strauchelnden Heat in ihrem Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs den nächsten Schlag versetzen.

Bulls lassen Heat hinter sich

Miami ist derzeit mit einer Bilanz von 43 Siegen und 21 Niederlagen Dritter der Eastern Conference, acht Teams pro Conference qualifizieren sich für die Playoffs. Diese wird Miami mit Sicherheit nicht verpassen. Trotzdem liegt das Team nach der letzten Pleitenserie aber nicht mehr weit vor den Orlando Magic (40:24). Die Chicago Bulls (44:18) hingegen haben Miami bereits hinter sich gelassen.

Superstars wollen kein Mitleid

James macht sich vor dem Duell mit dem Meister wegen der schwierigen Situation Sorgen, sieht sein Team aber noch nicht in einer bedrohlichen Lage: "Wir sind nicht am Tiefpunkt angelangt. Es ist verrückt. Wir könnten jedes Spiel verlieren und würden es dennoch in die Playoffs schaffen." Spoelstra forderte sein Team auf, sich jetzt nicht hängen zu lassen: "Wir können nur eins tun: Uns weiter aufreiben und nicht aufgeben."

Chris Bosh, der im Sommer mit James nach Miami gewechselt war und das Team gemeinsam mit Dwyane Wade zum zweiten Titelgewinn nach 2006 führen sollte, pflichtete seinem Coach bei. "Nur wir selbst können uns helfen. Es wird kein Mitleid geben", sagte Bosh, der gegen Portland magere sieben Punkte machte. Erfolgreicher waren Wade (38) und James (31), aber auch sie konnten die Niederlage nicht verhindern.

Bryant überholt NBA-Legende Moses Malone

Während Miami verzweifelt nach seiner Form sucht, setzten die Lakers ihre Erfolgsserie vor dem Spitzenspiel fort. Das 101:87 bei den Atlanta Hawks war für den 16-maligen Champion der achte Sieg in Folge. Superstar Kobe Bryant zog mit jetzt 27.423 Punkten in der ewigen NBA-Bestenliste an Hall-of-Famer Moses Malone vorbei und ist Sechster.

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